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Almen, Hütten

Sulzner-Kaser


Sulzner-Kaser

Sulzner-Kaser auf der Oberen Hemmersuppenalm – so heißt sie genau, die mächtige „Almhütte“. Auf dem weiteren Weg hinauf zum Eggenalmkogel oder zum Straubinger Haus ist sie letzte Möglichkeit für eine Einkehr (Stand: September 2018)

Wanderrouten
Farmleitenkopf
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Chiemgauer Alpen, Untergruppe: Südliche Chiemgauer Berge;; liegt am Fellhornmassiv südlich von Reit im Winkl auf der riesigen Oberen Hemmersuppenalm.
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Der Sulzner-Kaser ist eine Jausenalm , er liegt auf 1242 m Höhe, eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. Adresse (unpräzise): Obere Hemmersuppenalm, D-83242 Reit im Winkl. Koordinaten: N = 47.640985, E = 12.508245; Geographische Daten: N = 47°38´27.6´´, E = 12°30´29.7´´; UTM-Daten: Z = 33T, E = 312846, N = 5279407; Gauß-Krüger: R-E = 4538296.564, H-N = 5278192.940. Wandertechnisch bildet der Sulzner-Kaser ein Dreieck. Nur wenige Meter vom Hof entfernt verläuft die Hauptstrecke von der Hindenburghütte über die Annakapelle nach Osten mit Aufstiegen zur Eggenalm, dem Eggenalmkogel und letztlich zum Fellhorn. Vom östlichen Teil der riesigen Almfläche führen aber auch Routen nach Osten über Pflegereck und Eibenstockhütte zur Winklmoosalm. Ebenso geht es von dort über die Nattersbergalm ins Tal zum Seegatterl. Direkt ab dem Sulzner-Kaser führt ein Aufstieg zum Straubinger Haus mit den dortigen, weiteren Anschlüssen.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: +49 8663 2488 (Alm), +49 8640 796 757 (Hof im Tal); eMail: boeddecker.ludwig@t-online.de ; eine eigene Internetseite ist nicht bekannt, über diverse Touristikportale sind aber weitere, aktuelle Informationen möglich.; Internet:
Die Alm ist von Mitte Mai bis Anfang Oktober geöffnet. Im August und September gibt es keinen Ruhetag, davor und danach ist am Montag geschlossen. Die tägliche Öffnung erfolgt zu den üblichen Wanderzeiten also von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Im Verpflegungsangebot stehen die allseits bekannten Brotzeiten und kleineren Gerichte; Selbstverständlich fehlt die Milch nicht. Dazu gibt es vielerlei andere Getränke vom Wasser über Säfte bis zum Bier und natürlich einen Schnaps für die Verdauung. Öffentliche Übernachtungen sind nicht möglich.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Die Am besteht aus zwei sehr großen Gebäuden. Da ist zum einen das zweigeschossige Haupthaus zu nennen, von dem aus auch die Bewirtung der Gäste erfolgt. Das Erdgeschoss ist gemauert und weiß verputzt. Darüber befindet sich der erste Stock in Blockbauweise aus Holz mit den privaten Räumen. Der Giebel des Hauses weist nach Osten. Dort umgrenzt das Gebäude ein Vouhaagl, bestehend aus einer steingepflasterten Terrasse über einem Bruchstein-Sockel, eingezäunt mit einem Jägerzaun. An der Nord- und Südseite ist dieser Bereich zugänglich. Ungewöhnlich ist die außen liegende Treppe auf den Balkon des ersten Stockes. Unweit dieses Gebäudes steht der große Stall, früher wohl das einzige Gebäude. Der Hof steht in einer nach Südosten geneigten, kleinen Bodenmulde. Fernsicht besteht nach Südosten auf die dortige Bergkulisse.
Auf der Alm steht überwiegend Jungvieh, das in den großen, zweiten Gebäude – dem Stall – unterbracht werden kann.
Anmerkungen
Der Sulzner-Kaser erinnert mit seinen beiden großen Gebäuden eher an einen Bergbauernhof, denn an eine Almhütte. Das tut aber der Tatsache keinen Abbruch, dass man dort die almübliche Versorgung mit Brotzeiten und Getränken bekommen kann. Dazu gibt es auf dem Vouhaagl und an der Südseite des Haupthauses einige Holztische und mit Holzbänken auf denen die Gäste Platz nehmen und das typische Alm-flair spüren können. Die Einkehrmöglichkeit auf diesem Kaser ist auch deshalb von Bedeutung, weil all die anderen „Gehöfte“ auf dem riesigen Almgelände das nicht anbieten. Wie dem auch sei: es ist nicht die kleine Hütte auf dem steilen Berg, aber sie ist das Gegenbeispiel zu dem ganzjährig quirligen Berggasthof, der nahe gelegenen Hindenburghütte. Und – man muss zu Fuß dorthin gehen.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018