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Impressionen aus den Bergen

Almen, Hütten

Schwarzachenalm


Schwarzachenalm

Schwarzachenalm – genauer gesagt, „Plenk-Kaser“ auf der Schwarzachenalm. Eine Tal-Alm, die auf einer sehr guten Straße von Laubau aus einfach und ohne große Steigungen zu erreichen ist. Zu Fuß kann man in knapp einer Stunde dorthin gelangen. Deshalb ist sie gerade auch für Rollstuhlfahrer und Kinderwägen ein ideales Ziel (Stand: Oktober 2018)

Wanderrouten
Almentour Laubau
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Chiemgauer Alpen, Ruhpoldinger Berge;; die Alm liegt südlich von Laubau (Ruhpolding) im Tal der Hinteren Schwarzachen am Zusammenfluss mit dem Danzingbach (die Flussnamen wechseln dort mehrfach).
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Die Schwarzachenalm ist eine klassische Jausenalm, sie liegt auf 776 m Höhe, eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. Adresse (unpräzise): Schwarzachenalm, D-83324 Ruhpolding. Koordinaten: N = 47.709971, E = 12.680834; Geographische Daten: N = 47°42´35.9´´, E = 12°40´51.0´´; UTM-Daten: Z = 33T, E = 326038, N = 5286671; Gauß-Krüger: R-E = 4551197.682, H-N = 5285962.446. Bezüglich der Wanderrouten bildet die Schwarzachenalm ein klassisches Dreieck. Zum einen gibt es die gute Straße von Laubau kommend, die nach Osten über die Kaitlalm nach Weißbach weitergeht. Diese Strecke ist für Radfahrer besonders interessant. In Höhe der Alm zweigt eine Route nach Süden ab in das Kraxenbachtal, wo es in zwei langen und schweren Teilstrecken zum Sonntagshorn hochgeht. Zusätzlich kann man über die Waicheralm und insbesondere über die Kaitlalm nach Norden in das riesige Gebiet südlich des Rauschberges und Kienberges gelangen.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: +49 8663 9240 (Plenkhof, Fam. Thullner); eMail: info@plenkhof.de ; Internet: www.plenkhof.de/alm
Die Schwarzachenalm hat in der Zeit von Mitte Mai bis Kirchweih geöffnet. Einen Ruhetag gibt es in dieser Zeit nicht. Offen ist die Hütte zu almüblichen Zeiten von 10:00 bis 17:00 Uhr. In Verpflegungsangebot stehen vor allem Brotzeiten und andere kalte Gerichte. Hinzu kommen Kaffee und zwei oder drei verschiedene Kuchen. Natürlich gibt es auch alle denkbaren sonstigen Getränke. Übernachtungen sind auf der Alm nicht möglich, wohl aber auf dem Hof in Froschsee (siehe Internetseite).
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Der Kaser ist ein schönes großes Gebäude mit allen Wirtschaftsteilen unter einem Dach. Es ist größtenteils gemauert und mit sehr schönem Holz im Wohnbereich verkleidet. Der First weist mit der Giebelseite nach Westen. Dort befindet sich der Eingang zu dem breiten Gebäude mit seinem flachen Dach. Die Bewirtung der Wandergäste erfolgt vor allem auf der großen Giebelseite, aber auch auf den beiden anschließenden Traufseiten. Falls das nicht reicht, kommen einige Biertische ganz einfach auf die angrenzende Wiese. Besonders erwähnenswert ist die unmittelbare Umgebung. Die Hütte – wie auch noch zwei andere Kaser – stehen auf einer fast ebenen, größeren Wiesenfläche, geschützt durch einen Holzzaun mit ungleich langen Stangen. Von dem Vouhaagl mit seinen Holzbohlen – teilweise zur Terrasse erweitert – kommt man ohne jegliche Abstufung direkt auf die große Wiese. Als erstes treffen Kinder dort auf einen schönen Laufbrunnen mit Holztrog und einige andere Spielgeräte. Man kann die Kleinen also ohne jegliche Bedenken wirklich frei laufen lassen. Die Möglichkeiten zur Fernsicht sind durch die Tallage nicht besonders gut.
Auf dem Almgelände sind die Weideflächen begrenzt. Deshalb kommen die Tiere (Kälber und Kalbinnen) nur für kurze Zeit dorthin, ehe sie etwas später auf andere Weideflächen am Rauschberg wechseln.
Anmerkungen
Ein einfacheres und schöneres Ziel als diese Alm können sich alle Wanderer, Radfahrer und insbesondere auch diejenigen, die mit Kinderwagen und Rollstuhl unterwegs sind, nicht wünschen. Für Kinder bietet das gesamte Gelände schier unbegrenzte Möglichkeiten zum Spielen, Toben und Entdecken. Zu der großen Wiese direkt an der Alm kommt noch der nahe Bach hinzu. Die Eltern können sich derweil in Ruhe der Einkehr mit den Speisen und Getränken erfreuen. Übrigens eine einmalige Besonderheit zeichnet diese Alm auch noch aus: auf ihrem Gelände ist 1835 der letzte Bär in den bayerischen Alpen erschossen worden. Nein, stimmt nicht; es war der vorletzte. Der letzte war Bruno, an den wir uns alle noch erinnern.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 20.10.2018