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Impressionen aus den Bergen

Almen, Hütten

Lechneralm


Lechneralm

Lechneralm – Lechneralm im Lechnerkessel unterhalb des Lechnerschneids. Hier sieht der Chef selbst nach Tieren, Hütte und Umgebung; aber er heißt nicht Lechner. Neben Almer ist er auch noch Jäger und verkauft das Fleisch seiner Tiere im Hofladen im Tal (Stand: Sep 2015)

Wanderrouten
Lechnerschneid
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Bayerische Voralpen, Mangfallgebirge Ost;; Bergkessel östlich von Hochsalwand, Lechnerkopf und Rampoldplatte.
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Die Lechneralm ist eine behirtete Alm, sie liegt auf 1268 m Höhe, eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. An Wandermöglichkeiten ist zunächst der Aufstieg aus dem Tal über die Breitenberghütte zu nennen, der von dort größtenteils auf einer bequemen Forststraße verläuft. Erst der letzte Teil geht nach Steinmarkierungen steil über die Wiese zur Alm. Anschließend geht es weiter hoch zum Lechnerschneid und von dort entweder nach Süden über die Hochsalwand letztlich zum Wendelstein oder nach Norden zur Rampoldplatte. Eine Querspange führt von der Alm an der Ostseite der Rampoldplatte vorbei zur Rampoldalm. Den steilen Aufstieg direkt zur Rampoldplatte nutzen wohl nur Eingeweihete. Koordinaten: N = 47.720926, E = 12.045209; Geographische Daten: N = 47°43´15.3´´, E = 12°02´42.8´´; UTM-Daten: Z = 33T, E = 278409, N = 5289512.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: +49 8034 2475 (Hof in Lechen); die Alm ist telefonisch nicht zu erreichen, ebenso ist eine eigene Internetseite nicht bekannt.; Internet:
Die Lechneralm ist zur Weidezeit von Ende Mai bis Ende September geöffnet. Einen Ruhetag gibt es in dieser Zeit nicht und meist ist der Almer auch da, aber nicht immer. Im Angebot sind die typische Almverpflegung, also einige Brotzeiten und kalte Getränke. Möglichkeiten zur Übernachtung gibt es natürlich nicht.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Die Almhütte ist ein schöner, eingeschossiger Holzbau mit ausgebautem Dach, einschließlich einer Dachgaube. Sie steht auf einem gemauerten Sockel, der talwärts in einen Keller übergeht. Darüber liegt ein Terrassenaufbau mit dem Eingang an der östlichen Giebelseite. Der Wohnteil befindet sich auf dem etwas erhöhten Ostteil des Hauses. An den beiden Traufseiten und am Eingang in den Stall (westliche Giebelseite) befinden sich Betonplatten. Über dem Eingang befindet sich ein Holzbalkon, der aber wohl kaum mehr genutzt wird. Der Eingang, einschließlich eines Teils der südlichen Trauffläche ist als Gästebereich mit massiven Holztischen und Bänken möbliert und mit Stangen und Brettern abgetrennt. Zusätzlich ist eine kleine Rasenfläche mit einem Elektrozaun geschützt. Fenster und Dach der Hütte, einschließlich einer kleinen Photovoltaikanlagee sind neu. Die Fernsicht von der Eingangsterrasse aus ins Tal kann man einfach nur als phantastisch bezeichnen. Zum Träumen kann man auch die im Rücken aufragenden Berge benutzen.
Auf der Lechneralm stehen vor allem Jungtiere und ein paar (vierbeinige) Ochsen. Früher hatte sie wohl auch Milchkühe auf dem Berg.
Anmerkungen
Sieht man die Lechneralm aus der Höhe, so fallen zuerst das neue Dach und der neue Anbau am Stall auf. Zudem ist die relativ schmale Bauform mit dem steilen Dach zu erkennen. Den darunter versteckten, wunderschönen, alten Holzbau erkennt man erst, wenn man unmittelbar davor steht. Er ist zwar alt, aber durch neue Renovierungen der Fenster und anderer Teile in sehr gutem Zustand. Kurzum, es ist eine Alm, über die man sich uneingeschränkt freuen kann. Ich glaube, das ist wohl auch der Grund, warum der Bauer entschieden hat, selber auf die Alm zu gehen. In seiner Eigenschaft als Jäger hat er nicht nur den Blick auf die Tiere, sondern auch für die schöne Umgebung und die grandiosen Berge ringsum zu denen er zur Jagd wohl öfter aufsteigt.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018