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Impressionen aus den Bergen

Wanderungen

Schliersee West



Schliersee West

Schliersee West – eine einfache, gemütliche Wanderung auf überwiegend guten Wegen in den Bergen westlich des Schliersees. Trotzdem: es liegen mehrere Einkehrhütten auf der Strecke, für die man auch „Kondition“ braucht (Titelfoto: andere Wanderung)

Schwierigkeit:32.5mittel (27.5-40)
Tracklänge:12.0 kmmittellang (8-15 km)
Wanderzeit:3:40 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:660 mmittelgroß (400-800 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.
Gebirge, Lage, Karte
Bayerische Voralpen, Schlierseer Berge (Mangfallgebirge); Westseite des Schliersees, Gindelalmschneid, Kreuzbergköpfl, Lahnenkopf; Zugang zum Start durch das Breitenbachtal. Karte: AV-Digital 2010 – Tegernsee, Schliersee, Mangfallgebirge.
Datum, Begleiter, Wetter
18.08.2014; Eine Tour der Familie Schweiger (Paul, Renate, Tassilo, Benno); ansonsten waren viele Wanderer unterwegs, meist Familien mit kleinen Kindern, aber auch Einzelpersonen und etliche Mountainbiker. Letztere haben sich auf dem ausgewiesenen Rundkurs „Prinzenweg“ befunden, der zwischen Schliersee und Tegernsee eingerichtet ist. Ein Teil dieser Strecke war auch unser Weg. Es herrschte an diesem Tag „passendes“ Wanderwetter: der Himmel war überwiegend bewölkt mit einigen sonnigen Abschnitten, die Temperatur angenehm kühl für die Jahreszeit, insgesamt trocken. Die Fernsicht hätte man sich etwas besser gewünscht; sie war lediglich am Nachmittag recht gut.
Erreichte Gipfel
Gindelalmschneid (1331 m)
Alm(en), Hütt(en):
Krainsbergeralm utr. , Kreuzbergalm , Gindelalm 3 , Bergwachthütte (1150 m) am Südaufstieg zum Gindelalmschneid.
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Wanderparkplatz beim Hennerer, westlich von Schliersee; Navi-Adresse: Hennererstraße 36, 83727 Schliersee. GPS-Koordinaten: N = 47°43´22´´, E = 11°49´54´´.
Vom Parkplatz rechts am Hennererhof vorbei (nach Norden) und an der Waldgrenze nach links abbiegen auf den neu präparierten Aufstiegsweg zu den Gindelalmen. Wir haben lediglich im letzten Drittel den Weg nach links auf einen wenig begangenen Steig verlassen, der dann fast weglos wieder kurz vor den Almen auf den eigentlichen Aufstiegsweg einmündete. Nach den Almen ging es direkt bergauf zum Gipfelkreuz des Gindelalmschneides. Von dort erfolgte der Abstieg nach Süden mit einem kurzen Gegenanstieg zur Kreuzbergalm. Ab der Alm gingen wir nach einem kurzer Abstecher zum Almkreuz bergab zum Sattel nördlich des Kreuzbergköpfels. Dann ging der Weg – nunmehr als Prinzenweg – östlich am Kreuzbergköpfel vorbei und weiter bergab nach Osten in Richtung Hennerer. An der zweiten Abzweigung führte uns der Weg wieder ein Stück bergauf und nach Süden zur unteren Krainsbergeralm. Der Rückweg erfolgte dann auf dem Versorgungsweg zurück zum Parkplatz entlang des Tuftbaches.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Parkplatz Hennerer860
Gindelalm 31242 1:02
Gindelalmschneid1331 0:15
Kreuzbergalm1223 0:36
Einmündung Forststr.1029 0:27
Untere Krainsbergeralm1040 0:41
Parkplatz Hennerer860 0:39
Anmerkungen:
Eines der Hauptziele dieser Wanderung war der Besuch der Unteren Krainsbergeralm, von der ich – bzw. von der dortigen Almerin, der Marianne – schon mehrfach gehört hatte. Also suchte ich eine gemütliche Tour aus mit dem Aufstieg zu den Gindelalmen – die man jederzeit mehrfach besuchen kann – und über die Kreuzbergalm zur Krainsbergeralm. Der Rückweg durch das Tufttal ist recht abwechslungsreich, weil die Straße dort unzählige Male den Bach kreuzt und das ist immer spannend. Kurzum, es ist eine Tour, auf der zwar mit dem Gindelalmschneid nur ein nennenswerter Gipfel erreicht wird. Dort hat man allerdings beste Fernsicht ins Alpenvorland bis München. Man kann die Tour jederzeit sogar noch kürzer gestalten. Der einfachste Teil wäre dann ein „Spazierweg“ vom Hennerer zur Unteren Krainsbergeralm und zurück. Die vielen Familien mit kleinen Kindern die wir trafen, sind wohl der beste Beleg für eine wenig anstrengende Tour.

Gipfelkreuz am Gindelalmschneid. Obwohl der Berg nicht allzu hoch ist, hat man sehr gute Fernsicht ins Alpenvorland.

Almkreuz nahe der Kreuzbergalm. Im Hintergrund sieht man die Almhütte auf der Kuppe.

Almkreuz auf der Unteren Krainsbergeralm, bewacht von einer argwöhnisch blickenden Kalbin.

Familie Schweiger gemeinsam auf Tour – hier am Gipfelkreuz des Gindelalmschneids

Untere Krainsbergeralm. Das Gebäude ist neueren Baudatums, ebenfalls sehr gepflegt und von der Marianne, der bekanntesten Schlierseer Almerin, bestens gehütet.

Etwas abseits am Waldrand steht am Südaufstieg zum Gindelalmschneid eine Hütte der Bergwacht.

 

 

 

 

 

 

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