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Jochbergalmen-Runde



Jochbergalmen-Runde

Jochbergalmen-Runde – drei Kaser zählen zu den Jochbergalmen: Auerkaser, Mesnerkaser und Bachmannkaser. Hinzu kommt noch die nahe Rechenbergalm. Man kann also durchaus von einer „Runde“ sprechen, wenn man alle auf einer Tour besucht. Im Bild: Jochbergalmen links unten =Auerkaser (rotes Dach), darüber = Mesnerkaser (dunkles Dach), rechts = Bachmannkaser (Stand: September 2016)

Schwierigkeit:34.4mittel (27.5-40)
Tracklänge:10.8 kmmittellang (8-15 km)
Wanderzeit:4:10 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:765 mmittelgroß (400-800 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.
Gebirge, Lage, Karte
Chiemgauer Alpen, Untergruppe Chiemgauer Berge, Hochgerngebiet. Die Jochbergalmen liegen östlich von Unterwössen, südlich des Hochgerns. Karte: AV Digital 2016 (USB Edition) 3D, Chiemgauer Alpen Mitte.
Datum, Begleiter, Wetter
25.09.2016; Gitti und Sepp sind die Tour mit mir zusammen gegangen. Außer uns waren an allen Streckenteilen noch viele andere Wanderer unterwegs. Auf die Jochbergalmen kamen die Menschen aus allen Himmelsrichtungen angeströmt, auch aus dem Hochgerngebiet und dem östlich liegenden Röthelmoos. Die Mountainbiker kamen vor allem über die Versorgungswege; der Aufstieg durch das Kaltenbachtal und die Querung über den Rechenbergsattel schienen für Radler doch etwas zu schwierig zu sein. Es war ein idealer Wandertag mit herrlichem Sonnenschein und mit bereits etwas frischen, herbstlichen Temperaturen, die aber der Wanderlust nicht entgegenstanden. Gute Fernsicht belohnte die Mühen des im letzten Teil doch etwas steileren Aufstiegs zu den Jochbergalmen. Der Querweg über den Rechenbergsattel hatte einige matschige Stellen aufzuweisen. Die Fernsicht war gut.
Erreichte Gipfel
Kein Gipfel erreicht. Der höchste Punkt der Tour liegt am Sattel oberhalb der Rechenbergalm mit 1308 m.
Alm(en), Hütt(en):
Jochbergalmen Auerkaser, Jochbergalmen Mesnerkaser , Jochbergalmen Bachmannkaser, Rechenbergalm, Nahe der Rechenbergalm (etwas abseits des Weges), steht die private „Bergaderalm“. Weitere Hütten trifft man auf dieser Strecke nicht, abgesehen von den Bauernhöfen in Widholz.
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Wanderparkplatz Hochgern, Unterwössen-Au; Adresse: Hochgernweg 66, 83246 Unterwössen. Koordinaten: N = 47.735125, E = 12.474361; Geographische Daten: N = 47°44´06.5´´, E = 12°28´27.7´´; UTM-Daten: Z = 33T, E = 310642, N = 5289951.
Vom Parkplatz im Wald geht es die Fahrstraße weiter in einigen Kurven bergan. Am Dreieck kurz vor der Ortschaft Widholz zweigt ein Waldweg nach links ab und führt ins Kaltenbachtal. Nach mehrfachem Überschreiten von Brücken überquert man eine Forststraße. Anschließend führt der steile Steig weiter durch den Wald und kommt dann am Waldrand entlang auf den Jochbergsattel. Von hier sind es noch ein paar Meter zu den Almen, die in unmittelbarer Nähe zueinander liegen. Nach dem Rückweg zum Sattel geht ein kaum sichtbarer Steig nach links über die Wiese und führt in den Wald (Wegweiser am Waldrand). Nach mehrfachen kleinen Auf- und Abstiegen erreicht man den Sattel östlich des Großen Rechenberges. Nun folgt der steile Abstieg über die Wiese zur Rechenbergalm. Anschließend geht es auf der Versorgungsstraße bergab. Nach etlichen Kehren zweigt ein nicht markierter Steig in einer Rechtskurve rechts ab in den Wald. Nach einer gewissen Strecke mündet er wieder auf die Forststraße ein. Auf dieser bleibt man nun, vorbei an den Bauernhöfen von Oberwidholz bis zum Dreieck an dem der Aufstiegsweg abzweigte. Der Rückweg zum Parkplatz geht auf dem Aufstiegsweg noch etwas bergab.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Parkplatz Unterwössen-Au621
Bachrand738 0:261.32
1.Brücke803 0:130.56
Forststraße1135 0:532.10
Jochbergalmen1280 0:330.85
Rechenberg Sattel1308 0:331.51
Rechenbergalm1160 0:240.50
Abzw. Steig986 0:191.40
Einmü. Forststraße856 0:120.51
Dreieck Widholz692 0:241.52
Parkplatz Unterwössen-Au621 0:130.55
Anmerkungen:
Hauptziel der Tour war ein Besuch auf den Jochbergalmen. Ich wusste von einer früheren Wanderung, dass dort drei Kaser in unmittelbarer Nähe vorzufinden sind, die alle wahrscheinlich als Jausenalm geöffnet haben. Dies wäre eine einmalige Situation in den Chiemgauer Alpen. Und so ist es tatsächlich, alle drei Kaser hatten an diesem schönen Wandertag geöffnet und wurden mit gutem Besuch belohnt. Die Mountainbiker trafen sich vorrangig am Bachmannkaser, die Fußgänger an den anderen beiden Hütten. Wir hatten vorgesehen, nach dem Aufstieg durch das Kaltenbachtal und dem Besuch der Almen noch nach Norden zur Agergschwendalm zu gehen und dann wieder nach Unterwössen abzusteigen. Allerdings hat uns der Almer auf dem Mesnerkaser davon abgeraten: „den Steig, den ihr gehen wollt, finde selbst ich nicht, geschweige denn ihr“. Folglich haben wir umdisponiert und wählten den Abstieg über den Rechenbergsattel bzw. die Rechenbergalm. Damit ist die Strecke zu großen Teilen mit der früheren Wanderung „Rechenberg“ identisch. Nachdem aber doch einiges Neues zu sehen und zu erleben war, rechtfertigt das die Beschreibung einer neuen Tour.

Es war ein richtiger Bilderbuch-Wandertag. Also machten Gitti, Sepp und ich uns auf den Weg zu den Jochbergalmen. Startpunkt ist der Wanderparkplatz Unterwössen-Au.

Mehr als drei km geht es entlang des Kaltenbachs durch das romantische Tal aufwärts. Die riesigen Felsbrocken im Flussbett sind faszinierend. Man denkt unweigerlich daran, wie es wohl aussehen mag, wenn große Wassermassen zu Tal stürzen.

Dann tauchen die drei Kaser der Jochbergalmen auf. Den Bachmannkaser kannte ich schon von einer früheren Wanderung. Nicht ohne Grund nennt man ihn auch den „Mountainbike-Kaser“.

Unübersehbar ist das Wahrzeichen dieser Tour, das „Dampfschiff“. Es ist ein wirklich sehr exponierter Felsen, auf den man sich nur wagen kann, wenn man absolut schwindelfrei ist; einige hatten sich dorthin getraut.

Rechenbergalm. Sie liegt auf der anderen Seite des Bergrückens. Die Almerin ist eine weithin bekannte Person; viele Wanderer machen sich an solchen Tagen auf den Weg, um bei ihr einzukehren.

„Bergaderalm“ – die private Hütte steht unweit der Rechenbergalm. Sie ist das Gesicht einer bekannten Käsemarke vor einer wirklich malerischen Bergkulisse. Zur Einkehr hat sie nicht geöffnet.

 

 

 

 

 

 

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