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Wanderungen

Schwarzlack Rundtour



Schwarzlack Rundtour

Schwarzlack Rundtour – Ziel der Wanderung im östlichen Mangfallgebiet war ein Besuch der bekannten Wallfahrtskirche und des gleichnamigen Gasthofes. Dazu gehört natürlich eine ordentliche Bergstrecke mit dem Ostaufstieg zum Sulzbergschneid und Abstieg über dessen steile Nordflanke

Schwierigkeit:27.3leicht (<27.5)
Tracklänge:8.0 kmmittellang (8-15 km)
Wanderzeit:3:45 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:590 mmittelgroß (400-800 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.
Gebirge, Lage, Karte
Bayerische Voralpen, Mangfallgebirge, Wendelsteingruppe Nord; Sulzbergschneid, Brannenburg. Karte: AV-Digital 2010 – Mangfallgebirge Ost.
Datum, Begleiter, Wetter
02.11.2015; Renate, Gitti, Sepp und ich sind zusammen diese Tour gegangen. Am oberen Teil des Aufstiegs, am Gipfel und auf dem schwierigen Nordabstieg haben wir niemand getroffen. Im unteren Teil des Aufstieges und auf dem Rosenkranzweg bzw. auf dem Rückweg über die beiden Gasthöfe sind uns einige andere Wanderer begegnet. Angesichts der späten Jahreszeit hatten sich sogar sehr viele auf eine Tour begeben. Im Gasthaus Schwarzlack gingen sogar die Speisen frühzeitig aus, so viele sind dort eingekehrt. Es herrschte schon seit einigen Tagen Hochdruckwetter mit wolkenfreiem Himmel in den Bergen dank Föhn. Allerdings trübte sich die Sicht schon ein wenig ein. Die Temperaturen lagen im zweistelligen Bereich relativ hoch, Wind gab es kaum.
Erreichte Gipfel
Sulzbergschneid Ostgipfel (1117 m).
Alm(en), Hütt(en):
Schwarzlack, Kogl Berggasthof , Andere Hütten liegen nicht auf der Strecke, der Berggasthof Schweinsteig wird umrundet.
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Wanderparkplatz Lechen, Brannenburg-Degernbach; Adresse: Lechen 1, 83098 Brannenburg. Koordinaten: N = 47.738869, E = 12.075502; Geographische Daten: N = 47°44´19.9´´, E = 12°04´31.8´´; UTM-Daten: Z = 33T, E = 280756, N = 5291420.
Vom Parkplatz geht es auf der asphaltierten Straße ein ganz kurzes Stück nach rechts, ehe der Steig ohne jede Markierung nach links beginnt. Er führt oberhalb des ersten Hauses vorbei, über die Wiese und dann ein Stück am Wald entlang, ehe er in diesen hineingeht. Etwas später trifft man auf die Markierung „0“, die sich weiter oben aber wieder verliert. An der Abzweigung mit dem Wegweiser „Schweinsteigalm“ geht es nach links bergauf. Nach der Einmündung auf einen Waldweg führt die Route ein kurzes Stück nach links, ehe es nach rechts weitergeht, stellenweise sehr steil. Dieser Pfad führt nochmal an einem Wegweiser vorbei, dann direkt zum Gipfel. Dort geht es ein Stück nach Westen in den Sattel, von dem aus der steile Abstieg beginnt. Einen Wegweiser gibt es erst wieder unten an der Einmündung auf einen Waldweg; bis dahin muss man sich auf den roten Punkt an den Bäumen verlassen. Anschließend führt der Weg ein kurzes Stück nach rechts, dann nach links bis zur Einmündung auf den Weg nach Litzldorf. Nunmehr geht es ein längeres Stück nach Osten, immer leicht bergab. Nach einer erneuten links/rechts-Kombination ist man auf dem „Rosenkranzweg“, der direkt zur Schwarzlack führt. Bei der Kirche geht es etwas bergauf, dann durch den Wald zum Berggasthof Kogl. Auf der Zufahrtstraße muss man noch etwas bergauf, dann direkt zurück zum Parkplatz.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Parkplatz Lechen674
Abzw. Schweinsteigalm808 0:26
Wegedreieck1020 0:43
Gipfel Sulzbergschneid1118 0:22
Ende schwarze Strecke820 0:55
Dreieck Litzldorfweg740 0:16
Schwarzlack583 0:35
Kogl Berggasthof680 0:15
Parkplatz Lechen674 0:13
Anmerkungen:
Das eigentliche Ziel – nämlich der Besuch der Wallfahrtskirche und des Gasthofes Schwarzlack – stand fast am Ende der Tour. Zuvor musste der Aufstieg auf den sehr exponierten Sulzbergschneid bewältigt werden, der zwischendurch recht steile Stellen hat. Die sind aber nichts gegen den Abstieg durch die Nordwand für die unsere Hirtenstöcke recht gute Dienste taten. Trockenes Laub machte die Strecke rutschig und damit recht gefährlich, bei Nässe wäre das eine arge Tortur geworden. Kurzum eine „Wallfahrt“ soll ja kein Spaziergang sein, die Einkehr hatten wir uns redlich verdient. Ängstlichen oder unsicheren Personen ist diese Strecke nicht zu empfehlen. Wer sich das nicht zutraut, der kann mit dem Rundweg über Schweinsteig die Strecke deutlich entschärfen und abkürzen. Die sehr interessante, barocke Wallfahrtkirche bekommt man auch so zu sehen. Sie ist vor allem durch das alljährlich im August stattfindende Gau-Trachtenfest bekannt, das dort – und im Gasthaus – gefeiert wird.

Der Sulzbergschneid – auf den Schildern auch „Sulzberg“ genannt – ist ein sehr exponierter Berg. Mit seiner Gipfelhöhe von 1118 m ist er nicht allzu hoch, aber von allen vier Seiten sehr steil. Am Ostgipfel steht ein hölzernes Gipfelkreuz mit einem Gipfelbuch, die Aussicht dort ist nach Süden, wie auch nach Norden hervorragend.

Eine Sitzgruppe lädt zu einer Rast ein, die man gerne annimmt, ganz besonders wenn keine anderen Wanderer da sind, die den Platz auch haben wollen.

Nach Süden geht der Blick in die Wendelsteinberge. Unten liegt die Schuhbräualm, darüber die Rampoldalm mit der Rampoldplatte. Im Hintergrund sind die Hochsalwand (links) und der Wendelstein zu sehen.

Nach Norden geht der Blick über Großholzhausen hinweg ins Inntal bis Rosenheim und zum Chiemsee.

Ebenfalls im Norden liegen die großen Moorflächen der Kollerfilze, heute nur noch zu medizinischen Zwecken (Fango, Moorbad usw.) genutzt.

Warnhinweis in der Nähe der Schwarzlack: unerfahrene oder ängstliche Personen sollten das ernst nehmen und auf keinen Fall ohne einen erfahrenen Begleiter dort auf- oder absteigen.

Berggasthof Kogl – das zweite Wirtshaus, das direkt am Weg liegt und an dem man natürlich nicht vorbeigehen kann. Die Gaststube hat eine breite Fensterfront mit Blick ins Tal. Stundenlang könnte man dort die Aussicht genießen, ganz besonders wenn es gute Sicht hat.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018