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Wanderungen

Taubenstein



Taubenstein

Taubenstein – der Felsstock östlich des Spitzingsees, der seinen Namen für ein bekanntes Skigebiet gibt. Der letzte Gipfelanstieg ist nichts für Angsthasen, ansonsten ist es eine gemütliche Wanderung

Schwierigkeit:28.6mittel (27.5-40)
Tracklänge:9.2 kmmittellang (8-15 km)
Wanderzeit:3:30 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:620 mmittelgroß (400-800 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.
Gebirge, Lage, Karte
Bayerische Voralpen, Schlierseer Berge, Spitzinggebiet Ost. Karte: AV Digital 2010 – Tegernsee, Schliersee, Mangfallgebirge
Datum, Begleiter, Wetter
22.08.2014; Tassilo hat mich begleitet. An diesem Ferientag waren sehr viele andere Wanderer unterwegs, vor allem mit Kindern. Auch etliche Mountainbiker haben die Strecke bis zur unteren Maxlraineralm genutzt. Es herrschte sehr kühles Sommerwetter mit vielen, hohen Wolken, die nur wenige Lücken aufwiesen. Es blieb insgesamt trocken, was nicht sicher war. Trotzdem konnte man die Fernsicht als recht gut bezeichnen.
Erreichte Gipfel
Taubenstein (1692 m)
Alm(en), Hütt(en):
Maxlraineralm obr. , Bergwachthütte Maxlrain (1210 m), Berggasthof Ibler (1255 m), Untere Maxlraineralm (1260 m), Bergstation der Taubenseebahn (1611 m).
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Parkplatz bei der Kirche, Spitzingsee (Gebühr: 4 €). Navi-Adresse: Spitzingstraße 3, 83727 Schliersee. GPS-Koordinaten: N = 47°39´44´´, E = 11°53´19´´.
Vom Parkplatz ein Stück auf der Straße nach Süden und kurz hinter der Schranke nach links die asphaltierte Versorgungsstraße bergauf gehen. Auf dieser Straße bis zur Unteren Maxlraineralm bleiben. Dort nach rechts auf die Schotterstraße abbiegen und bis zur Talstation der Seilbahn zur Oberen Maxlraineralm weiterwandern. Anschließend entlang der Seilbahntrasse über eine Wiese bis zur Alm gehen, daran vorbei und weiter bergauf bis zur Bergstation der Seilbahn auf dieser Strecke bleiben. Von dort den Steig in Richtung Rotwandhaus wählen, über die erste Kuppe hinweg bis an die Ostseite des Taubensteins gehen. Das letzte Stück bis zum Gipfelkreuz ist etwas schwieriger (Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich). Am Gipfel ist nur wenig Platz, nach Westen fällt der Fels senkrecht ab. Der Rückweg zurück zum Parkplatz erfolgte auf der gleichen Strecke.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Parkplatz Kirche Spitzingsee1090
Abzw. Rotwand1220 0:37
Untere Maxlraineralm1260 0:08
Talstation Materiallift1360 0:17
Obere Maxlraineralm1530 0:24
Bergstation Taubensteinbahn1611 0:18
Gipfel Taubenstein1693 0:15
Obere Maxlraineralm1530 0:35
Talstation Materiallift1360 0:10
Untere Maxlraineralm1260 0:10
Abzw. Rotwand1220 0:05
Parkplatz Kirche Spitzingsee1090 0:31
Anmerkungen:
Der Taubenstein ist eigentlich nur ein großer Felsen, aber mit eigenem Gipfelkreuz, zu dem man schon einigen Mut für den Aufstieg braucht. Ansonsten wird er von den Bahnfahrern meist ignoriert, die auf dem Weg in Richtung Rotwand/Rotwandhaus sind. Dank der Höhe von fast 1700 m hat man von seinem Gipfel eine sehr gute Aussicht in viele Himmelsrichtungen. Allerdings wird es bei größerer Besucherzahl rund um das Gipfelkreuz sehr eng, so dass man seinen Platz schnell wieder räumt. Abgesehen vom Gipfelaufstieg ist die Kombination mit einem Besuch der Oberen Maxlraineralm eine sehr entspannte Wanderung. Man sollte jedoch daran denken, dass auf dem unteren Teil der Strecke trotz Sperrung ein „reger Straßenverkehr“ herrscht. Immerhin ist das die Versorgungsstraße für sämtliche Häuser und Hütten im Taubenstein- und Schönfeldkessel und da gibt es natürlich immer etwas zu transportieren. Der gesamte Kessel rund um die Obere Maxlraineralm ist im Winter eine Skipiste bzw. freies Skigelände.

Gipfelkreuz am Taubenstein. Der End-Aufstieg dorthin ist zwar nur kurz, aber nicht jedermanns Sache. Schindelfreiheit und Trittsicherheit sind unbedingt erforderlich.

Dafür hat man am Gipfel beste Fernsicht: im Süden liegt der Schinder mit seinem berüchtigten Kar, der (Alp)Traum so manchen Bergwanderers.

Im Westen sieht man den Bodenschneid mit der bekannten Unteren Firstalm im Bodenschneidkessel.

Im Nordwesten liegt ein weiterer, riesiger Bergkessel: der Schönfeldkessel mit seinen Almen und der Schönfeldhütte (AV-Hütte, links).

Daran anschließend sieht man der Jägerkamp mit seinen beiden Gipfeln und dem Benzingspitz.

Das Pendant zur Oberen Maxlraineralm ist die Untere Maxlraineralm. Sie liegt 250 Höhenmeter tiefer und ist eine private Hütte (vermutlich früher auch eine öffentliche Hütte).

Berggasthof Igler, unmittelbar neben der Unteren Maxlraineralm, ein wunderbares Haus. Auch er ist geschlossen, wobei er möglicherweise wieder öffnet; er hat jedenfalls eine aktive Internetseite.

Ein Stück tiefer steht die Bergwachthütte Maxlrain an der Versorgungsstraße. Das Haus ist in sehr gutem Renovierungszustand; das kann man nicht jeder Bergwachthütte bestätigen.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018