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Impressionen aus den Bergen

Almen, Hütten

Hochalm (Unken)


Hochalm (Unken)

Jausenstation Hochalm – genauer gesagt: Schrempf-Kaser auf der Hochalm. Gut erreichbare, leistungsfähige Einkehrmöglichkeit in dem riesigen Gebiet der Hochalm südlich des Sonntagshorns bzw. westlich des Peitingköpfls (Stand: Oktober 2018)

Wanderrouten
Peitingköpfl
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Chiemgauer Alpen, Untergruppe: Südliche Chiemgauer Berge; die Alm liegt am Fuße des Sonntagshorns, westlich von Unken, nordöstlich des Heutals am Rande einer riesigen Almfläche mit etwa 20 Hütten.
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Die Hochalm ist eine Jausenstation, sie liegt auf 1403 m Höhe, eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. Adresse: Jausenstation Hochalm, Heutalstraße 113, A-5091 Unken, Österreich. Koordinaten: N = 47.671380, E = 12.688717; Geographische Daten: N = 47°14´17.0´´, E = 12°41´19.4´´; UTM-Daten: Z = 33T, E = 326501, N = 5282364; Gauß-Krüger: R-E = 4551827.381, H-N = 5281677.008. Zur Alm gibt es verschiedene Aufgänge aus dem Heutal und auch aus Unken direkt. Ebenso ist es möglich, aus Ruhpolding kommend über das Sonntagshorn zur Alm zu gelangen, das aber nur in einem wirklichen Gewaltmarsch möglich ist. Ein wichtiges Ziel von der Alm aus ist der Aufstieg zum Sonntagshorn und zum Peitingköpfl. Letzteres ist technisch einfach und in kurzer Zeit zu bewältigen. Natürlich sind auch innerhalb des unmittelbaren Almgeländes kürzere Runden, z.B. zur Almkapelle, möglich. Im Winter ist der Versorgungsweg ab dem Parkplatz P1 Talbrücke eine Rodelbahn.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: +43 664 453 3666 (Alm); eMail: info@hocham-unken.at ; Internet: www.hochalm-unken.at
Die Hochalm hat das Jahr über in zwei Saisonen geöffnet. Die Sommersaison beginnt Anfang Juni und geht bis Ende Oktober. Die Wintersaison beginnt an Weihnachten und dauert bis Ostern. Ruhetage gibt es in diesen Zeiten nicht. Das Verpflegungsangebot umfasst eine Reihe von vollwertigen Mahlzeiten wie Almschmaus, Strammer Max und Bauerngröstl, ergänzt durch eine Reihe anderer Speisen wie Kaspressknödel in verschiedenen Suppen. Dazu kommen viele Brotzeitteller. Natürlich fehlt auch der Kaiserschmarrn nicht, für den ein wirklich großer Hunger nötig ist. Besonders zu empfehlen sind auch die stets frisch in der eigenen Backstube zubereiteten Kuchen. Zu all dem kann man die passenden Getränke bestellen. Übernachtungen sind auf der Alm nicht möglich.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Die Almhütte ist ein sehr großes Gebäude, bei dem Wohntrakt und ehemaliger Stall unter einem First liegen. Dadurch, dass der Stall frei wurde, sind an seiner Stelle jetzt Lagerräume entstanden. Das gemauerte Erdgeschoss liegt über einem Kellersockel, der an seiner tiefsten Stelle ebenerdig zugängig ist. Das Dachgeschoss ist mit Holzbrettern verkleidet. Es hat auf der Nordseite einen hohen Kniestock, auf der Südseite ist das Dach weiter nach unten gezogen. Dadurch ergibt sich ein Westgiebel, der nach Süden etwas breiter gestaltet ist und dort auch einen zweiten Eingang hat. Der Haupteingang in der Mitte des Gebäudes ist mit einem hölzernen Vorbau geschützt. Das Dachgeschoss ist als Wohnfläche genutzt. Der frühere Vouhaagl ist nunmehr zu einer breiten Terrasse erweitert und mit Biertischen ausgestattet. Die Terrasse – und damit der bewirtete Bereich – ist von Norden her ebenerdig zugängig. Fernsicht ist nach Westen in Richtung Heutal und Steinplatte möglich.
Die Hochalm hat die Tierhaltung vor einiger Zeit aufgegeben und konzentriert sich jetzt auf die Gastronomie.
Anmerkungen
Die Hochalm hat mitten in dem riesigen Almgelände einen idealen Standort. Aber auch die von dort aus erreichbaren Ziele – das weithin bekannte Sonntagshorn und das Peitingköpfl – erhöhen die Attraktivität des Standortes. Es ist sowohl für die nicht ganz so starken Wanderer von Bedeutung, als auch für diejenigen, denen 1000 Höhenmeter nichts ausmachen. Ich habe am Wandertag zwar nur wenige gesehen, die zum Sonntagshorn unterwegs gewesen sind, aber den meisten Wanderern konnte man eine gute Kondition deutlich ansehen. Im Winter eignet sich das Gebiet für Skitouren bestens. Und auch die Rodler finden dort mit dem Versorgungsweg eine ideale Bahn vor. Kein Wunder also, dass die Hütte die Tierhaltung irgendwann aufgegeben und sich auf die Gastronomie konzentriert hat.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 20.10.2018