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Impressionen aus den Bergen

Wanderungen

Wank-Esterberg-Runde



Wank-Esterberg-Runde

Wank – der Partenkirchener Hausberg ist die südliche Spitze des Estergebirges. Er bietet eine einmalige 360°-Rundumsicht zu fünf verschiedenen Gebirgen. Im Bild: Gipfelkreuz des Wank mit der Aussichtsplattform, von der aus man die beste Fernsicht hat

Schwierigkeit:27.9mittel (27.5-40)
Tracklänge:9.0 kmmittellang (8-15 km)
Wanderzeit:3:50 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:562 mmittelgroß (400-800 m)
 (ohne Bahnfahrt)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.
Gebirge, Lage, Karte
Bayerische Voralpen; Südspitze des Estergebirges (ist ein Teilgebirge der Bayerischen Voralpen). Der Berg steht östlich von Garmisch-Partenkirchen und hat durch vergleichsweise tiefe Täler eine besondere Einzellage. Karte: AV Digital - 2010; Estergebirge.
Datum, Begleiter, Wetter
25.08.2014; Renate, Gitti und Sepp haben mich begleitet. Es war ein Tag, für den gutes Wanderwetter vorhergesagt war; deshalb haben sich viele Personen auf den Weg gemacht. Man merkte auch deutlich, dass die Bahn einiges nach oben gebracht hat. Es herrschte kühles Sommerwetter (Jacke an/Jacke aus) mit vielen Wolken. Aber es bestand keine Regengefahr. Die Fernsicht war überraschend gut, man konnte unzählige Berge deutlich erkennen.
Erreichte Gipfel
Wank Hauptgipfel (1780 m), Wank Nordgipfel (1746 m).
Alm(en), Hütt(en):
Esterbergalm , Wankhaus , An der Bergstation der Seilbahn gibt es das „Sonnenrestaurant“; keine weiteren Hütten anzutreffen.
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Parkplatz der Wankbahn, Partenkirchen. Navi-Adresse: Wankbahnstraße 2, Garmisch-Partenkirchen. GPS-Koordinaten: N = 47°30´17´´, E = 11°06´26´´.
Berg- und Talfahrt mit der Wank-Kabinenbahn. Die Tour begann an der Bergstation und endete dort auch. Zunächst ging es auf dem Südostkamm des Wank ein Stück leicht bergab, an der Abzweigung zum Roßwank vorbei und anschließend in vielen kleinen Serpentinen steil nach Norden bergab zur Esterbergalm, die man schon aus großer Höhe sehen kann. Man könnte als Alternative auch den direkten Abstieg über die offene Piste wählen, aber der ist noch steiler. An der Abzweigung zum Gschwandtbauer hält man sich nach links und kommt direkt zur Esterbergalm. Ab der Alm geht es ein gutes Stück auf dem Versorgungsweg nach Westen. Die erste Abzweigung nach links bergauf war nicht mehr zu finden. Deshalb muss man ein Stück weiter gehen und dann im spitzen Winkel nach links rückwärts wird’s mit dem Aufstieg zum Wank ernst. Der Steig führt wiederum in vielen kleinen Serpentinen über einen Aussichtspunkt bis zur Abzweigung zum Westgipfel. Den Westgipfel kann man besuchen (oder auch nicht), er ist nicht weit entfernt, hat aber sehr gute Aussicht nach Westen. Anschließend geht es über den Hauptgipfel mit dem schönen Gipfelkreuz und der Aussichtsplattform, sowie dem unmittelbar daneben stehenden Wankhaus, zurück zur Bergstation der Seilbahn.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Bergstation der Wank-Seilbahn1765
Abzweigung zum Roßwank1650 0:20
Abzweigung zum Gschwandtbauer1395 0:44
Esterbergalm1264 0:25
Abzweigung zum Aufstieg Wank1285 0:21
Aussichtspunkt1620 1:10
Nordgipfel1748 0:20
Hauptgipfel/Wankhaus1780 0:20
Bergstation der Wank-Seilbahn1765 0:10
Anmerkungen:
Mit seinen 1780 Metern Höhe befindet man sich auf dem Wank gut 1000 Meter über Garmisch-Partenkirchen, leicht erreichbar durch eine Seilbahn. Zudem befindet sich der Berg im Schnittpunkt mehrerer Gebirge und hat dadurch eine hervorragende Fernsicht über die jeweiligen Täler hinweg zu den anderen Bergen. Über Garmisch und die Loisach hinweg sieht man im Hintergrund die Lechtaler Alpen. Rechts daneben stehen der Kramerspitz, die Südspitze der Ammergauer Alpen, und all die anderen Berge südlich und östlich von Oberammergau. Nach Norden schließt sich, ebenfalls über ein Tal hinweg, das Zentrum des Estergebirges an mit Hoher Fricken, Bischof, Krottenkopf. Übrigens: der Krottenkopf ist mit seinen 2088 m höher als alles andere, was zwischen Loisachtal und Inntal steht (einschließlich der Chiemgauer Alpen). Diese große Höhe, in Verbindung mit weiten Anmarschwegen, hat für Wanderer den Nachteil, dass ins Zentrum des Estergebirges so gut wie keine Tageswanderung möglich ist. Man muss also übernachten – und dafür gibt es auch nur eine Hütte: die Weilheimer Hütte im Sattel zwischen Bischof und Krottenkopf. Nach Osten und Süden geht der Blick ins Karwendel (über das Isartal hinweg) und ins Wettersteingebirge mit seiner massiven Nordkette von der Wettersteinspitze (nahe Mittenwald) bis zur Zugspitze. Übrigens: ein Beleg für die einmalige Lage auf dem Wank mag es sein, dass König Ludwig II. ursprünglich sein Sommerdomizil dort bauen wollte. Aber der Mangel an Wasser hat dann den Ausschlag zum gegenüberliegenden Schachen im Wettersteingebirge gegeben.

Der Wank hat etwa 20 Minuten von der Seilbahn entfernt einen zweiten Gipfel. Dort hat man sehr gute Fernsicht über das Loisachtal und Farchant hinweg in die Ammergauer Berge und auch ins Alpenvorland.

Der erste nördliche Nachbarberg ist der Hohe Fricken. Er ist nur mit einer längeren Wanderung erreichbar - entweder nach Aufstieg von Farchant oder nach Ab- und Aufstieg vom Wank aus.

Bischof, Krottenkopf und Hohe Kisten bilden den zentralen Stock des Estergebirges, höher als alle anderen Berge der Bayerischen Voralpen.

Nach Osten sieht man über das Isartal hinweg die Nordkette des Karwendelgebirges; im Hintergrund ist noch das Zentralmassiv mit Birkkarspitze u.a. zu erkennen.

Wettersteingebirge mit Zugspitze – wer kennt sie nicht. Im Bild: Zugspitze mit Höllentalferner, Alpspitze und Kreuzeck, einschließlich der Skipisten. Rechts der Zugspitze: Lechtaler Alpen.

Im Nahbereich des Wankgipfels liegt der Ameisberg, mittels eines guten Steiges als Rundweg leicht erreichbar.

Es gibt aber nicht nur Berge, sondern auch Täler. In nördlicher Richtung, gut 500 m tiefer, liegen die Wiesen und Weiden der Esterbergalm.

In nordwestlicher Richtung, gut 1000 m tiefer, sieht man Farchant, das schmucke Dorf an der Loisach.

Garmisch-Partenkirchen, nördlich der Zugspitze. Dank der Seilbahn auf den Wank ist dieser unvergessliche Blick jedermann möglich.

Auch Kulturdenkmäler sind mehrfach anzutreffen: Almkapelle an der Esterbergalm.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018