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Wanderungen

Hochsalwand



Hochsalwand

Hochsalwand – die nach Norden vorgeschobene Wand der Wendelsteingruppe. Foto: Blick vom Wildalpjoch aus. Nach Süden hat sie eine wunderbare Flanke, nach Norden ist der Abbruch sehr schroff. Der Aufstieg von der Reindleralm geht links am Kamm hoch

Schwierigkeit:44.2anstrengend (>40)
Tracklänge:15.6 kmlang (>15 km)
Wanderzeit:5:30 h*lang (>5 h)
Höhensumme:930 mgroß (>800 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.
Gebirge, Lage, Karte
Bayerische Voralpen, Mangfallgebirge, Wendelstein Nord. Karte: AV-Digital 2010 – Mangfallgebirge Ost.
Datum, Begleiter, Wetter
18.08.2013; Alleingang. Dank des guten Wetters befanden sich etliche Wanderer auf der Tour. Sommerliches Hochdruckwetter mit einigen Schleierwolken. Temperaturen in den Nordhängen noch angenehm kühl, in den Südhängen deutlich höher. Die Sicht war gut.
Erreichte Gipfel
Hochsalwand (1625 m), Rampoldplatte (1422 m).
Alm(en), Hütt(en):
Reindleralm, Wirtsalm Jenbachtal , Hillsteineralm (903 m), Forsthaus Jenbachtal (900 m).
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Oberer Parkplatz im Jenbachtal. Wendelsteinstraße, Bad Feilnbach. GPS-Koordinaten: N = 47°44´16´´, E = 12°01´00´´.
Kurz nach dem Parkplatz die Abzweigung nach links wählen (Richtung: Farrenpoint), später rechts bleiben und zur Hillsteineralm gehen. An der Alm geradeaus vorbei (Pfad ist nicht mehr beschildert oder markiert) und durch den Wald aufsteigen. Der Pfad geht an einem freien Platz vorbei (dort endet ein Wirtschaftsweg) und mündet auf die Forststrasse ein. Einige Meter nach links gehen und dann nach rechts auf einen steilen Pfad abbiegen (alter Wegweiser). Dieser Pfad führt direkt zur Rampoldalm. Kurz zuvor rechts abbiegen und zur Rampoldplatte aufsteigen. Über den Gipfel weiter nach Süden auf dem Pfad bleiben, der teilweise mit Seilsicherungen durch die Nordwand der Hochsalwand zum Westkamm führt. Weiter nach links zum Gipfel und zurück bzw. Abstieg zur Reindleralm. Von der Alm zunächst in Richtung Wendelstein, an der Abzweigung nach rechts gehen (Umrundung Wendelstein). Kurz darauf nach rechts auf einen Pfad mit vielen Serpentinen wechseln und Abstieg durch das Jenbachtal, vorbei am alten Forsthaus zur Wirtsalm. Anschließend zurück zum Parkplatz.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Oberer Parkplatz Jenbachtal820
Hillsteineralm903 0:24
Einmü. auf Forststraße1028 0:38
Abzw. Nähe Rampoldalm1230 0:32
Gipfel Rampodplatte 1422 0:20
Ende Steig Hochsalwand1584 0:51
Gipfel Hochsalwand1625 0:12
Reindleralm1434 0:46
Abzweigung Serpentinenpfad1453 0:16
Brücke Jenbach910 0:56
Wirtsalm Jenbachtal895 0:18
Oberer Parkplatz Jenbachtal820 0:17
Anmerkungen:
Diese Route ist schon länger in meiner Planung gewesen, weil ich die Hochsalwand von früheren Wanderungen als schönen Berg und die Reindleralm als schöne Alm aus der Ferne gesehen habe und gewissermaßen kannte. Außerdem wollte ich schon lange auch zur Wirtsalm. Die Route war dann nicht ganz die, welche ich geplant hatte; ab der Hillsteineralm kam ich auf eine Strecke, die keine offizielle Markierung hat. Dadurch verfehlte ich zwar ein paar Almen, zu denen ich eigentlich wollte, die aber nunmehr in einer neuen „Almenrunde“ angesteuert werden sollen. Ich finde diesen Teil des Mangfallgebirges mit seinen vielen Almen und kurzweiligen Wanderrouten sehr faszinierend und mittlerweile bräuchte ich auch keine Karte mehr. Es gibt doch eigentlich kein größeres Lob für eine Gegend als zu sagen: „da muss ich noch einmal hin“.

Der Gipfel der Hochsalwand ist ein Schrofenhaufen, zu dem aber von Westen ein einfacher Kammweg führt. Der Aufstieg durch die Nordflanke ist etwas mühsamer.

Oben geht der Blick zunächst nach Norden zu den übrigen Bergen und zu zahlreichen Almen. Nicht zuletzt ist auch der Blick ins Alpenvorland zu erwähnen, einschließlich Chiemsee.

Besonders beeindruckend ist der Lechnerkessel mit der Lechneralm. Aus Osten ist das Gebiet leicht zugänglich, wenn man aber weiter will, wird es etwas schwieriger.

Am Aufstieg zur Rampoldplatte hat man einen sehr schönen Blick zum Farrenpoint und etlichen Almen.

Im Westen zeigt sich der mächtige Breitenstein mit seinem spitzen Gipfelfelsen.

Die Rampoldplatte hat ebenfalls einen sehr spitzen Gipfel, auf dem es ein Glück ist, wenn man das Kreuz ohne andere Besucher fotografieren kann.

Im Süden der Hochsalwand sind Wendelstein (rechts) und Soinwand mit der Trasse der Wendelstein-Zahnradbahn besonders gut zu sehen

Schon am frühen Morgen war die Hillsteineralm erreicht, zu früh für eine Einkehr. Deshalb muss ich auch noch einmal hin.

Unweit der Wirtsalm im Jenbachtal gibt es ein wunderschönes, altes Forsthaus, vollständig aus Holz gebaut. An solchen Gebäuden kann man die frühere – und auch noch heutige – Bedeutung der Forstwirtschaft in den Bergen erkennen. Zu einem solchen herrlichen Bau würde es allerdings heute nicht mehr reichen; man kann richtig froh sein, wenn das Haus wenigstens noch erhalten wird.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018