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Wanderungen

Hammerer Graben



Hammerer Graben

Hammerer Graben – Aufstieg durch die romantische Schlucht östlich von Oberwössen (Brem) in den Chiemgauer Bergen zur Feldlahnalm mit Rückweg über die Rechenbergalm

Schwierigkeit:28.2mittel (27.5-40)
Tracklänge:10.5 kmmittellang (8-15 km)
Wanderzeit:3:00 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:585 mmittelgroß (400-800 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.
Gebirge, Lage, Karte
Chiemgauer Alpen, Chiemgauer Berge; östlich von Oberwössen, südlich des Geigelsteinmassivs; Karte: AV-Digital 2010, Chiemgauer Alpen Mitte.
Datum, Begleiter, Wetter
31.05.2015; Tassilo hat mich auf diesem Rundweg begleitet. Bereits am Aufstieg trafen wir einige anderer Wanderer. Das verstärkte sich auf dem Weg zur Rechenbergalm und auf dem Rückweg zum Parkplatz. In den letzteren Teilen begegneten wir verstärkt auch Mountainbikern. Es herrschte angenehmes Wanderwetter, obwohl sich die morgendlichen Wolken nicht ganz auflösten. Am Nachmittag überwogen aber die sonnigen Abschnitte. Eine Regengefahr bestand nicht. Die Temperatur lag dank eines leichten Windes auf sehr angenehmen Niveau. Die Fernsicht war allerdings nicht sehr gut.
Erreichte Gipfel
kein Gipfel erreicht, das war auch nicht das Ziel.
Alm(en), Hütt(en):
Feldlahnalm , Rechenbergalm, an weiteren Hütten ist vor allem die Burgaualm zu erwähnen mit ihrer neuen Kapelle.
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Wanderparkplatz Hammerer Graben; Adresse: Hammerer Graben 31, 82246 Oberwössen. Koordinaten: N = 47.712531, E = 12.486999; Grad-Minuten-Sekunden: N = 47°42´45.1´´, E = 12°29´13.2´´; UTM-Daten: Z = 33T, E = 311508, N = 5287409.
Vom Parkplatz am Ende der öffentlichen Straße geht es geradeaus weiter am Bach entlang die Schlucht bergauf. Dabei wechselt der gut zu begehende Weg über etliche Brücken immer wieder die Bachseite. Nach etwa 30 Minuten überquert man eine Fortstraße. Nunmehr wird der Weg etwas enger und steiler und geht sogar über einige Hindernisse (umgefallene Bäume), nach einer Rechts/Links-Kurve öffnet sich der Wald zu einer Lichtung mit der Feldlahnalm. Von dort geht es weiter am Waldrand bergauf bis zur Einmündung auf ein Dreieck an Forststraßen. Nunmehr führt die Straße nach links, zunächst noch etwas bergauf, später leicht abfallend bis zu einem Wegedreieck oberhalb der Burgaualm. Ein mittelschwerer Steig führt weiter bergauf, überquert eine Wiese und geht ein Stück durch den Wald bis er auf eine andere Straße einmündet, die direkt zur Rechenbergalm weiter geht. Rückweg bis zum erwähnten Dreieck, dann nach rechts zur Burgaualm und weiter auf der Forststraße bergab. Kurz vor Erreichen des Tales gibt es noch eine kleine Abkürzung, die direkt zur Holzbrücke am Parkplatz führt.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Parkplatz Hammerer Graben 680
Überquerung Forststraße830 0:31
Feldlahnalm955 0:24
Einmü. auf Straßendreieck996 0:10
Dreieck oberhalb Burgaualm974 0:32
Einmü. auf Versorgungsweg1060 0:14
Rechenbergalm1160 0:19
Burgaualm947 0:20
Parkplatz Hammerer Graben 680 030
Anmerkungen:
In der Gegend südlich des Hochgern gibt es ein ausgedehntes Wandergebiet durch das ein Netz an einfach zu gehenden Wegen geht. Ältere Karten weisen zwar noch etliche Steige auf, die es aber meist nicht mehr gibt, zumindest nicht für den normalen Wanderer. Zudem liegen einige Almen in diesem Gebiet, in die man einkehren kann. Auch wenn man auf die Besteigung von hohen Bergen verzichten muss, kann man sich sehr interessante Routen aussuchen. Eine besondere Strecke ist sicher der Weg durch die Schlucht entlang des Hammerer Grabens. Dort fällt besonders auf, wie an vielen Stellen aus kleinen Seitenkarren das Wasser steil bergab fällt und beizeiten Material (Holz, Geröll) nach unten verfrachtet wird. An vielen Stellen sind die Felsen blank und man kann die geologische Schichtung wunderbar erkennen. Natürlich ist es möglich, die Rundstrecke auch in der anderen Richtung gehen, den Aufstieg durch die Schlucht finde ich aber wesentlich schöner als den Abstieg.

„Wasserfall“ im Hammerer Graben. Charakteristisch für eine Schlucht ist ein enges, relativ steiles Tal durch welches das Wasser zu Tal stürzt und große Mengen Material vom Grund und von den Seiten mitnimmt. Bei großen Wassermengen brachte das früher immer wieder Probleme und Gefahren für die unten liegenden Ortschaften. Deshalb hat man solche Bäche mit vielen Wehren gebändigt.

Almweide an der Feldlahnalm. Den Eseln und den Ziegen geht es dort gut, sie dürfen sich einfach nur am Leben freuen.

Burgaualm – eine sehr schöne Almhütte südlich der Rechenbergalm. Sie ist in gutem Zustand, den Sommer über auch mit Tieren bestoßen, hält aber keine Wanderverpflegung vor.

Kapelle an der Burgaualm. Sie wurde 2004 in Erinnerung an den 19jährigen Hubert Haßlberger erbaut, der damals bei Waldarbeiten ums Leben kam.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018