Logo Bergwandern

Bergwandern für Senioren

Impressionen aus den Bergen

Wanderungen

Riesenkopf



Riesenkopf

Großer Riesenkopf – der stattliche Nachbar des Kranzhorns am Inn über Brannenburg

Schwierigkeit:45.9anstrengend (>40)
Tracklänge:14.3 kmmittellang (8-15 km)
Wanderzeit:4:45 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:980 mgroß (>800 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.
Gebirge, Lage, Karte
Bayerische Voralpen, Mangfall Ost, Brannenburg. Karte: AV-Digital 2010, Mangfall Ost.
Datum, Begleiter, Wetter
29.05.2011; Sepp Gruber hat mich begleitet. Außer uns waren noch viele Personen unterwegs, auch auf dem anspruchsvolleren Schlussteil zum Gipfel des Riesenkopfs. Mountainbiker waren nicht zu sehen, kein Wunder, die haben ein Fahrverbot. Es herrschte stabiles, gutes Bergwetter. Ein paar Schleierwolken überzogen den ansonsten blauen Himmel, die aber die Fernsicht nur unwesentlich störten. Erst am späteren Nachmittag trübte es stärker ein.
Erreichte Gipfel
Riesenkopf gr. (1337 m), Petersberg (861 m)
Alm(en), Hütt(en):
Hohe Asten, Petersberg, Riesenkopfalm (1186 m), Bauer am Berg (813 m), Wagnerberg (639 m)
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Wanderparkplatz Asten, Falkenstein. Navi-Adresse: Falkensteinstraße 20, Flintsbach am Inn. GPS-Koordinaten: N = 47°43´05´´, E = 12°07´34´´
Vom Parkplatz die Fahrstraße nach „Hohe Asten“ steil bergauf; vorbei an der Abzweigung zum Petersberg, vorbei am „Bauer am Berg“. Am Eingang zum Berggasthof nach rechts abbiegen und dem Wegweiser „Riesenkopf“ folgen. Zunächst geht es über eine Wiese, dann durch den Wald und wieder auf die Wiese bei der Riesenkopfalm. Weiter über die Wiese und dann Endanstieg durch den Wald. Rückweg über die Riesenkopfalm, Hohe Asten bis zur Abzweigung „Petersberg“. Die Serpentinen zum Petersberg hoch. Dann Rückweg auf die Fahrstrasse und nach kurzer Zeit links abbiegen auf einen Pfad in Richtung Wagnerberg (Wegweiser: Brannenburg). Weiter talwärts und Rückweg von Westen zum Parkplatz.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Parkplatz Asten (Falkensteinstraße) 492
Hohe Asten, Abzweigung Riesenkopf 1107 1:40
Riesenkopfalm 1186 0:25
Großer Riesenkopf, Gipfel1337 0:25
Gasthaus Hohe Asten1113 0:35
Petersberg861 1:00
Abzweigung Wagnerberg755 0:10
Parkplatz Asten (Falkensteinstraße) 492 0:30
Anmerkungen:
Wer schon auf dem Kranzhorn war, muss natürlich auch den westlichen Nachbarn, den „Großen Riesenkopf“ besuchen. Besondere Attraktionen dieser Tour sind der Wallfahrtsort „Petersberg“ und der Berggasthof „Hohe Asten“. Der „Hohe Asten“ hat als Grünlandbetrieb den Strukturwandel in der Landwirtschaft dank der Gaststätte und wohl auch seiner Größe wegen, bestens überstanden. Das gilt nicht für den „Bauer am Berg“ und den „Wagnerberg“, die noch als ehemals stolze Höfe erkennbar sind, jetzt aber eine andere Nutzung haben. Nicht auslassen darf man den Abstecher zum Petersberg bzw. der dort stehenden Wallfahrtskirche mit Gasthof. Der Anstieg besteht aus einigen sehr steilen Serpentinen, wie bei Wallfahrtsorten üblich. Ein Besuch ist aber auch Nichtwallfahrern zu empfehlen, besonders für jemand, der die doch recht weite Strecke zur Hohe Asten bzw. zum Gipfel des Riesenkopfs nicht gehen möchte oder kann. Knapp 150 hm unter dem Gipfel liegt die Riesenkopfalm, eine typische „Galtalm“. Galtalm bedeutet, dass dort nur Tiere stehen, die nicht gemolken werden müssen, also Jungvieh, Schafe u.a. Für die Bewirtschaftung hat das den Vorteil, dass die Einrichtung zum Melken und Verarbeiten der Milch nicht gebraucht wird. Ebenso muss die Sennerin (oder der Senner) nicht dauernd anwesend sein.

Gipfel des Großen Riesenkopfs. An einem herrlichen Wandertag kann es sogar auf einem weitläufigen Gipfel eng werden.

Die Mühen des Aufstiegs entlohnt ein herrlicher Blick nach Norden in das Inntal (Foto) und nach Süden zum Sudelfeld (bekanntes Skigebiet).

Wallfahrtskirche Petersberg. Kirche und Wirtshaus gehören zusammen

Bauer am Berg. Dem Gebäude sieht man seine frühere Bedeutung als stattlicher Bauernhof noch an.

Riesenkopfalm eine schöne Almhütte auf halbem Weg zwischen Hohe Asten und dem Gipfel des Riesenkopfes. Dort oben weiden vorwiegend Galttiere, also Jungrinder und Pferde.

Hohe Asten – das ist nicht nur ein Bauernhof alleine. Mit dazu gehören weitere Wohnhäuser …

… und natürlich auch eine gut gepflegte Kapelle.

Großer Riesenkopf: der exponierte Berg westlich des Inntales hat natürlich eine hervorragende Fernsicht. Zum einen nach Westenmit Wildalpjoch, Wendelstein und Hochsalwand …

.. nach Nordwesten geht der Blick über die Brannenburger/Bad Feilnbacher Vorberge mit Sulzberschneid und Farrenpoint …

… und im Osten steht der unmittelbare Nachbar, das Kranzhorn. Dieser Berg zählt bereits zu dem Chiemgauer Alpen, Untergruppe Samerberg/Hochries.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018