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Wanderungen

Wetterkreuz Reit im Winkl



Wetterkreuz Reit im Winkl

Wetterkreuz Reit im Winkl – einfache Rundwanderung zu dem exponierten Felsenkopf hoch über dem Tal mit der Superaussicht. Seinen Namen hat er vermutlich, weil sich dort oben gerne Gewitter entwickeln (Stand: Mai 2017)

Schwierigkeit:26.7leicht (<27.5)
Tracklänge:8.85 kmmittellang (8-15 km)
Wanderzeit:4:00 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:482 mmittelgroß (400-800 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.
Gebirge, Lage, Karte
Chiemgauer Alpen, Untergruppe Chiemgauer Berge; nördlich von Reit im Winkl. Karte: AV Digital (USB-Edition) 3D, Chiemgauer Alpen Mitte bzw. GPS Garmin Oregon 600, TransAlpin V4 Pro.
Datum, Begleiter, Wetter
28.05.2017; Renate hat mich begleitet. Es hat uns überrascht, dass trotz des herrlichen Wanderwetters sonst nur wenige Personen unterwegs waren. Der kleine Wanderparkplatz in Birnbach war aber überfüllt. Vermutlich haben sich die Wanderer in dem weitläufigen Wandergebiet vor allem in Richtung Taubensee verteilt. Es herrschte sommerliches Hochdruckwetter mit strahlend blauem Himmel und Temperaturen nahe 30 °C. In den Waldpassagen herrschte angenehme Kühle, die zu den schönen, hellen Grünfarben der Vegetation passte. Die Fernsicht konnte man als gut bezeichnen. Überraschenderweise kam zuweilen ein deutlich spürbarer Wind auf.
Erreichte Gipfel
Wetterkreuz (1056 m)
Alm(en), Hütt(en):
Stoaner Alm Birnbach, Glapfhof, Glapfalm, Hutzenalm, Die Tour führt u.a. durch Ortsteile von Birnbach und Reit im Winkl. Sonstige Bauwerke sind im Wesentlichen: Kriegerkapelle und Eckkapelle.
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Parkplatz Birnbach; der Parkplatz ist gebührenfrei, aber nicht sehr groß. Adresse: Birnbacherstraße 42, D-83242 Reit im Winkl. Koordinaten: N = 47.680291, E = 12.447544; Geographische Daten: N = 47°40´49.0 ´´, E = 12°26´51.2 ´´; UTM-Daten: Z = 33T, E = 308437, N = 5283916; Gauß-Krüger: R-E = 4533710.190, H-N = 5282534.986.
Vom Parkplatz geht es ein Stück auf der Straße zurück, ehe man links abbiegt und zur Stoaner Alm leicht aufsteigt. Nach der Rückkehr zur Straße führt ein Pfad ostwärts über eine Wiese und durch einen Wald, der dann auf die Birnbacherstraße einmündet, an der auch der Glapfhof liegt. Weiter geht es etwa 400 Meter auf der Straße in Richtung Dorfmitte, ehe der Kapellenweg nach links in den Wald abbiegt. An der Kriegerkapelle hält man sich halblinks, leicht abfallend zum Wasserfall mit dem daneben liegenden Klettersteig. Im Weiteren geht es in mehreren kleinen Serpentinen mit dazwischen liegenden Querpassagen bergwärts bis zur Einmündung auf den Kreuzweg aus Reit im Winkl. Von dort es nicht mehr weit zur Eckkapelle auf einem kleinen Sattel. Eine Fortstraße führt nach links weiter bergauf bis zu einer Abzweigung an der linkerhand die Glapfalm liegt. Von der Glapfalm führt im Linksbogen ein Steig weiter nach Südwesten bergauf und nach einer Kreuzung kurz rechts und dann westwärts weiter. Der Endanstieg zum Wetterkreuz geht etwas nach Süden. Nach der Rückkehr verläuft der Weg nordwestwärts zunächst auf einem breiteren Karrenweg, ehe man zweimal links auf enge Pfade abbiegt und durch den Wald auf die Straße zur Hutzenalm kommt. Es geht noch ein paar Meter bergwärts. Nach der Einkehr führt der asphaltierte Weg zurück zum Parkplatz.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Parkplatz Birnbach801
Glapfhof756 0:301.24
Abzw. Kapellenweg729 0:100.41
Kriegerkapelle746 0:150:61
Abzw. nach Klettersteig741 0:160.17
Einmü. in Kreuzweg801 0:200.61
Eckkapelle856 0:100.29
Glapfalm941 0:391.42
Wetterkreuz1056 0:481.08
Hutzenalm995 0:321.78
Parkplatz Birnbach801 0:200.82
Anmerkungen:
Die Tour zu dem Aussichtpunkt hoch über Reit im Winkel kann man getrost als leichte Halbtagestour bezeichnen, auch wenn wir dafür vier Stunden reine Gehzeit gebraucht haben. Dennoch gibt es etliche Stellen auf den Pfaden durch den Wald, die sehr steil und ausgesetzt sind und deshalb auf bestimmtem Strecken die Einstufung „schwarz“ haben. Wenn jemand nicht ausgesprochen ängstlich ist und Höhenangst hat, kann er das allemal gut bewältigen. Spannend sind vor allem die beiden Kapellen, der Wasserfall mit dem Klettersteig und die vielen Aussichtspunkte. Letztere werden wohl in Zukunft keine Bedeutung mehr haben, weil sie zuwachsen. Eine kräftige Ausholzung wäre an diesen Stellen sinnvoll. Der Rundweg führt insgesamt an vier bewirteten Almen bzw. Gasthöfen vorbei. Dadurch braucht man für die Strecke relativ viel Gesamtzeit, man kann an diesen Hütten ja nicht achtlos vorbeigehen.

Gipfelkreuz am Wetterstein. Der ausgesetzte Kopf ist nur über eine Stufentreppe aus Norden erreichbar, hat dann aber doch relativ viel Platz. Erwähnenswert ist die gute Fernsicht nach Süden angefangen vom Kaisergebirge und dem Unternberghorn im Westen bis zu den Berchtesgadener Bergen im Osten.

Ebenfalls sind von dort oben zu sehen: Klausenberg mit Fellhorn und Eggenalmkogel; natürlich auch Blindau und Teile von Reit im Winkl.

Die Wegstrecke ist nicht besonderes anstrengend, hat aber doch einige „schwarze“ Abschnitte, z.B. ein Stück quer zum Steilhang mit Sicherung …

… oder Stellen, an denen man durch Kare und über Felsen muss. Aufmerksames Gehen ist dennoch angesagt.

Gut gepflegte Kriegerkapelle Reit im Winkl. Sie erinnert mittels Namenstafeln an die Gefallenen der Kriege.

Eckkapelle auf einem kleinen Bergsattel. Sie hat einen offenen Innenraum und auch eine kleine Kirchenbestuhlung.

Hausbachwasserfall. Zu diesem Zeitpunkt führte er nur wenig Wasser, ist aber dennoch ein Attraktionspunkt. Direkt nebenan ist ein Klettersteig. Man sieht eine kurze Leiter und am Felsen ein quer gespanntes Seil.

Ebenfalls mit ständig fließendem Wasser hat der Brunnentrog an der Glapfalm zu tun. Es hat dauerhaft 7 °C und gewährleistet somit die ideale Kühlung der Getränke, die sich die Wanderer dort in Selbstbedienung herausholen können. Gläser gibt es natürlich auch.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018