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Wanderungen

Schwarzenberg



Schwarzenberg

Schwarzenberg – eine gemütliche und technisch einfache Tour im westlichen Mangfallgebirge. Es ist aber beileibe kein Vorbergbuckel und auch keine Frühschoppenwanderung, sondern ein schöner Ausflug. Im Bild: Schwarzenberg aus Süden mit Hundham (links), Elbach und Fischbachau (rechts unten)

Schwierigkeit:30.5mittel (27.5-40)
Tracklänge:11.0 kmmittellang (8-15 km)
Wanderzeit:3:10 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:656 mmittelgroß (400-800 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.
Gebirge, Lage, Karte
Bayerische Voralpen, Mangfallgebirge, Bad Feilnbach. Karte: AV-Karte Digital 2010 – Mangfallgebirge Ost
Datum, Begleiter, Wetter
21.07.2013; Alleingang. Für eine sonntägliche Wanderung waren relativ wenige Personen anzutreffen, ausgenommen auf der Tregleralm; Mountainbiker stellten die Überzahl auf der Route. Stabiles, sommerliches Hochdruckwetter mit hohen Temperaturen, die aber in den Waldpassagen (davon gab es etliche) erträglich waren. Leider herrschte keine gute Sicht, es war sehr diesig.
Erreichte Gipfel
Schwarzenberg (1190 m)
Alm(en), Hütt(en):
Tregleralm, Schwarzenbergalm (Jugend-Wanderheim, 1150 m), Bergwachthütte Feilnbach (900 m)
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Parkplätze Schwarzenbergstraße Bad Feilnbach (Wendehammer und angrenzende Straßen). Navi-Adresse: Schwarzenbergstraße 30, Bad Feilnbach. GPS-Koordinaten: N = 47°46´06´´, E = 12°00´03´´.
Vom Wendehammer (Buswendeplatz) die linke Straße (Hinweisschild: „Tregleralm“) bergauf gehen. Nach wenigen Metern zweigt die Schotterstraße links ab und geht dann, gut ausgeschildert, bis zur Tregleralm. Dabei zweigen mehrfach andere Routen und Abkürzungen ab, die man aber ignorieren kann. An der Hütte vorbei, zunächst die flache Strecke weiter gehen. Später zweigt die Route nach links ab und geht wieder bergauf. Auf einem Sattel den Pfad nach rechts in den Wald nehmen, der später den Wald verlässt und über die Wiesen zur Schwarzenbergalm führt. Auch daran gerade aus vorbei zum Endanstieg zum Gipfel des Schwarzenbergs. Gleicher Rückweg mit einer kleinen Abweichung von der Aufstiegsroute unterhalb der Schwarzenbergalm, die aber bezüglich der Wanderstrecke und -zeit ohne Bedeutung ist.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Parkplatz Schwarzenbergstr.580
Bergwachthütte 900 0:41
Tregleralm950 0:13
Sattel Schwarzenberg1089 0:30
Jugendheim1148 0:18
Gipfel Schwarzenberg1190 0:10
Tregleralm950 0:42
Parkplatz Schwarzenbergstr.580 0:36
Anmerkungen:
Der Schwarzenberg ist einer der nördlichen Berge des Mangfallgebirges, ähnlich wie der Sulzbergschneid und der Farrenpoint. Das bedeutet, dass sie zwar alle drei nicht sehr hoch sind, aber von ihren Gipfeln aus beste Fernsicht ins Alpenvorland und auch nach Süden zu den höheren Bergen besteht. Das gilt auch für den Schwarzenberg, von dem es noch andere Berge gleichen Namens gibt. Es ist also zur genauen Bestimmung der Zusatz nötig, dass er im westlichen Mangfallgebirge in der Nähe der Leitzach liegt. Wenn jemand keine größere Tour machen möchte oder kann, dann sei ihm der Schwarzenberg empfohlen. Er liegt günstig, bietet gute Fernsicht, ist auf einfachen Wegen zu gehen und hat mit der Tregleralm etwa auf halber Höhe einen Ausfluggasthof, der umfassende Bewirtung anbietet. Was will man mehr?

Neues, schönes Gipfelkreuz am Schwarzenberg. Es steht erst seit Mitte Juli 2013 zur Ehrung der Gefallenen der Kriege seit 1870. Es hat einen wirklich würdigen Platz, sehr gut gestaltet mit dem kleinen Zaun und den Ruhebänken.

Koexistenz am Gipfel: zwei- und vierbeinige Besucher lagern am Gipfel des Schwarzenbergs idyllisch nebeneinander. Es herrscht absolute Entspannung, für beide ist Platz.

Kurz unter dem Gipfel des Schwarzenbergs stand/steht die Schwarzenbergalm und ein Jugendheim. Derzeit (Mitte Juli 2013) sind bauliche Aktivitäten zu erkennen. Es ist zu abzusehen, dass das längere Zeit stillgelegte Jugendheim wieder aktiviert wird.

Etwas unterhalb der Tregleralm steht eine sehr schmucke, gut renovierte Bergwachthütte. Das ist nicht überall so; wirklich auch sehr erfreulich. Besetzt habe ich bei meinen Sommerwanderungen noch keine gesehen.

Blick von der Tregleralm auf das Alpenvorland mit Bad Feilnbach. An Tagen mit besserer Sicht würde man noch viel mehr sehen.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018