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Impressionen aus den Bergen

Wanderungen

Siebliberg (Sutten)



Siebliberg (Sutten)

Siebliberg auf der Sutten – eine leichte Rundwanderung links und rechts der „Suttenstraße“ mit etlichen Einkehrmöglichkeiten. Für den Ausflug am Wochenende auch mit Kindern gut machbar. Foto: Sieblisee mit dem Wallberg im Hintergrund; vorne links sieht man einen Teil des Siebliberges

Schwierigkeit:24.1leicht (<27.5)
Tracklänge:9.0 kmmittellang (8-15 km)
Wanderzeit:2:45 h*kurz (0-3 h)
Höhensumme:480 mmittelgroß (400-800 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.
Gebirge, Lage, Karte
Bayerische Voralpen, Tegernseer Berge; Hochtal „Sutten“. Karte: AV-Digital 2010; Tegernsee – Schliersee – Mangfall.
Datum, Begleiter, Wetter
29.11.2014; Alleingang. Auf dem südlichen Teil der Strecke um den Siebliberg habe ich niemand angetroffen, wohl aber etliche Fußspuren gesehen, von Personen die früher aufgestanden sind als ich. Rund um den Suttensee und an der Hafneralm bzw. auch an der Lukasalm gab es dann regen Betrieb mit Tagesausflüglern. Es herrschte wie schon seit mehreren Tagen ein typisches herbstliches Inversionswetter. Im Tal lag dicker Nebel bei Temperaturen knapp über Null Grad. Ab etwa 900 Höhenmeter war der Nebel zu Ende und die Sonne strahlte vom tiefblauen Himmel mit Temperaturen bis nahezu 20 °C. In freien Schneisen wehte ein geradezu warmer Föhn. Dazu war sehr gute Fernsicht möglich. Aufgrund der Lage kamen dafür aber nur Blicke auf die umliegenden Berge in Betracht, die man ungewöhnlich deutlich und klar sehen konnte.
Erreichte Gipfel
Kein Gipfel erreicht, der höchste Punkt des Siebliberges mit 1134 m wird umrundet. Der höchste Punkt der Tour ist die Einmündung auf den „Via Alpina“ in 1229 m Höhe.
Alm(en), Hütt(en):
Hafneralm, Wildbachhütte , Lukas-Alm, Sieblialm (1153 m), Siebli-Skihütte (1067 m), etliche private Hütten rund um die Hafner- bzw. Lukasalm. Dazu kommen natürlich noch die Monialm (988 m) und die Gebäude der Sutten-Seilbahn.
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Parkplatz Monialm (Lukasalm), Sutten; die Zufahrt ist regulär mautpflichtig, war am Wandertag aber frei. Adresse: Sutten 42A, 83700 Rottach-Egern. Koordinaten: N = 47°39´16´´, E = ´11°50´04´´; UTM-Daten: Z = 32T, E = 712841, N = 5281772.
Vom Parkplatz nahe der Monialm – einige Plätze für die Lukasalm sind gebührenfrei – ein Stück auf der Straße zurückgehen bis zur Hufnagelstube. Dann auf den asphaltierten Weg nach Süden mit den Richtungsangaben „Wallberg, Risserkogel“ abbiegen. Bis zu einer Abzweigung aufsteigen. Dort einen kurzen Abstecher an der Siebeli-Skihütte vorbei zum Wasserfall und zur Grotte machen, einschließlich Rückkehr. Dann auf dem asphaltierten Weg bis zur Sieblialm weitergehen. Von dort geradeaus den Steig wählen der weiter oben auf den „Via Alpina“ einmündet. Dann nach links bergab gehen und auf dem geschotterten Forstweg bleiben. An der Einmündung auf den „Suttenrundweg“ nach rechts gehen bis zu einer Spitzkehre mit einer Einmündung auf den Forstweg. Nach links absteigen, man trifft kurz darauf auf die Suttenstraße. Von dort nach links, etwas später durch den Wald zum Suttensee wandern. Am nördlichen Seeufer entlang gehen, die Straße überqueren und zur Hafneralm aufsteigen. Ab dort ein kleines Stück weiter aufsteigen, dann links zur Lukassalm queren. Nach der Alm geht es das kurze, steile Stück bergab zum Ausgangspunkt.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Parkplatz Monialm (Lukasalm)988
Abzw. Hufnagelstube977 0:10
Abzw. Sieblialm1067 0:22
Abzw. Sieblialm (2)1067 0:12
Sieblialm1153 0:13
Einmü. Via Alpina1229 0:17
Einmü. Suttenrundweg1163 0:21
Einmü. Suttenstraße1059 0:17
Suttensee996 0:12
Hafneralm1086 0:19
Lukasalm1108 0:11
Parkplatz Monialm (Lukasalm)988 0:11
Anmerkungen:
Die „Sutten“ ist ein sehr bekanntes Skigebiet zwischen Tegernsee und Spitzingsee. Die Piste geht aus dem Suttental über den Stümpflingsattel nach Osten zum Spitzingsee. Über das Hochtal führt eine Straße von Enterrottach zur Valepp, wenngleich auch mautpflichtig. Das gesamte Gebiet ist mit Wanderrouten und Einkehrhütten reichlich bestückt. Ich wählte diesmal eine kürzere Strecke, auf der ich trotzdem zwei Hütten erreichte, die ich bis dahin noch nicht besucht habe: die Hafneralm und die Wildbachhütte. Obwohl die Route von der Papierform etwas langweilig erscheinen mag, gibt es doch einiges zu sehen und zu erleben; dazu zählen auch die beiden Einkehrmöglichkeiten. Man kann also guten Gewissens beides für eine kurze, wenig anstrengende Wanderung empfehlen, gerne auch mit Kindern, die ihren Spass haben werden.

Siebli-Skihütte, eine private Vereinshütte. Sie steht an der Abzweigung der Routen zum Wallberg bzw. zum Risserkogel.

Sieblialm (auch: „Sieblalm“ genannt) – dem Augenschein nach gibt es dort wohl in der Weidezeit für die Wanderer zumindest Getränke; das muss ich bei einem weiteren Besuch erst noch genauer erkunden.

Südflanke des Bodenschneids, links der Rinnerspitz, von der Sieblialm aus herrlich zu sehen.

Südostflanke des Wallbergs, ebenfalls von der Sieblialm aus zu sehen. Diese Flanke ist nicht direkt zu begehen; der Aufstieg führt weiter links über das Wallberghaus.

Suttensee – ein idyllischer kleiner See, der an der Ostseite deutlich verlandet. Ein sehr guter, barrierefreier Weg führt um ihn herum, also bestens auch für Kinderwägen und Rollstühle geeignet.

Siebli-Wasserfall, nahe der Siebli-Skihütte. Das Wasser stürzt etwa 15 m im freien Fall über den Felsen. Seitlich in der Wand steht eine Marienstatue.

Lukasalm, vormals Bäckeralm. Sie hat mit neuem Pächter wieder ihren ursprünglichen Namen erhalten. Im Hintergrund grüßt der Wallberg.

Antoniuskapelle nahe der Monialm. Der hl. Antonius ist der Schutzpatron aller Schlamper, die Gegenstände verlegt haben und nicht mehr finden; er muss dann helfen.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018