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Wanderungen

Schalmei-Schlucht



Schalmei-Schlucht

Schalmei-Schlucht, auch Faukenschlucht genannt – am Fuße des Wank, nahe Partenkirchen. Einfache, kurze Wanderung zu der neu erbauten Tannenhütte über die Hacker-Pschorr-Brücke. Im Bild: Blick von dem kleinen Kamm südlich der Schlucht über die etwas tiefer liegende Brücke (Stand: November 2018)

Schwierigkeit:19.4leicht (<27.5)
Tracklänge:5.20 kmkurz (0-8 km)
Wanderzeit:2:10 h*kurz (0-3 h)
Höhensumme:270 mgering (0-400 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.
Gebirge, Lage, Karte
Bayerische Voralpen, Teilbereich Estergebirge. Die Schlucht liegt am Fuße des Südhanges des Wanks, nahe den ersten Häusern von Partenkirchen. Karten: Alpenvereinskarte BY7, Ammergebirge Ost, Pürschling Hörnle; bzw. AV Digital 2016 (USB Edition) 3D, Estergebirge, bzw. GPS Garmin Oregon 600, TransAlpin V4 Pro.
Datum, Begleiter, Wetter
15.11.2018; Alleingang. Am Parkplatz bei der Vogelschutzwarte standen nur wenige Fahrzeuge. Trotzdem waren viele Personen auf der Strecke und vor allem auch die Tannenhütte konnte über wenig Besuch nicht klagen. Sehr viele hatten wohl am Wilhelm-von-Miller-Weg geparkt, der deutlich näher zum Südaufstieg liegt. Es war im Grunde sehr gutes Wanderwetter angesichts der Jahreszeit Mitte November. Bei der Anfahrt hatte es noch Nebel mit Temperaturen nahe Null Grad. Aber just am Parkplatz war der Nebel weg und es herrschte Sonnenschein mit angenehmen Temperaturen. Allerdings löste sich der Nebel in den Tälern nicht ganz auf, sondern verdichtete sich ab Mittag wieder kräftig. Die für diese Tour so wichtige Fernsicht ins Wettersteingebirge war dann nicht mehr möglich.
Erreichte Gipfel
kein Gipfel erreicht. Der höchste Punkt der Tour befand sich mit 971 m am Platz der „Sonnenuhr“ auf dem kleinen Kamm südlich der Hacker-Pschorr-Brücke.
Alm(en), Hütt(en):
Tannenhütte, Direkt am Parkplatz gibt es die Vogelschutzwarte und auch die letzten Häuser von Partenkirchen. Nach dem Anmarschweg zur Schlucht trifft man auf die letzten Häuser der Hasentalstraße.
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Parkplatz Vogelschutzwarte; weitere Parkmöglichkeiten bestehen am Wilhelm-von-Miller-Weg. Adresse: Gsteigstraße 43, D-82467 Garmisch-Partenkirchen. Koordinaten: N = 47.487692, E = 11.126269; Geographische Daten: N = 47°29´15.7´´, E = 11°07´34.6´´; UTM-Daten: Z = 32T, E = 660171, N = 5261553; Gauß-Krüger: R-E = 4434261.464, H-N = 5261394.529.
Vom Parkplatz geht es auf einem guten Wanderweg leicht ansteigend geradeaus weiter nach Nordwesten. Nach einer Weile führt die Strecke bergab, deutlich unter die Höhe des Parkplatzes, ehe man an das Ende der Hasentalstraße kommt. Eigentlich wollte ich noch ein Stück durch den Ort um dann auf der Schalmeistraße nördlich der Schlucht den Anstieg zu beginnen. Mein erstes Ziel war die Eckenhütte oberhalb der Tannenhütte. Durch Zufall erfuhr ich jedoch, dass diese Strecke wegen Bauarbeiten gesperrt war. Also nahm ich den Anstieg über das Zeileck. Der dortige „Sunna-Weg“ führt ohne jede Probleme nach oben. Kurz vor der Hacker-Pschorr-Brücke gibt es nochmal einen kleinen Abstecher auf eine Kuppe mit einer großen Sonnenuhr. Zur Brücke folgen ein kurzer Abstieg, die Überquerung und dann nur noch ein paar Meter zur Hütte. Den Rückweg ging ich auf der gleichen Strecke.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
PP Vogelschutzwarte807
Zeileck833 0:281,40
Kreuzung Sonnenuhr971 0:220,62
Tannenhütte934 0:150,60
Zeileck833 0:291,69
Hasentalstraße777 0:070,34
PP Vogelschutzwarte807 0:290,55
Anmerkungen:
Hauptziel dieser kurzen, einfachen Tour war der Besuch der neuen Tannenhütte; das habe ich erreicht. Durch einige dumme Umstände mussten andere Ziele aber entfallen, insbesondere der Besuch auf der Eckenhütte. Den Aufstieg wollte ich zwar noch machen, angesichts des aufziehenden Nebels hätte man aber keine Sicht mehr gehabt und das war damit gegenstandslos. Insbesondere hatte ich auch auf den Nordaufstieg gesetzt, von dem ich mir eine besonders schöne Strecke erhofft habe. Das fiel aber auch aus. So bleibt mir die Erkenntnis, die Gegend jetzt in etwa zu kennen, um dann bei einer späteren Tour das alles nachzuholen und insbesondere mit einer Streckenführung nach Osten zur Pfeiffer-Alm und zum Gschwandtner-Hof zu verbinden. Es wird bestimmt eine Tour der vielen Aussichtspunkte ins Wettersteingebirge werden.

„Hacker-Pschorr-Brücke“ eine Hängebrücke über die Faukenschlucht. Sie wurde erbaut, um einen besseren Zugang aus Süden zur nördlich liegenden Hütte (früher Gamshütte, jetzt Tannenhütte) zu haben. Sie schwankt – auch bei der Begehung durch einzelne Personen – merklich.

Eine riesige Sonnenuhr liegt auf dem kleinen Kamm südlich der Schlucht. Wenn man sich auf die Steine in der Mitte stellt, zeigt der eigene Schatten die Uhrzeit an – vorausgesetzt es scheint die Sonne. Ich habe es ausprobiert – es stimmt.

Gründe für diese Tour sind – neben der Tannenhütte – natürlich die Aussichtpunkte ins Wettersteingebirge. Im Bild: Blick zur – „grauen“ Zugspitze mit ihren Nachbarbergen. Das einzige Weiß war der Nebel über Garmisch-Partenkirchen und das Mitte November. Es lohnt sich bestimmt, die Tour öfter zu gehen, um dann mehr zu sehen.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018