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Impressionen aus den Bergen

Wanderungen

Wendelstein



Wendelstein

Wendelstein – den exponierten Berg darf man als Wanderer wegen seiner zahlreichen, höchst interessanten Einrichtungen nicht auslassen, auch wenn man den Trubel scheut. Im Bild: Ostwand, in der Bildmitte ist die Trasse der Zahnradbahn zu erkennen

Schwierigkeit:52.6anstrengend (>40)
Tracklänge:10.2 kmmittellang (8-15 km)
 nur Wanderstrecke
Wanderzeit:6:15 h*lang (>5 h)
 ohne Bahnfahrt; verhältnismäßig lange Zeit für Fernblicke.
Höhensumme:1493 mgroß (>800 m)
 davon 1210 m bergauf mit der Bahn
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.
Gebirge, Lage, Karte
Bayerische Voralpen, Mangfallgebirge, Bayerischzell. Karte: AV-Digital 2010 – Mangfallgebirge Ost.
Datum, Begleiter, Wetter
17.07.2013; Renate hat mich begleitet. Auf dem Wendelstein und in der unmittelbaren Nähe (Aufstieg zum Gipfel, Rundweg) gab es natürlich sehr viele Besucher. Auf unserer Abstiegsroute über die Soinalm war aber kaum jemand zu sehen. Auf der Zufahrtstraße zur Mitteralm tummelten sich etliche Mountainbiker. Sommerliches Hochdruckwetter mit angenehmen Temperaturen durch gelegentlich auffrischenden Wind. Fernsicht wegen Diesigkeit nicht sehr gut.
Erreichte Gipfel
Wendelstein (1838 m)
Alm(en), Hütt(en):
Wendelsteinhaus , Mitteralm , Auf dem Wendelstein: Gebäude der Zahnradbahn und Seilbahn, Wendelsteinhaus, Wendelsteinkirche, Observatorium, Sendeanlagen und Gebäude Bayerischer Rundfunk, Wendelsteinhöhle. Weitere, angetroffene Hütten: Soinhütte (Bundeswehr), Soinalm, Forsthütte Mailalm, St. Margaretenkirche.
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Parkplatz Zahnradbahn Brannenburg. Navi-Adresse: Sudelfeldstraße 106, Brannenburg. GPS-Koordinaten: N = 47°42´13´´, E = 12°00´43´´.
Bergfahrt mit der Zahnradbahn. Aufstieg zum Gipfel durch die Südwand und Rundweg über die Ostwand zurück zum Wendelsteinhaus. Abstieg zur Zeller Scharte. Dann nach rechts und gleich wieder nach links Aufstieg zum Soinkamm und anschließendem Abstieg über die Soinhütte und Soinalm. Weiterer Abstieg zur Mitteralm. Rückweg auf der Zufahrtstraße über Haltepunkt Aipl und St. Margareten. Der letzte Teil zum Bahnhof erfolgte wieder über Wanderpfade durch Wiesen und durch den Wald.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
Parkplatz Zahnradbahn512
Bergstation Zahnradbahn Wendelstein1724 (0:25)
Ende Rundgang Wendelstein1724 2:25
Zeller Scharte1628 0:20
Soinalm1532 0:43
Mitteralm1210 0:57
Haltepunkt Aipl1000 0:20
Parkplatz Zahnradbahn512 1:21
Anmerkungen:
Der Wendelstein ist wohl jedem als Standort des leistungsstarken Senders des Bayerischen Rundfunks bekannt. Bekannt ist auch, dass sowohl die Zahnradbahn aus Brannenburg, als auch die Seilbahn aus Osterhofen (Bayerischzell) auf den Berg fahren. Damit ist klar, dass es dort oben sehr viele Besucher gibt. Das sollte aber keinen abschrecken, sich die Einrichtungen anzusehen; es gibt nämlich noch viel mehr. Als erstes besichtigt man den „Gachen Blick“, einen Felsen mit einer Aussichtsplattform direkt am Wendelsteinhaus und genießt schon einmal die Sicht nach Süden zu den vielen Bergen und ins Leitzachtal. Als nächstes ist das Kircherl dran, ebenfalls auf einem Felsen stehend, das als höchstgelegene Kirche Deutschlands gilt. Dann geht es auf den Rundweg durch die steile Südwand hinauf zum Gipfel mit dem Observatorium und den Sendeantennen. Von dort oben ist der Fernblick nun in alle Himmelsrichtungen möglich. Bei passenden Wetterbedingungen ist das unbeschreiblich schön. Der Rundweg führt in zweieinhalb Stunden (je nachdem wie lange man schauen muss) vom Gipfel über die Nord- und Ostflanke zurück zur Wendelsteinhöhle, deren Eingang am Bahnsteig der Zahnradbahn liegt. Nicht zu vergessen sind die Erläuterungen zur Geologie in Form vieler Informationstafeln. Für den Abstieg nach Brannenburg gibt es im oberen Teil zwei Routen: den einfacheren, aber längeren Weg über die Reindleralm oder der schwierigern Weg von der Zeller Scharte aus zunächst als Aufstieg zum Soinkamm und Abstieg über Soinhütte und Soinalm zur Mitterhütte, den wir gewählt haben. Dort könnte man für den weiteren Abstieg nochmals zwei Varianten wählen, wird aber am besten auf dem Zufahrtsweg gehen, der durchaus auch seine Tücken hat.

Gipfel des 1838 m hohen Wendelstein mit den Sendeanlagen des Rundfunks und dem Observatorium (Kuppel).

Südflanke des Wendelsteins oberhalb der Hauptgebäude. Durch diese Wand führt der Steig zum Gipfel (linke Bildhälfte), ist aber nur im Sommer begehbar.

Im Vergleich zu den anderen Bauten nimmt sich das Gipfelkreuz recht bescheiden aus. Man kann es glatt übersehen, einschließlich des Gipfelbuches, das in einer kleinen Kapelle daneben liegt.

Zu den Hauptbauten zählen das Wendelsteinhaus und die beiden „Bahnhöfe“ (links = Seilbahn, rechts = Zahnradbahn), sowie die Gebäude des Rundfunks.

Der Wendelstein hat auch eine Kirche. Sie wurde gebaut, nachdem sich die dort oben tätigen Personen beklagt hatten, sie hätten keine Möglichkeit mehr für den sonntäglichen Kirchgang.

Als ersten Aussichtpunkt wird man wohl den „Gacher Blick“ ansteuern, von dem aus die Fernsicht nach Süden und ins Leitzachtal möglich ist.

Die Wendelsteinhöhle (Eintritt 2 €) geht tief in den Berg. Sie sollte aber von Personen mit Platzangst am besten nicht besucht werden.

Zahnradbahn kurz vor der Einfahrt in den Bergbahnhof.

Zeller Scharte am Sattel zwischen Wendelstein und Soinwand. Sie ist Treffpunkt der Wanderungen östlich des Wendelsteins.

Soinhütte, ein Trainingsstützpunkt der Bundeswehr. Sie ist nicht öffentlich zugänglich.

Soinkessel mit Soinalm und Soinsee unweit der Soinhütte.

Repräsentatives Forsthaus auf der Mailalm. An der Hütte nebenan gibt es Almgetränke für die Wanderer.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018