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Wanderungen

Ickinger Au



Ickinger Au

Ickinger Au – gemütliches Wandern im wildromantischen Flussgebiet der Isar zwischen Wolfratshausen und Schäftlarn. Es ist eine abwechslungsreiche Strecke durch Wiesen, Wald und auf dem Damm. Im Bild: Damm, der die Überschwemmungszone westlich der Isar (links) vom Ackerland (rechts) trennt (Stand: Oktober 2017)

Schwierigkeit:19.5leicht (<27.5)
Tracklänge:12.1 kmmittellang (8-15 km)
Wanderzeit:3:15 h*mittellang (3-5 h)
Höhensumme:40 mgering (0-400 m)
 
(*) In der Wanderzeit sind auch kleine Pausen zum Schauen und Fotografieren enthalten. Längere Pausen auf Gipfeln oder in der Hütte sind nicht enthalten.
Gebirge, Lage, Karte
Andere Wandergebiete, Isartal; nördlich von Wolfratshausen. Karten: Kompass Wanderkarte Nr. 180, Starnberger See – Ammersee; bzw. GPS Garmin Oregon 600, TransAlpin V4 Pro.
Datum, Begleiter, Wetter
18.10.2017; Alleingang. Auf dem Weg durch die Isarauen zum Ickinger Wehr ist mir lediglich ein einziger Mountainbiker begegnet. Rund um das Wehr und auf dem Dammweg zur Aumühle bzw. weiter zum Bruckenfischer waren dann sehr viele Personen unterwegs. Alle drei Gasthäuser erfreuten sich guten Besuchs, die meisten Personen sind allerdings direkt mit dem Auto angereist. Der Wandertag bescherte sehr schönes, spätsommerliches Hochdruckwetter. Den blauen Himmel überzogen nur wenige dünne Schleierwolken; sie stellten keine Beeinträchtigung dar. Morgens herrschte auf dem Weg über die Wiesen und durch den Wald noch eine angenehme Frische mit kräftigem Tau. Später stiegen die Temperaturen deutlich an. Für den Aufenthalt im Biergarten hätte es besser nicht sein können.
Erreichte Gipfel
Gipfel gibt es auf dieser Flachstrecke keinen. Nur wenige Meter Höhensumme sind die Folge. Die Tour führt links und rechts der Isar entlang. Die höchste Stelle erreicht man mit 583 m am Übergang über den Fluss am Ickinger Wehr.
Alm(en), Hütt(en):
Aumühle Egling, Bruckenfischer Egling, Klosterbräu Schäftlarn, Außer den Häusern und Gebäuden der Orte Aumühle und Kloster Schäftlarn sowie den Brücken über die Isar und den Isarkanal sind keine weiteren Bauwerke anzutreffen.
Ausgangspunkt, Koordinaten, Route
Wanderparkplatz Isar Schäftlarn. Adresse: Klosterstraße 13, D-82067 Schäftlarn. Koordinaten: N = 47.973752, E = 11.473305; Geographische Daten: N = 47°58´25.5´´, E = 11°28´23.9´´; UTM-Daten: Z = 32T, E = 684585, N = 5316343; Gauß-Krüger: R-E = 4460781.868, H-N = 5315201.121.
Am Südende des Parkplatzes geht es vor der Brücke über die Straße und dann auf dem Damm entlang nach Süden. Am Ende des Dammes führt ein Wirtschaftsweg geradeaus weiter durch den Wald zu den dahinter liegenden Wiesen, die man auf einem kaum sichtbaren Steig überquert. Später geht es erneut in den Wald und dann auf einem fast zugewachsenen, aber gut ausgetretenen Pfad eine längere Strecke dahin. Dieser Pfad führt an einen blinden Nebenarm der Isar, über eine Brücke und dann kurz vor dem Ickinger Wehr auf den Verbindungsweg nach Icking. Über ein paar Stufen geht es auf das Wehr, den überdachten Holzgang entlang und auf der anderen Seite wieder herunter. Auf der nun erreichten Straße überquert man den dort abzweigenden Isarkanal und geht teils neben, teils auf dem Damm bis zur Aumühle. Hier überquert man den Isarkanal erneut und geht weiter bis zum Bruckenfischer. Nach der Überquerung der Brücke führt der Fußweg neben der Straße vorbei am Parkplatz bis zum Kloster Schäftlarn, anschließend wieder zurück.

Markante Punkte Höhe (m) ü NN Gehzeit (h:min) *) Entfernung
PP Isar Schäftlarn560
Ende Wiesengelände567 0:392.48
Dreieck Pfad571 0:191.15
Brücke Nebenarm580 0:110.73
Ickinger Wehr581 0:100.40
Aumühle564 0:502.86
Bruckenfischer563 0:362.39
Klosterbräu Schäftlarn565 0:171.16
PP Isar Schäftlarn560 0:130.98
Anmerkungen:
Die Ickinger Au ist ein bekanntes und gut frequentiertes Wandergebiet. Drei Gasthäuser säumen die Rundstrecke zwischen Icking und Schäftlarn. Sie locken zu einer Einkehr, der man nicht widerstehen kann. Im westlichen Teil geht die Strecke vor allem durch den Wald. Dort ist allerdings keinerlei sonstige Sicht möglich. Dabei bin ich am Anfang erst über den Damm gelaufen um von der Flur etwas zu sehen. Man könnte auch direkt am Flussufer den dortigen Steig im Wald nehmen. Am Ickinger Wehr wird es dann spannend, wenn man den Fluss durch das überdachte Wehr überquert, vorbei an den technischen Einrichtungen zum Öffnen und Schließen der Schleusentore. Dann kommt der lange Gang auf dem Damm bis zur Aumühle, ehe man an der dortigen Holzbrücke wieder auf das andere Ufer und zurück zum Bruckenfischer kommt. Kein Wunder, dass auf dieser Strecke viele Radler mit und ohne Elektrohilfe unterwegs sind und kein Wunder, dass die Biergärten – zugegeben bei schönem Ausflugwetter – gut gefüllt sind.

Pfad durch den Auenwald. Er ist fast zugewachsen, obwohl er erkennbar häufig begangen wird. Dort zu wandern ist alleine schon ein Abenteuer für sich.

Blinder Nebenarm der Isar. Er entspringt in irgendeiner Moorfläche und endet nach kurzer Zeit wieder durch Versickerung. Der Wanderpfad führt mehrfach an sein Ufer.

Isarkanal. Die Dämme links und rechts können begangen werden. Er hat ruhiges, gleichmäßig fließendes Wasser. Für die Holzflöße ist das eine Erholungsstrecke, ehe es wieder rasant durch die Rutschen dahingeht.

Ickinger Wehr. Über diese „Brücke“ kann man den Fluss überqueren, aber nur zu Fuß. Der Aufbau schützt vor allem die Technik zur Regulierung des Wasserstandes. Dort zweigt auch der Isarkanal ab.

Wasserbecken der Fischzucht Aumühle. Eine Netzüberdachung schützt die Fische vor räuberischen Vögeln. Die kleine Ortschaft Aumühle besteht aus drei Teilen: dem privat geführten Gasthof, der Fischzuchtanlage und einem Sägewerk bzw. einer Holzhandlung.

Blick vom Hochwasserdamm über Ackerflächen hinweg auf das am Waldrand liegende Kloster Schäftlarn.

Kirche des Benediktinerklosters Schäftlarn, einer der schönsten spätbarocken Sakralbauten in Süddeutschland. Die Gründung erfolgte im 8. Jahrhundert.

Das Kloster besteht nicht nur aus der Kirche. Mit dazu zählen auch der Gasthof/Hotel, einige Wirtschaftsbetriebe und vor allem das Gymnasium mit Internat (Bild).

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 16.11.2017