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Impressionen aus den Bergen

Almen, Hütten

Schnoaderalm


Schnoaderalm

Schnoaderalm – die Hütte unterm Zwieselberg in den Tölzer Bergen vermittelt ursprüngliches Almflair unweit des touristischen Zentrums am Blomberg

Wanderrouten
Heigelkopf
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Bayerische Voralpen, Isarwinkel ; Tölzer Berge, Zwieselberg
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Die Schnoaderalm ist ein Jausenalm, sie liegt auf 1245 m Höhe, eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. Auf Wanderungen ist die entweder von Lehen direkt, über die Gassenhoferalm oder über den Blomberg erreichbar. GPS-Koordinaten: N = 47°43´27´´, E = 11°29´42´´.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: Telefonanschluß und möglicherweise eine Internetseite sind nicht bekannt.; Internet:
Die Schnoaderalm hat in der Weidezeit von Mitte Mai bis Ende September geöffnet. Einen Ruhetag gibt es im Prinzip nicht, allerdings schränkt die junge Almerin etwas ein: „wenn i do bin, is auf“. Es gibt die übliche kleine Almverpflegung mit Brotzeiten, Getränken, Kuchen usw. Ein guter Fernblick ist nach Osten über das Isartal hinweg zu den dortigen Bergen möglich. Übernachten kann man auf der Schnoaderalm nicht.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Die Schnoaderalm ist ein schönes, klassisches Almgebäude aus Holz mit einem kleinen, eingezäunten Vorplatz (Vouhaagl). Der Eingang befindet sich an der ostseitigen Giebelfront; dort stehen auch einige Sitzmöglichkeiten für Wandergäste zur Verfügung. Die Hütte befindet sich auf halber Höhe der Almflächen in freier Lage. Bei den umgebenden Flächen handelt es sich um mittelsteile bis steile Weiden der Südostflanke des Zwieselbergs.
Auf der Schnoaderalm stehen ausschließlich Jungtiere.
Anmerkungen
Die Schnoaderalm habe ich erst im zweiten Anlauf erreicht. Bei meinen Besuche auf dem Zwieselberg erschien sie mir aus der Ferne als geschlossen bzw. als nicht behirtet. Erst bei meinem späteren Rundgang über den Heigelkopf habe ich sie dann bewusst angesteuert und mich sehr gefreut, dort eine Verpflegung zu bekommen. Die Alm hat auch andere Namen: „Schnoaderalm“ steht auf den Schildern im Gelände, „Schnaiteralm“ wird sie hochdeutsch gesprochen, „Zwieselalm“ steht in den Karten und „Speckeralm“ heißt sie wirklich, wie ein Namensschild an der Hütte belegt. Wer den Massenbetrieb auf dem Blomberghaus nicht mag, kann das kleine Stück zur Schnoaderalm weiterwandern, es lohnt sich auf alle Fälle.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018