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Impressionen aus den Bergen

Wanderungen

Hochgern



Hochgern

Hochgern – zählt mit zu den schönsten Bergen in den Chiemgauer Alpen. Im Bild: Blick auf die Westflanke mit dem Aufstieg vom Hochgernhaus.

Schwierigkeit:48.8anstrengend (>40)
Tracklänge:15.4 kmlang (>15 km)
Wanderzeit:5:20 h*lang (>5 h)
Höhensumme:1160 mgroß (>800 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.
Gebirge, Lage, Karte
Chiemgauer Alpen, Hochgern, Marquartstein, AV-Karte Digital 2010, Chiemgauer Alpen Mitte.
Datum, Begleiter, Wetter
28.09.2012; Alleingang. Etliche Wanderer unterwegs sowohl auf der Route über die Agersgeschendtalm, als auch über die Staudacheralm. Bis zum Hochgernhaus waren zahlreiche Mountainbiker zu sehen. Föhniges Herbstwetter; trocken, aber nicht wolkenfrei; angenehme Temperaturen; gute Sicht.
Erreichte Gipfel
Hochgern (1745 m), es gibt den Westgipfel mit Kreuz und den Ostgipfel mit Minikapelle.
Alm(en), Hütt(en):
Hochgernhaus, Enzianstüberl, Moaralm (Hochgern), Agersgschwendtalm , Bergwachthütte; ferner waren zu sehen: Bischofsfellnalm (Jausenalm)und Grundbachalm im Südkessel, Weitalm (private Hütte nahe Hochgernhaus).
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Parkplatz Marquartstein Ost. Navi-Adresse: Burgstraße 20, Marquartstein. GPS-Koordinaten: N = 47°45´16´´, E = 12°28´22´´.
Vom Parkplatz auf dem schmalen Weg mit Hinweisschild „Agersgschwendtalm“, zweimal die Schotterstraße kreuzen. Dann auf der Schotterstraße bleiben, auf den E 4 nach links gehen (es gäbe eine Abkürzung). Kurz darauf nach rechts auf den Abkürzer wechseln, der kurz vor der Agersgeschendtalm wieder einmündet. An der Alm vorbei, später an der Bergwachthütte vorbei, zum Hochgernhaus gehen. Weiter aufsteigen und auf dem Pfad bleiben bis zum Gipfel. Dieser kann von zwei Seiten erreicht werden (kleiner Rundweg). Gleicher Rückweg.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Parkplatz Marquartstein622
Einmündung auf E 4926 0:53
Agersgschwendtalm1030 0:16
Bergwachthütte1290 0:40
Hochgernhaus1460 0:25
Gipfel Hochgern1745 0:52
Hochgernhaus1460 0:30
Enzianstüberl1421 0:15
Moaralm1410 0:05
Agersgschwendtalm1030 0:34
Parkplatz Marquartstein622 0:50
Anmerkungen:
Fragt man jemand nach den Namen von Chiemgauer Bergen, so wird er – nach der Kampenwand – den Hochgern und den Hochfelln nennen. Auf die Kampenwand und den Hochfelln führen Seilbahnen, auf den Hochgern nicht. Man kann deshalb sicher sein, dass auf dem Gipfel des Hochgerns keine "Sandalen-Touristen" anzutreffen sind. Immerhin liegt die zu gehende Höhensumme über 1100 m. Aber die Strecke ist einfach, abgesehen von ein paar rutschigen Passagen im oberen Bereich bei Nässe. Dafür entlohnt die Aussicht in alle Richtungen, namentlich auf den Chiemsee mit seinen vorgelagerten Filzen und Orten, nach Osten zum Hochfelln und bis in die Berchtesgadener und Loferer Berge, nach Süden zum Wilden Kaiser und bei gutem Wetter sogar noch weiter. Nicht zu vergessen, der Blick nach Westen zum Geigelsteinmassiv und zur Kampenwand. Und die Tour ist gut bestückt mit Hütten, in denen man einkehren kann. Eine davon – die Moaralm – hat erst vor kurzem (August 2012) neu geöffnet. Kurzum ich denke, jeder der dort oben war, hat eine gute Erinnerung an eine sehr schöne Bergtour.

Im Grunde hat der Hochgern zwei Gipfel, die nur etwa 100 m von einander entfernt sind. Blick vom Westgipfel auf den Ostgipfel, in Hintergrund der Hochfelln

Auf dem Westgipfel steht das massive eiserne Gipfelkreuz, …

… den Ostgipfel ziert eine Minikapelle aus Blech (nur 1 m hoch). Sie enthält in der Tür das Gipfelbuch, das viele Personen aber gar nicht entdecken

Man könnte sogar den Zwölferspitz westlich des Hochgerns als weiteren Gipfel ansehen. Direkt unter ihm steht nämlich das Hochgernhaus. In manchen Auflistungen sind sogar das Silleck und der Bischofsstuhl als Gipfelteile genannt

Blick nach Norden auf den Chiemsee mit der Insel Herrenchiemsee, sowie den vorgelagerten Filzen (Mooren).

Blick nach Südwesten auf das malerische Unterwössen mit dem Tal der Tiroler Achen

Über Unterwössen hinweg ist das Geigelsteinmassiv mit Breitenstein, Geigelstein und Weitlahnerkopf zu erkennen

Den Weg zum Gipfel zieren etliche Marterl und Gedenktafeln für verunglückte Personen, u.a. ein neues Holzkreuz für Stefan Steinbacher

 

 

 

 

 

 

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