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Wanderungen

Rechelkopf-Vorberg



Rechelkopf-Vorberg

Rechelkopf-Vorberg – Wandern auf dem dichten Netz von Forst- und Wirtschaftswegen an der Nordseite des Rechelkopfes in den Tegernseer Bergen; man kann sich leicht verlaufen

Schwierigkeit:40.8anstrengend (>40)
Tracklänge:16.0 kmlang (>15 km)
Wanderzeit:4.30 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:790 mmittelgroß (400-800 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.
Gebirge, Lage, Karte
Bay. Voralpen, Tegernseer Berge/Isarwinkel, Gaißach; Kompass-Karte, 182 Isarwinkel, Bad Tölz, Lenggries.
Datum, Begleiter, Wetter
22.06.2014; Tassilo hat mich auf dieser Tour begleitet. Weitere Wanderer waren nur wenige unterwegs. Dafür konnte man sehr viele Mountainbiker treffen, die das ideale Gelände an einem idealen Tag für ihre Touren genutzt haben. Überwiegend heiterer Himmel mit einigen harmlosen Quellwolken. Die Temperaturen waren morgens noch angenehm, stiegen dann aber deutlich an. Das war allerdings nicht problematisch, denn die Strecke ging überwiegend im schattigen Wald dahin. Fernsicht wäre zwar an einigen Stellen möglich gewesen, dafür war es aber zu diesig.
Erreichte Gipfel
Rechelkopf (1323 m)
Alm(en), Hütt(en):
Sigrizalm , Schweigeralm (1124 m), Schutzhütte am Aufstieg (998 m)
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Parkplatz Greiling Süd, am Ortausgang in Richtung Gaißachgraben (dort stehen einige wenige Parkplatz zur Verfügung, bevor die gesperrte Straße beginnt). Der in der Karte weiter südlich eingetragene Parkplatz ist öffentlich nicht erreichbar. Navi-Adresse: Ötzstraße 27, Greiling. GPS-Koordinaten: N = 47°45´23´´, E = 11°37´00´´.
Vom Parkplatz am Ortsrand von Greiling auf der Asphaltstraße nach Süden gehen (Wegweiser!), die Brücke über die Große Gaisach überqueren und dann links abbiegen. Später nach rechts abbiegen und von da an stetig auf der Forststraße den Kurven nach bergauf gehen (es gäbe zwar einige kleine Abkürzungen, die aber nicht sinnvoll sind). An einer Privathütte vorbei und kurz darauf nach rechts abbiegen zur Schweigeralm (Wegweiser!). Erneut kurz danach müsste man nach links bergauf gehen, wir sind aber geradeaus weiter gegangen und nach einem kleineren Abstieg auf die Forststraße zur Schweigeralm gekommen. An dieser Strecke noch einmal eine Abkürzung nach links gewählt. Ab der Schweigeralm an der Kapelle vorbei über die Wiese in den Wald und Aufstieg zum Rechelkopf. Abstieg nach links zur Sigrizalm. Ab der Alm auf dem Wirtschaftsweg nach Westen gehen. Dort haben wir am Ende der ausgebauten Straße eine Abzweigung erneut verpasst und sind auf nicht ausgeschilderten Waldwegen etwas östlich der Aufstiegsroute wieder ins Tal gelangt. Im Weiteren erfolgte dann der Rückweg, vorbei an der Abzweigung zum Aufstieg und zurück zum Parkplatz

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Parkplatz Greiling Süd680
Abzw. aus dem Talweg710 0:19
Privathütte am Aufstieg998 0:49
Abzw. zur Schweigeralm1020 0:11
Schweigeralm1124 0:38
Gipfel Rechelkopf1323 0:41
Sigrizalm1175 0:12
Einmü. in den Talweg710 1:17
Parkplatz Greiling Süd680 0:23
Anmerkungen:
Den Rechelkopf habe ich mit dieser Tour ein zweites Mal bestiegen. Das erste Mal wählte ich die Südroute über den Sonntratn, diesmal die Nordroute ab Greiling. Hauptgrund dafür war, dass ich die Sigrizalm besuchen wollte, die an der Nordseite liegt und von der ich schon viel gehört habe. Es war eine Tour mit kleinen Hindernissen. Es begann damit, dass der in der Karte eingezeichnete Parkplatz nicht erreichbar war und sich deshalb unsere Strecke um etwa 2 km verlängerte. Am Aufstieg wollten wir dann erst die Schweigeralm wegen „unseres“ Namens und der guten Aussicht auf Bad Tölz wegen ansteuern; haben dann aber einen Umweg gemacht, der wieder ein paar Hundert Meter und einige Höhenmeter zusätzlich brachte. Am Abstieg verloren wir dann die vorgesehene Route erneut, was Zweifel über unsere Fähigkeiten des Kartenlesens aufkommen ließ. Im Endeffekt hat sich das aber kaum ausgewirkt. Jedenfalls kann ich jetzt auch die Sigrizalm in die Liste der besuchten Hütten aufnehmen.

Rechelkopf mit seinem großen, hölzernen Gipfelkreuz. Der Berg bietet gute Fernsicht in die näheren Berge und auch ins Alpenvorland. Bei diesem Besuch haben uns keine Kalbinnen begrüßt.

Schweigeralm westlich des Rechelkopfes mit Isartal im Hintergrund. Die Alm ist nicht geöffnet. Wenn man schon Schweiger heißt, muss man sie trotzdem besuchen. Sie ist Treffpunkt mit einer Pause für viele Wanderer und Mountainbiker.

Wem es an der Hütte der Schweigeralm zu dicht wird, kann sein Glück an der nahen Kapelle versuchen. An richtigen Wandertagen ist man aber auch dort nicht allein.

Dafür ist eine Pause auf der Sigrizalm umso schöner. Sie ist für Besucher zeitweise geöffnet und es gibt Getränke. Brotzeiten muss man sich aber mitbringen.

Der Rechelkopf mit seinem nördlichen Vorberg weist viele Forst- und Wirtschaftswege auf. Gelegentlich trifft man dabei auch auf private Hütten, natürlich geschlossen, aber oft mit einem Ruhebänkchen in der Nähe.

 

 

 

 

 

 

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