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Almen, Hütten

Esterbergalm


Esterbergalm

Esterbergalm – der ganzjährig geöffnete Berggasthof im südlichen Estergebirge tief unten im Tal zwischen Wank und Hoher Fricken. Wanderer und Schneesportler schätzen ihn gleichermaßen (Stand: Dezember 2017)

Wanderrouten
Wank-Esterberg-Runde
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Bayerische Voralpen, Estergebirge; die Alm liegt nördlich des Wank, etwa 500 m tiefer im Esterbergtal.
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Die Esterbergalm ist ein Berggasthof auf einem Bauernhof. Nach eigener Aussage ist das der höchstgelegene Bauernhof Bayerns (Anmerkung: der Hohe Asten im Mangfallgebirge liegt auch sehr hoch, letztlich aber doch um 150 m niedriger)., sie liegt auf 1264 m Höhe, eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. Adresse: Esterbergstraße 1, D-82467 Garmisch-Partenkirchen. Koordinaten: N = 47.516827, E = 11.157976; Geographische Daten: N = 47°31´00.6´´, E = 11°09´28.7´´; UTM-Daten: Z = 32T, E = 662469, N = 5264857; Gauß-Krüger: R-E = 4436686.010, H-N = 5264607.360. An Wanderwegen ist die Trasse aus dem Loisachtal (von Partenkirchen bzw. Farchant) zu nennen, die nach der Alm über den kleinen Sattel zur hinteren Esterbergalm und letztlich in das Isartal (Wallgau) weitergeht. Von dieser Strecke zweigen die Verbindungen nach Süden (zum Wank) oder nach Norden (zum Hoher Fricken bzw. zum Krottenkopf) ab. In beiden Richtungen geht es deutlich über 500 Höhenmeter bergauf.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: +49 8821 3277 (Gasthof); eMail: esterbergalm111@gmail.de ; Internet: www.almgasthof-esterberg.de
Die Esterbergalm ist ganzjährig geöffnet mit einem Ruhetag am Dienstag und Mittwoch. Lediglich im November und teilweise im Dezember sind Betriebsferien. Die Alm ist von 10:00 – 17:00 Uhr auf, die warme Küche aber nur von 11:00 – 15:00 Uhr. Im Angebot an Speisen und Getränken stehen vollwertige Mahlzeiten, darunter ein täglich wechselndes Hauptgericht. Ferner gibt es Suppen, Salaten und verschiedene andere Gerichte vom Leberkäs über das Schnitzel bis zum obligatorischen Kaiserschmarrn. Ein Teil davon ist regionale Spezialität aus dem eigenen Hof, z.B. vom Lamm oder Wild, ebenfalls aus der Umgebung. Auch das Angebot an Brotzeiten ist groß. Dazu gibt es sämtliche Getränke, sowie Kaffee und Kuchen. Übernachtungen sind nicht möglich.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Die Esterbergalm ist ein regulärer Bauernhof mit allen dazu gehörenden Gebäuden und Einrichtungen. Das Haupthaus ist ein gemauertes, zweigeschossiges Gebäude, weiß verputzt. Es steht mit dem Giebel in Ostrichtung und hat im vorderen Teil die Gasträume mit Gaststube, Schänke und Küche. anschließend war vermutlich ein Teil des Stalles, jetzt aber auch Räume der Gastronomie. Der Haupteingang befindet sich an der östlichen Giebelseite, ein zweiter Eingang ist an der südlichen Traufseite. Auf der schön gepflasterten Hoffläche an der Südseite des Hauses befindet sich eine Biertischbestuhlung. Im westlichen Teil sich einige An- und Erweiterungsbauten für den landwirtschaftlichen Teil des Anwesens angebracht. Der Hof liegt in der Talsohle, inmitten der gut gepflegten Wiesen und Weiden, ergänzt durch eine hauseigene Kapelle. Fernsicht besteht zu den Bergen im Norden und Süden des Tales.
Der Hof ist ein reiner Grünlandbetrieb mit Mutterkuhhaltung und Jungviehnachzucht. Auch zwei Pferde sind auf einer Weide rum gelaufen. Die Flächen im Tal sind eingezäunt und dienen der Futtergewinnung für den Winter. Die Sommerweiden liegen rechts und links an den Bergen, z.T. bis in große Höhen.
Anmerkungen
Die Esterbergalm liegt in einem Tal, das schon seit langer Zeit als Weidegegend bis in große Höhen genutzt ist. Die Südhänge an Hoher Fricken, Bischof und Krottenkopf haben heute noch offene Weideflächen. So ist es nicht verwunderlich, dass es dort noch einen regulären Bauernhof gibt. Er hat eine brauchbare Versorgungsstraße aus dem Loisachtal und kann damit sicher vernünftig auskommen. Ob der Gastronomiebetrieb wichtiger ist als der landwirtschaftliche Teil, bleibt dahingestellt. Die Wanderer und sonstigen Sportler jedenfalls freut es, dort das ganze Jahr über bewirtet zu werden. Nicht einfach dürfte für den Besitzer jedoch sein, dass der Besucherstrom je nach Witterung bestimmt sehr stark wechselt. An typischen Ausflugtagen muss man daher mit etwas Wartezeit rechnen, bis man seine Verpflegung bekommt. Die freundliche Umgebung bietet jedoch genügend Anreize, dass die Wartezeit nicht langweilig wird.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018