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Impressionen aus den Bergen

Wanderungen

Sonnwendköpfl (Kaiserwinkel)



Sonnwendköpfl (Kaiserwinkel)

Sonnwendköpfl im Kaiserwinkel – Wanderung zu dem Berg nahe dem bekannten Taubensee. Er ist in keiner Karte verzeichnet und kaum jemand kennt den Namen; deutlich bekannter ist das Pittenharter Kreuz, das auf seinem Gipfel steht (im Bild: Gipfel mit Grenzstein Bayern/Tirol)

Schwierigkeit:39.8mittel (27.5-40)
Tracklänge:16.0 kmlang (>15 km)
Wanderzeit:4:30 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:740 mmittelgroß (400-800 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.
Gebirge, Lage, Karte
Chiemgauer Alpen, Kaiserwinkel, der Berg liegt nördlich von Reit im Winkl/Kössen bzw. südöstlich des Taubensees. Karte: Kompass-Wanderkarte, Chiemsee, Chiemgauer Alpen, Nr. 10 (1:50000).
Datum, Begleiter, Wetter
06.08.2014; Alleingang. Am Aufstieg zur Stoibenmöseralm war ich noch alleine. Vor allem rund um den Taubensee konnte man etliche Wanderer antreffen, die vorwiegend aus Kössen kamen. Nachmittags war dann auch die Strecke von Birnbach zur Stoibenmöseralm recht gut besucht, allerdings nicht der schwere Steig durch den Wald. Es war ein gemischtes Wanderwetter. Morgens gab es noch viele Wolken, die nur wenige Auflockerungen hatten. Später zeigte sich öfter die Sonne und man konnte gelegentlich auch etwas in die Ferne sehen. Die Wege rund um den Taubensee waren durch den Regen am Vortag sehr nass und rutschig.
Erreichte Gipfel
Sonnwendköpfl (1279 m)
Alm(en), Hütt(en):
Taubenseehütte , Stoibenmöseralm , Hutzenalm, Sauermöseralm (1293 m), Frankenmöseralm (1293 m). Weitere Almen waren aus der Ferne zu sehen.
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Wanderparkplatz Birnbach am Ende der öffentlichen Straße. Navi-Adresse: Birnbacher Straße 42, Reit im Winkl. GPS-Koordinaten: N = 47°40´49´´, E = 12°26´51´´.
Vom Parkplatz die gesperrte Asphaltstraße aufsteigen, die bis zur Hutzenalm führt. Von dort gerade aus auf einem Wirtschaftsweg weitergehen, über eine kleine Kuppe, ein paar Meter bergab, rechts durch das Tal und dann nach links auf einen Steig in den Wald abbiegen. Den Wald durchsteigen, eine freie Almfläche überqueren und erneut den Wald durchsteigen. Der Pfad mündet direkt auf die Stoibenmöseralm. Dort muss man weiter nach Westen aufsteigen, an der Sauermöseralm bzw. Frankenmöseralm vorbei und zum Gipfel des Sonnwendköpfls gehen. Der Abstieg erfolgt durch den Wald zum See und weiter zur Taubenseehütte. Anschließend geht es zurück zum See und entlang des Nordufers nach Osten mit Aufstieg bis zur Abzweigung zur Sauermöseralm. Ab der Sauermöseralm dann über Stoibenmöseralm und Hutzenalm wieder zurück zum Parkplatz. Die Strecke ist gut ausgeschildert. Man darf sich jedoch nicht daran stören, dass die Wegweiser oftmals das gleiche Ziel in verschiedene Richtungen ausweisen; die Strecken führen irgendwie immer wieder zusammen.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Parkplatz Birnbach805
Hutzenalm998 0:28
Abzw./Einmü. Waldsteig1045 0:20
Stoibenmöseralm1263 0:39
Sauermöseralm1292 0:12
Sonnwendköpfl1259 0:18
Taubensee1150 0:24
Taubenseehütte1170 0:10
Abzw. Sauermöseralm1292 0:35
Stoibenmöseralm1263 0:33
Abzw./Einmü. Waldsteig1045 0:22
Hutzenalm998 0:10
Parkplatz Birnbach805 0:19
Anmerkungen:
Wanderungen im Grenzgebiet Bayern/Tirol zwischen Reit im Winkl, Kössen, Schleching und Oberwössen werden in Beschreibungen durchwegs als „leicht“ bezeichnet. Bezüglich der zu erreichenden Höhe und der Gefahr von Abstürzen ist das sicher richtig. Aber der Aufstieg von der Hutzenalm zur Stoibenmöseralm und die Pfade um den Taubensee haben es durchaus in sich. Nicht umsonst sind sie teilweise als schwarze Routen markiert. Das gilt ganz besonders bei Nässe, die einzelne Streckenteile zu Rutschbahnen werden lässt, verbunden mit den sumpfigen Stellen, von denen es etliche gibt (siehe Bezeichnung „...möser“). Ein Beispiel dafür ist der „Kroatenweg“, auch „Tollpatschweg“ genannt, den Schmuggler bei ihrer Tätigkeit gegangen sind und der beileibe kein Spazierweg ist. Freuen kann man sich vor allem an der vielfältigen Landschaft, die immer wieder herrliche Ausblicke in alle möglichen Richtungen erlaubt und an den zahlreichen Almen und Hütten, wenngleich nicht alle geöffnet sind.

Pittenharter Kreuz (Kriegerdenkmal) am Sonnwendköpf. Bei den alljährlichen Sonnwendfeiern sind die gefallenen Krieger im Geiste dabei.

Taubensee, auch „Perle der Alpen“ genannt, ein idyllischer See. Die Rundwege sind nicht ohne, auch der nahe daran vorbeiführende Kroatensteig nicht. Alleine ist man an diesem Ort sicherlich nicht.

Typische Almfläche auf der Sauermöseralm, links Frankenmöseralm. Der Ausdruck „Moos“ kommt nicht von ungefähr, es gibt viele sumpfige Stellen.

Sauermöseralm, eine benutzte, aber nicht für Wanderer geöffnete Almhütte.

An vielen Stellen dieser Tour hat man immer wieder herrliche Ausblicke, z.B. von der Taubenseehütte zum südlich liegenden Unterberghorn. Am Wandertag hat das Wetter allerdings nicht so recht mitgespielt.

Kuriosität auf der Stoibenmöseralm: es hat dort etliche Lamas, neben Ziegen und Rindern.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018