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Wanderungen

Bockstein Leitzachtal



Bockstein Leitzachtal

Bockstein Leitzachtal – eigentlich ist der Bockstein nur ein Nebengipfel des Breitensteins, aber er hat ein eigenes Gipfelkreuz und ist aus dem Leitzachtal schon früh zu sehen. Und eine Tour mit dem Namen „Breitenstein“ gibt es schon, deshalb diese Bezeichnung (Bild: Gipfel des Bocksteins aus Osten)

Schwierigkeit:35.0mittel (27.5-40)
Tracklänge:9.5 kmmittellang (8-15 km)
Wanderzeit:4:10 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:860 mgroß (>800 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.
Gebirge, Lage, Karte
Bayerische Voralpen; Mangfallgebirge, Wendelsteingruppe. Aufstieg aus dem Leitzachtal. Karte: AV Karten Digital 2010 – Mangfallgebirge Ost.
Datum, Begleiter, Wetter
01.08.2014; Alleingang, was aber wahrlich nicht stimmte. Bereits am Aufstieg konnte man etliche Wanderer sehen, überraschenderweise solche, die bereits früh am Tag wieder ins Tal wanderten. Die Hauptaufstiegsroute geht eindeutig von Birkenstein aus zum Breitenstein, ein Teil davon macht sich dann auf den Abstieg über die Bucheralm. Ebenfalls überraschend war, dass es keine Mountainbiker gab Es herrschte an diesem Tag ein typisch gemischtes Bergwetter, zum Wandern aber allemal tauglich. Eigentlich sollten erst am Nachmittag Quellwolken aufziehen mit der Gefahr von Gewittern. Tatsächlich gab es die Wolken schon sehr früh, die beizeiten über die Gipfel zogen und Fernsicht und Fotografieren immer wieder störten. Aber es war warm und blieb trocken.
Erreichte Gipfel
Bockstein (1574 m, auch „Westgipfel Breitenstein“ genannt), Breitenstein (1622 m).
Alm(en), Hütt(en):
Bucheralm , Schwaigeralm Fischbachau, Hubertushütte, weitere Hütten oder Gebäude liegen nicht auf dieser Strecke.
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Wanderparkplatz hinterm Café Winklstüberl, am Ende der öffentlichen Straße. Navi-Adresse: Café Winklstüberl, Leitzachtalstraße 68, 83730 Fischbachau. GPS-Koordinaten: N = 47°43´48´´, E = 11°57´19´´.
Vom geschotterten Parkplatz geht es geradeaus weiter auf einem Wiesenpfad, anschließend ein kurzes Stück durch den Wald und auf die Zufahrtstraße zur Schwaigeralm. Ab dort beginnt, links abbiegend über einen Weidezaun, der knackige Aufstieg durch gemischtes Wald/Wiesengelände. Nach der Überquerung des Wirtschaftsweges geht es erneut über Wiesengelände bergauf in den Wald. Anschließend führt der Weg nach rechts ein Stück auf dem Kamm weiter bis er später auf den Wirtschaftsweg zur Bucheralm einmündet. Auf diesem bin ich dann bis zur Alm geblieben (man könnte auch etwas abkürzen). Ab der Alm geht es weiter nach Osten bergauf, durch den Wald und das letzte Stück durch offenes Gelände. Am Kamm angekommen, führt ein kurzer Steig nach links zum Bocksteingipfel, geradeaus geht es weiter zur Hubertushütte bzw. als Querweg zum Breitenstein. Nach dem Aufstieg zum Breitenstein und dem Abstieg zur Hubertushütte erfolgten wieder ein kurzer Aufstieg auf den Querweg und dann der Aufstieg zum Bockstein. Nach dem Abstieg zurück auf die Route ging es über die Bucheralm und Schwaigeralm zurück zum Parkplatz.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Parkplatz Winklstüberl800
Schwaigeralm870 0:17
Kreuzung Wirtschaftsweg980 0:17
Bucheralm1210 0:42
Breitenstein Gipfel1622 1:14
Hubertushütte1542 0:10
Bockstein Gipfel1575 0:16
Bucheralm1210 0:30
Kreuzung Wirtschaftsweg980 0:23
Schwaigeralm870 0:10
Parkplatz Winklstüberl800 0:13
Anmerkungen:
Eigentlich wollte ich direkt zum Gipfel des Bocksteins aufsteigen. Als ich jedoch den Kamm erreichte, zogen dichte Wolken über die Gipfel, man hätte nichts gesehen. So ging ich zuerst zum Gipfel des Breitensteins und kehrte in der Hubertushütte ein, ehe ich dann bei etwas besserer Sicht mein eigentliches Gipfelziel erreichte. Die Westroute zum Breitenstein von Winkl aus über die Bucheralm ist deutlich weniger begangen als der Aufstieg von Birkenstein aus über die Kesselalm. Deshalb hat es mich überrascht, dass dennoch so viele Wanderer über die Bucheralm zurück nach Birkenstein wollten. Das mag daran liegen, dass der Aufstieg über die bekannte Kesselalm etwas einfacher ist und den schwierigeren Teil der Strecke geht man halt lieber bergab als bergauf. Bereuen wird diese Strecke aber sicher niemand: zum einen gibt es immer wieder eine gute Fernsicht nach Westen und nach Norden ins Leitzachtal, sowie ins Alpenvorland. Zum anderen ist die Bucheralm alleine schon diese Wanderung wert (siehe Link).

Obwohl der Bockstein nur der Nebengipfel des Breitensteins ist hat er ein schönes Gipfelkreuz und ein gepflegtes Gipfelbuch. Man ist zwar auch dort nicht allein, aber es herrscht Ruhe.

Invasion der Kurzhosen am Gipfelkreuz des Breitensteins. Es sei all den Menschen das Gipfelerlebnis gegönnt; Ruhe zum Genießen gab es an diesem Tag nicht.

Hubertushütte unterm Gipfel des Breitensteins. An richtigen Wandertagen hat man dort mit der Bewirtung der Gäste alle Hände voll zu tun. Selten habe ich so eine lange Schlange bei der Getränkeausgabe gesehen wie an diesem Tag.

Der Westaufstieg zum Bockstein/Breitenstein ist eine Tour der Fernblicke. Im Westen thront der mächtige Brecherspitz; mit seinen Kesselgraten ist der König der Schlierseer Berge nicht zu verwechseln.

In gleicher Blickrichtung liegt im Tal Fischbachau, der bekannte Ort im Leitzachtal. Man kann das schmucke Dorf von mehreren Stellen aus erkennen.

Weiter nach Norden geht der Blick ins Leitzachtal mit Elbach und dem anschließenden Alpenvorland.

Nördlich gegenüber der Bucheralm ist der Schwarzenberg zu sehen. Unverwechselbar ist der neue Bau des dortigen Jugendheimes.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018