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Wanderungen

Rechelkopf



Rechelkopf

Rechelkopf – der Berggipfel östlich von Bad Tölz mit den neugierigen Kalbinnen, die sich als Begrüßungskomitee verstehen

Schwierigkeit:31.3mittel (27.5-40)
Tracklänge:10.0 kmmittellang (8-15 km)
Wanderzeit:3:50 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:681 mmittelgroß (400-800 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.
Gebirge, Lage, Karte
Bay. Voralpen, Isarwinkel, Gaißach; Kompass-Karte, 182 Isarwinkel.
Datum, Begleiter, Wetter
14.06.2011; Alleingang, bis zur Schweigeralm mit bis dahin unbekannten Wanderfreunden gegangen; außer uns waren nur wenige Personen unterwegs. Großwetterlage unbeständig mit Schauergefahr, viele Wolken; letztendlich aber doch trocken; Temperaturen angenehm; Wege teilweise etwas nass.
Erreichte Gipfel
Rechelkopf (1323 m)
Alm(en), Hütt(en):
Schweigeralm (1124 m), insgesamt keine Hütte mit Gastronomie anzutreffen.
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Parkplatz Grundnern, Gaißach. Navi-Adresse: Grundnern, Gaißach. GPS-Koordinaten: N = 47°22´46´´; E = 11°35´18´´
Am Ende des Parkplatzes (Gebühr: 2 €) die Straße überqueren und nach etwa 100 m geradeaus in den etwas schmäleren Sonntratnsteig (schreibt man ohne e) einbiegen. Auf diesem Steig aufwärts über den Schürfenkopf (ist nur durch ein Schild an einem Baum zu erkennen) zur Schweigeralm. An der Kapelle vorbei über die Wiese in den Wald und weiter zum Gipfel des Rechelkopfes. Rückweg auf der gleichen Tour.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Parkplatz Grundnern, Gaißach720
Rastbank am Waldrand978 1:00
Schürfenkopf (auch Sonntratn genannt)1096 0:45
Schweigeralm 1124 0:15
Gipfel Rechelkopf 1323 0:30
Schweigeralm1124 0:20
Parkplatz Grundnern, Gaißach720 1:00
Anmerkungen:
Respektlose Wanderer bezeichnen den Rechelkopf als einen „Vorbergbuckel“, den man aber wegen der guten Aussicht ins Isartal und auf das Brauneckmassiv unbedingt gehen sollte. Am Gipfel ist die Aussicht nicht ganz so gut. Er selbst ist zwar frei, aber die vielen umgebenden Baumspitzen behindern die Sicht doch deutlich (und außerdem haben mich die neugierigen Kalbinnen dauernd gestört, grins). Es gibt keinerlei ungemütliche oder gar gefährliche Stellen; der Berg ist deshalb auch für Ungeübte geeignet. Das Wanderpaar, das ich auf dem Parkplatz traf, ist diese Tour bereits „dutzende Male“ gegangen. In kurzweiliger Unterhaltung und gemütlichem Tempo kamen wir ohne es zu merken zur Schweigeralm. An diesem Tag waren nur wenige Personen unterwegs. Der große Parkplatz lässt jedoch vermuten, dass es oftmals viele Wanderer sein werden. Die Wege sind teilweise neu angelegt. Teilweise sind sie aber auch die Triebwege der Almtiere. Gelegentlich schreckt man deshalb riesige Fliegenschwärme von ihren Futterplätzen auf. Die Schweigeralm ist in allen Karten mit „ai“ geschrieben. Umso erfreuter war ich darüber, an der Hütte ein altes Schild zu finden, das den Namen der Alm mit „ei“ schreibt. Wer kann schon von sich sagen, dass er auf einer Alm war, die seinen Namen trägt.

Blick vom Aufstieg zum Rechelkopf auf das Isartal mit Lenggries

Schweigeralm am Aufstieg zum Rechelkopf

Bis dahin unbekannte Bergfreunde, die mit mir zusammen aufstiegen

Blick von der Schweigeralm auf Bad Tölz

 

 

 

 

 

 

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