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Bergwandern für Senioren

Impressionen aus den Bergen

Wanderungen

Karkopf



Karkopf

Karkopf – die unscheinbare Spitze zwischen Hochries und Feichteck in den westlichen Chiemgauer Bergen.

Schwierigkeit:33.6mittel (27.5-40)
Tracklänge:11.4 kmmittellang (8-15 km)
Wanderzeit:3:45 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:736 mmittelgroß (400-800 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.
Gebirge, Lage, Karte
Chiemgauer Alpen, Samerberg. AV-Karte Chiemgauer Alpen West – Hochries, Geigelstein.
Datum, Begleiter, Wetter
18.09.2012; Alleingang. Einige Wanderer und Mountainbiker unterwegs. Herrlicher Spätsommertag mit angenehmen Temperaturen, nachmittags leichte Eintrübung. Sicht gut.
Erreichte Gipfel
Karkopf (1496 m)
Alm(en), Hütt(en):
Doaglalm, Wimmeralm (1151 m), Seitenalm ( 1325 m). Karalm (1348 m) und Wörndlhütte (1320 m) waren zu sehen, wurden aber nicht erreicht.
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Parkplatz Spatenau, Samerberg. GPS-Koordinaten: N = 47°45´00´´, E = 12°13´03´´.
Vom Parkplatz Spatenau den Betonweg bis kurz vor der Doaglalm gehen. Dann geradeaus weiter, auf dem E4 (Fernwanderweg) bis zum Weg von der Seitenalm. Diesen zur Alm hochgehen und geradeaus weiter den Wirtschaftsweg bis kurz unter den Karkopfsattel. Aufstieg über die Wiese bzw. durch Latschen zum Gipfel des Karkopfes. Rückweg zum Sattel und Umgehung des Berges bis zum Pölcherschneid-Sattel. Nach rechts absteigen durch den Wald zur Doaglalm. Zurück zum Aufstiegsweg und Abstieg zum Parkplatz, diesmal unter Benutzung der Abkürzungspfade. Der untere Teil zum Parkplatz ist aber eine arg ausgewaschene Steinrinne und daher sehr mühsam zu gehen.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Parkplatz Spatenau, Unterstuff, Grainbach783
Abzweigung Doaglalm/Wimmeralm984 0:31
Wimmeralm1172 0:33
Seitenalm1325 0:23
Gipfel Karkopf1496 0:40
Pölcherschneid1383 0:30
Doaglalm995 0:43
Parkplatz Spatenau, Unterstuff, Grainbach783 0:25
Anmerkungen:
Der Karkopf bildet das Mittelstück zwischen Hochries und Feichteck, jenes Bergzuges, der zusammen mit dem Heuberg den Samerberg im Süden abschließt. Er ist deutlich weniger attraktiv als seine beiden Nachbarn und deshalb wohl auch nur auf weniger schönen Wegen erreichbar. Dafür ist der riesige nordwestliche Bergkessel, den die drei Gipfel bilden, umso beeindruckender. In seiner Talsohle liegt die Doaglalm, die man auf jeden Fall besuchen sollte.

Den Gipfel des Karkopfes ziert ein stilisiertes Kreuz aus Metall. Das alte Holzkreuz ist nur etwa ein Meter hoch und hat seine beste Zeit schon hinter sich.

Dafür steht ein schöneres, jüngeres Kreuz auf dem Karkopf-Sattel oberhalb der Karalm.

Am Fuße des Ostkessels zwischen Hochries und Karkopf liegt die sehr schöne Karalm. Wanderer dürften sich aber selten dorthin verirren.

Wimmeralm, auf halbem Weg des Aufstieges zur Hochries. Sie liegt in einem sonnigen südseitigen Talkessel. Ob sie zur Jause geöffnet hat, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Am Wandertag war jedenfalls niemand da, die Tiere waren aber noch nicht abgetrieben.

Seitenalm, oberhalb der Wimmeralm. Sie liegt mit ihren drei Gebäuden auf einer Bergkante im steilen Gelände. Man kann sie zwar von der Doaglalm aus sehen, als Ganzes aber nicht fotografieren.

Blick in den Pölcherkessel mit der Wörndlalm (rechts), den man durchquert wenn man über den Ostabstieg vom Feichteck kommt und zur Feichteckalm will.

Blick von der Seitenalm auf die Doaglalm (mitte) und die darunter liegenden Orte Stuff, Gritschen, Holzmann u.a.

Blick nach Westen auf die Daffnerwaldalm mit Kitzstein, Heuberg und Wasserwand. Im Hintergrund sind die Sudelfeldberge (links) und der Wendelstein (rechts) zu sehen.

 

 

 

 

 

 

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