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Impressionen aus den Bergen

Wanderungen

Hochmiesing



Hochmiesing

Hochmiesing – der mächtig aussehende Berg nördlich der kaum höheren, bekannten Rotwand, der aber sehr sanft und ruhig ist. Bild: Blick vom Aufstieg zur Rotwand, westlich des Lempersbergs; rechts unten liegt die Kleintiefentalalm

Schwierigkeit:35.5mittel (27.5-40)
Tracklänge:8.4 kmmittellang (8-15 km)
Wanderzeit:4:40 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:890 mgroß (>800 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.
Gebirge, Lage, Karte
Bayerische Voralpen, Schlierseer Berge, Rotwandgebiet. Karte: AV-Digital 2010 – Tegernsee, Schliersee, Mangfallgebirge.
Datum, Begleiter, Wetter
15.08.2013; Renate hat mich begleitet. Aufgrund des schönen Wetters und des Feiertags (Maria Himmelfahrt) waren viele Wanderer unterwegs. Das Rotwandhaus war voll besetzt. Sommerliches Hochdruckwetter nach einer Kälteperiode. Immer wieder verdeckten einige dunkle Wolken den Himmel, es wehte zuweilen frischer Wind. Die Sicht war nicht schlecht, hätte aber besser sein können.
Erreichte Gipfel
Hochmiesing (1883 m), Rotwand (1886 m),
Alm(en), Hütt(en):
Taubensteinhaus, Rotwandhaus, Kleintiefentalalm (1555 m)
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Taubensteinbahn, Spitzingsee. Navi-Adresse: Spitzingstrasse 12, Schliersee. Wer mit der Bahn fährt, darf auf dem Parkplatz an der Bahn kostenlos parken. GPS-Koordinaten: N = 47°39´58´´, E = 11°53´17´´. Beginn und Ende der Tour an der Bergstation.
Von der Bergstation der Bahn bergab zum Taubensteinhaus. Auf den Querpfad weiter bergab und Aufstieg zur Kleintiefentalalm. Weiterer Aufstieg über den Miesingsattel zum Hochmiesing. Abstieg zurück zum Miesingsattel und weiter ostwärts in Richtung Großtiefentalam. Dann nach rechts Querung des Fußes der Nebelwand und Aufstieg zur Kümpfelscharte. Weiterer Aufstieg zum Rotwandhaus. Nach einer ausgiebigen Pause erfolgte der Aufstieg zum Gipfel der Rotwand. Von da ging es ein kurzes Stück zurück und dann Querung der Rotwand auf einem Pfad, der dann später auf den Hauptweg zwischen Taubenstein und Rotwand einmündet. Auf diesem Weg südlich des Lempersbergs zurück zur Bergstation der Bergbahn.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Bergstation Taubensteinbahn1613
Taubensteinhaus1560 0:13
Kleintiefentalalm1555 0:28
Miesingsattel1695 0:27
Hochmiesing Gipfel1883 0:38
Miesingsattel1695 0:30
Kümpfelscharte1691 0:35
Rotwandhaus1727 0:15
Rotwand Gipfel1886 0:20
Bergstation Taubensteinbahn1613 1:14
Anmerkungen:
Der Hochmiesing, zusammen mit dem nicht begehbaren Dürrmiesing, ist der Rotwand nördlich vorgelagert, aber kaum niedriger. Durch seine Höhe und seine Lage ist er ein wunderbarer Aussichtsberg ins Leitzachtal mit Wendelstein, Breitenstein und all den anderen Bergen. Nachdem ich schon zweimal vorher an ihm vorbei gegangen bin (siehe Wanderung Rotwand), war er diesmal aber dran. Es ist ein wirklich sanfter Berg, den nur wenige Wanderer besteigen. Lediglich an besonderen Ausflugtagen finden mehrere Personen den Weg zu seinem weitläufigen Gipfel. Von dort oben aus kann man die Invasionen auf der Rotwand sehen. Wer den Hochmiesing besteigen will, wird wahrscheinlich auch die Rotwand zum Ziel haben, denn nur in ihrer Nähe gibt es eine Einkehrmöglichkeit. Und dann hat man zwei fast 1900 m hohe Berge auf einen Streich erledigt.

Die Rotwand ist der Nachbarberg zum Hochmiesing. Ständig gibt es eine große Anzahl an Personen auf seinem Gipfel zu sehen.

Der Gipfel des Hochmiesings ist eine größere, ebene Fläche, auf der viele Wanderer ein abseits liegendes Plätzchen zum Verweilen finden können.

Der Gipfel der Rotwand dagegen bietet nur wenig Platz; dort zu Verweilen ist meist von Unruhe und Enge begleitet.

Das Rotwandhaus am Fuße der Rotwand ist eine stark frequentierte AV-Hütte (Turner-Alpen-Kränzchen). Nach ihrem Umbau hat sie jetzt eine sehr leistungsfähige Küche und verbesserte Nachtquartiere.

Kleintiefentalalm, auf halbem Wege zwischen Taubensteinhaus und Miesingsattel. Dort stehen vor allem Jungtiere, aber auch ein paar Kühe. In ihrer Nähe hat Bruno der Problembär den Tod gefunden.

Der letzte Teil des neu präparierten Weges zum Rotwandgipfel besteht aus einem kleinen Absatz, bei dem auch die Hände zum Einsatz kommen.

Aufstieg zur Rotwand entlang der „Rotwand“ westlich des Gipfels. Der Hauptweg geht direkt vom Rotwandhaus hoch. Die Kalbinnen empfinden es als lästig, wenn sie den Wanderern immer ausweichen sollen.

Dürrmiesing, der östliche Fortsatz des Hochmiesings. Er ist sehr steil und schroff, einen Wanderpfad zu seinem Gipfel gibt es nicht

Noch schroffer sind die Ruchenköpfe, östlich der Rotwand. Sie sind als Klettergebiet im Gegensatz zum Dürrmiesing wieder interessant. Wanderer betrachten sie von unten.

Soinsee östlich der Ruchenköpfe. Seen, Berge oder Almen mit diesem Namen gibt es etliche. Der Ausdruck bedeutet so viel wie Sorge, Mühe, Problem.

 

 

 

 

 

 

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