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Wanderungen

Wasserspitz



Wasserspitz

Wasserspitz – Wandern in Jennerweins Heimat. Der Aufstieg von der Raineralm zum Wasserspitz ist kein Spaziergang, der übrige Teil der Stecke erfolgt auf guten Straßen. Im Bild: die Ostflanke des Wasserspitz, von der Raineralm aus gesehen

Schwierigkeit:38.4mittel (27.5-40)
Tracklänge:13.0 kmmittellang (8-15 km)
Wanderzeit:4:05 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:862 mgroß (>800 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.
Gebirge, Lage, Karte
Bayerische Voralpen, Tegernseer Berge. Karte: AV Digital 2010, Tegernsee, Schliersee, Mangfallgebirge.
Datum, Begleiter, Wetter
15.07.2013; Alleingang. Auf den einfacheren Streckenteilen waren einige wenige Wanderer anzutreffen. Auf dem Gipfel war ich alleine. Außerdem machten einige Mountainbiker die Strecke unsicher. Sommerliches Wanderwetter mit einigen Wolken und vergleichsweise angenehmen Temperaturen. Zuweilen frischte der Wind etwas auf, was sich in den Kammlagen bedrohlich anhörte. Brauchbare Fernsicht.
Erreichte Gipfel
Wasserspitz (1530 m)
Alm(en), Hütt(en):
Raineralm , Kühzagl-Alm , Keine anderen Hütten anzutreffen.
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Parkplatz Mautstelle, Enterrottach. GPS-Koordinaten: N = 47°40´31´´, E = 11°48´51´´.
Vom Parkplatz direkt vor der Mautstelle einige Meter auf der Straße zurück und dann rechts abbiegen auf die Kühzagl-Straße. Leicht bergab durch den Wald bis zum Kühzaglhof gehen. An der Kapelle rechts abbiegen und entlang des Kühzaglbaches zur Kühzaglalm aufsteigen (alles Kühzagl oder was? richtig!). An der Alm vorbei weiter zum Sattel und dann in Richtung Bodenschneidhaus (Wegweiser) weiter gehen. An der Raineralm nach rechts die Almfläche bergauf queren (kein Wegweiser, keine Markierung, aber sichtbarer Pfad) und zum Sattel zwischen Rainerkopf und Wasserspitz aufsteigen. Dann nach links bis zum Gipfelkreuz entlang des Kammes, teilweise durch Latschenhänge gehen. Gleicher Rückweg mit Einkehr in der Raineralm und in der Kühzaglalm.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Parkplatz Mautstelle, Enterrottach794
Kühzagl, Abzw. nach rechts782 0:20
Kühzaglalm1050 0:41
Sattel oberhalb Kühzaglalm1125 0:17
Raineralm1239 0:23
Sattel nördlich Wasserspitz1370 0:18
Gipfel Wasserspitz1530 0:21
Raineralm1239 0:25
Kühzaglalm1050 0:25
Kühzagl, Hof782 0:34
Parkplatz Mautstelle, Enterrottach794 0:21
Anmerkungen:
Eigentlich wollte ich eine kurze Tour zum Rainerkopf mit Einkehr in der Kühzaglalm machen. Da es aber den Aufstieg zu diesem Berg wegen Abgängen von Muren nicht mehr gibt, ging ich weiter in Richtung Bodenschneidhaus. An der Raineralm fand ich dann den Pfad zum Wasserspitz; kein komfortabler Weg, aber auf solchen ist der Jennerwein als Wilderer ja auch nicht unterwegs gewesen. Und ich stellte fest: die Raineralm hat als Jausenstation geöffnet. Da wurde es doch noch eine recht gute Wanderung, zumal die Sicht vom Wasserspitz aus sehr gut ist. In meiner privaten Bewertung ist die Tour als „mittel“ eingestuft. Das gilt aber nur für Höhensumme, Gehzeit und Streckenlänge. Bezüglich der technischen Anforderung ist es eine Mischung aus knackigen Anstiegen (bis zur Kühzaglalm), einem Pfad, den man stellenweise selber finden muss (Aufstieg zum Wasserspitz) und ansonsten guten Wirtschaftswegen, bzw. Straßen.

Das Gipfelkreuz steht auf einer kleinen Freifläche am Wasserspitz. Auf dem Betonsockel kann man sitzen und Ruhe und Fernsicht genießen.

Südlich des Wasserspitzes sind der Bodenschneid (links) und der Rinnerspitz zu erkennen. Zu letzterem gehen nur Könner, welche die Todesstelle des Girgl Jennerwein besuchen wollen.

Tief unter dem Gipfel des Wasserspitzes liegen das Bodenschneidhaus und die Rettenbäckalm. Von hier oben ist der verschachtelte Bau erst richtig zu erkennen.

Almkessel zwischen Rainerkopf und Wasserspitz mit der Raineralm und dem etwas erodierten Aufstieg zum Sattel.

Neuanlage einer Bergwiese nahe der Kühzaglalm. Das ehemals verstruppte und erosionsgefährdete Gelände ist dabei, eine gute Bergwiese zu werden. Restliche Steine und Holzstücke werden noch entfernt.

Im Tal (Kühzagl) steht der prächtige Hans-Anderl-Hof, der Eigentümer der Kühzaglalm. Über solche stolze Höfe kann man sich wirklich freuen und dafür ist das Tegernseer Tal auch bekannt.

Natürlich gehört zu einem solchen Hof auch eine eigene, kleine Kapelle.

Schroffe Ostflanke des Wallbergs von Kühzagl aus gesehen. Der Tegernseer Hausberg ist von dieser Seite nicht begehbar.

 

 

 

 

 

 

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