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Wanderungen

Wendelstein Ost



Wendelstein Ost

Wendelstein Ost – Aufstieg zum oberbayerischen Vorzeigeberg ab der Sudelfeldstraße über die Wendelsteinalm. Im Bild: Blick auf die Ostwand, rechts davon die überhängende Kesselwand

Schwierigkeit:37.8mittel (27.5-40)
Tracklänge:11.5 kmmittellang (8-15 km)
Wanderzeit:5:10 h*lang (>5 h)
Höhensumme:800 mmittelgroß (400-800 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.
Gebirge, Lage, Karte
Bayerische Voralpen, Mangfallgebirge, Wendelsteinbereich, Bayrischzell. Karte: AV-Digital 2010 – Mangfallgebirge Ost.
Datum, Begleiter, Wetter
17.09.2014; Tassilo und Sepp haben mich auf dieser Tour begleitet. Obwohl man den Wendelstein bequem von zwei Seiten mit der Seil- bzw. Zahnradbahn erreichen kann, waren auch auf dieser „Fußgängerstrecke“ viele Wanderer unterwegs. Vom Trubel um das Wendelsteinhaus braucht man nicht zu sprechen. Es war ein sehr schöner Spätsommertag. Während das Flachland lange unter dichtem Nebel lag, herrschte in den Bergen strahlender Sonnenschein. Lediglich am Nachmittag zogen einige harmlose Quellwolken auf. Durch die Höhe und exponierte Lage des Berges hatte man sehr gute Fernsicht.
Erreichte Gipfel
Wendelstein (1838 m)
Alm(en), Hütt(en):
Wendelsteinhaus , Wendelsteinalm, Abgesehen von den Hütten und Häusern nahe dem Parkplatz und um die Wendelsteinalm ist nur noch die Bergwachthütte (1570 m) unter der Kesselwand zu erwähnen.
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Parkplatz bei der Larcheralm, Sudelfeldhochstraße. GPS-Koordinaten: N = 47°40´51´´, E = 12°02´00´´.
Vom Parkplatz bei der Larcheralm an der Sudelfeldstraße zunächst ein kurzes Stück auf der gepflasterten Fahrstraße gehen und dann an der Almhütte nach links abbiegen und durch die Wiese zum Wald weiter wandern. Anschließend führt der Weg führt in mehreren kleinen Kehren entlang des Waldes bergauf. Nach einem Bauernhof geht es erneut in Wald, durch eine kleine Senke leicht bergab, dann wieder bergauf und erneut über eine Wiese, ehe man an die Fahrstraße kommt. Ab dort führt nunmehr ein mittelschwerer Steig nach links bergauf (der richtige Weg ist per Filzstift auf dem Schild extra angeschrieben) weitgehend im Wald nach Nordwesten bis zur Wendelsteinalm. Nach der Alm geht es erst etwas nach links in Richtung Südwand des Wendelsteins. An dessen Fuß teilt sich der Aufstiegsweg: nach links ginge es unter der Seilbahn durch von Süden auf den Gipfel. Wir aber sind nach rechts gegangen, an der Bergwachthütte und an der überhängenden Kesselwand vorbei über die Zeller Scharte von Osten zum Wendelsteinhaus. Es gibt auch einen alten, direkten Weg von der Wendelsteinalm zur Bergwachthütte – aber der ist geschlossen und den sollte man auch tunlichst meiden. Anschließend bestiegen wir den Gipfel mit seinen Einrichtungen und gingen über den Panoramaweg wieder zurück zum Aufstiegsweg nahe dem Tunnel der Zahnradbahn. Von dort führte uns der Weg auf der Aufstiegsstrecke zurück zum Parkplatz.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Parkplatz Larcheralm Sudelfeldstraße1120
Einmü./Abzw. Versorgungsstraße1295 0:40
Wendelsteinalm1420 0:41
Abzw. an der Südwand1490 0:15
Zeller Scharte1628 0:22
Wendelsteinhaus1725 0:25
Gipfel Wendelstein1838 0:30
Zeller Scharte1628 0:40
Abzw. an der Südwand1490 0:17
Wendelsteinalm1420 0:11
Einmü./Abzw. Versorgungsstraße1295 0:31
Parkplatz Larcheralm Sudelfeldstraße1120 0:38
Anmerkungen:
Eigentlich hatte ich eine Besteigung der Soinwand östlich des Wendelsteins vorgesehen. Meine beiden Begleiter machten aber geltend, dass sie gerne auf den Wendelstein gegangen wären, wo der doch so nahe sei. Man wollte schon länger auf diesen bekannten Berg, den man aber noch nie erreicht hat. Also haben wir auf der Strecke umdisponiert und sind auf den Wendelstein gegangen. So kam es, dass sich die Tour mit der früheren Wanderung im Gipfelbereich des Wendelsteins überschneidet. Der Weg ab der Sudelfeldhochstraße ist wohl der kürzeste Aufstieg zum Wendelstein, wenn man nicht mit der Bahn fahren will. Trotzdem sind es bis zum Gipfel annähernd 800 Höhenmeter. Zudem führt die Route über die Wendelsteinalm, die ich auch schon lange einmal besuchen wollte. Es standen Mitte September zwar noch Tiere auf der Alm, die Hütte hatte aber schon geschlossen. Im Bereich der Bergstation der beiden Bahnen herrschte dann der erwartete, übliche Trubel. Das hinderte uns aber nicht, im Wendelsteinhaus einzukehren, den „Gachen Blick“ zu besteigen, das Kirchlein zu besuchen und uns auf den Aufstieg zum Gipfel zu machen mit anschließendem Rundgang über den Panoramaweg. Das alles muss man sehen und gemacht haben, wenn man das erste Mal auf dem Wendelstein ist.

Tassilo am Gipfelkreuz des Wendelsteins. Um Fotos zu machen, hat man wenig Zeit; es warten schon die nächsten, die das auch wollen.

Blick nach Westen auf die Durhamer Almen (mitte); rechts liegt die Aiblinger Hütte, links unten die Elbachalm

Im Südosten ist das Kaisergebirge mit seinen vielen Zacken zu erkennen; rechts davor liegt der Brünnstein.

Östlich des Wendelsteins ragt die Soinwand auf, ein Gipfel auf den sich kaum Wanderer verirren. Sie war unser eigentliches Ziel, muss aber jetzt noch warten.

Ostwand des Wendelsteins mit dem Panoramaweg auf halber Höhe. Aber er ist gut gesichert und kann von jedermann begangen werden.

Zweifellos eine technische Meisterleistung ist die Zahnradbahn, die von Brannenburg zum Wendelstein führt.

Blick nach Süden mit der Wendelsteinalm und Bayrischzell im Tal und dem Ursprungtal, das nach Tirol führt.

Bergwachthütte nahe der überhängenden Kesselwand.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018