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Wanderungen

Wildalpjoch



Wildalpjoch

Wildalpjoch - der kleinere, östliche Nachbar des Wendelsteins mit dem herrlichen Rundumblick

Schwierigkeit:34.1mittel (27.5-40)
Tracklänge:10.5 kmmittellang (8-15 km)
Wanderzeit:4:20 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:766 mmittelgroß (400-800 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.
Gebirge, Lage, Karte
Bayerische Voralpen, Mangfallgebirge; Karte: AV-Digital, Mangfallgebirge Ost.
Datum, Begleiter, Wetter
15.06.2012; Alleingang. Am Aufstieg von Oberarzmoos niemand zu sehen, von der Südroute kamen etliche Wanderer hoch. Mountainbiker waren anzutreffen, soweit die Straße asphaltiert ist. Sehr schönes Bergwetter; leichter Wind; angenehme Temperaturen, Sicht gut.
Erreichte Gipfel
Wildalpjoch (1720 m)
Alm(en), Hütt(en):
Jackelbergalm , Schweinsteigeralm , Arzmooser Almen, Kernalm, Lacheralm Hochleger, Kehlheimer Hütte
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Parkplatz „Arzmoos“ an der B 307 (Sudelfeldstraße). GPS-Koordinaten: N = 47°41´06´´, E = 12°03´26´´.
Vom Parkplatz die Strasse überqueren und östlich der Brücke auf die Fahrstrasse gehen (Schranke). Zunächst etwas flacher bis Unterarzmoos, dann nach links aufsteigen. Etwa 300 m nach der Kernalm die Wiese nach links überqueren (Wegweiser: Wildalpjoch – Markierung ist roter Punkt) und ein Stück nach Süden gehen. Weiter durch den Wald bergauf. Nach einer Weile kommt man auf offenes Gelände (Osthang), das immer steiler bergauf bis zu einem Kamm geht. Weiter Aufstieg entlang der Käserwand bis zu einer Abzweigung über eine Wiese. Noch ein Stück bergauf bis zum Gipfel des Wildalpjochs. Zurück bis zur Abzweigung über die Wiese und nach Südwesten. Abstieg bis zur Lacheralm (Hochleger). Auf der Asphaltstraße bergab bis zur Schweinsteigeralm (es gibt auch kleine Abkürzung). Weiter nach Osten bis zur Jackelbergalm. Von dort quer über die Wiese (man sieht den Pfad nicht mehr) und Rückkehr westlich der Brücke auf die Bundesstraße.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Parkplatz Arzmoos, B 3071051
Abzw. zum Wildalpjoch1100 0:35
Käserwandkamm1477 1:18
Abzw. Wiese (für Rückweg)1629 0:34
Gipfel Wildalpjoch1720 0:13
Einmündung Lacheralm (Teerstraße)1424 0:32
Schweinsteigeralm1150 0:33
Jackelberglam1117 0:15
Parkplatz Arzmoos, B 3071051 0:20
Anmerkungen:
Es ist eine sehr schöne Tour in Sichtweite des Wendelsteins, aber abseits des dortigen Trubels. Der Aufstieg von Oberarzmoos zum Käserwandkamm hat es in sich: insbesondere der letzte Teil umfasst mehr als 200 hm und ist wohl für den schwarzen Punkt der Route verantwortlich. Entlang der Felswände der Käserwand kann man Klettergruppen bei ihrem Treiben beobachten. Ich freue mich dann, die ganze Ausrüstung nicht hoch schleppen zu müssen. Der Abstieg auf der Asphaltstrasse ist etwas langweilig und man muss ständig auf die Mountainbiker achten. Etwas wehmütig macht einen die Entwicklung der Zukunft der Almwirtschaft in dieser herrlichen Gegend. Wo früher eine Sennerin auf der Alm war, kommt heute der Bauer vielleicht alle zwei Tage mit seinem Jeep vorbei und sieht kurz nach den Tieren.

Kernalm, eine Dornröschenalm, wo die Sennerin entweder noch schläft, oder schon abgeholt wurde.

Aufstieg zum Käserwandkamm; so geht es 200 hm rauf. Mancher Wanderer mag sich schon gefragt haben, warum er sich das antut.

Käserwandgipfel – die Wanderer ziehen ohne Wehmut daran vorbei und überlassen das Feld den Kletterern.

Blick von Wildalpjoch zum Wendelstein; unten Soin-Hütte.

Blick nach Süden: Traithengruppe mit Walleralm. Der große Traithen ist ein paar Meter höher als der Wendelstein.

Lacheralm Hochleger. Man sieht der Hütte an, dass sie zwar genutzt wird, der Besitzer aber nur sporadisch vorbeikommt.

Dümpfel (links) und Schreckenkopf – die riesigen Almweiden der Arzmoosalm. Die Gemeinschaftsweide ist mit fast 300 Tieren bestoßen.

Inntalberge vom Wildalpjoch aus gesehen. Heuberg und Kranzhorn liegen östlich des Inns, die anderen westlich

Unterarzmoos: ein idyllisches Wiesental, mit einer Reihe von Almhütten, von denen aber nur mehr eine dauerhaft besetzt ist.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018