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Dürrnbachalm


Dürrnbachalm

Dürrnbachalm, eigentlich Pötsch-Kaser – die Einkehrmöglichkeit auf dem Aufstieg zum Dürrnbachhorn durch das Tal des Dürrnbaches. Sie liefert dafür aber selber keine sichtbaren Zeichen, man muss wissen, dass sie geöffnet hat und nachsehen, ob die Sennerin da ist (Stand: August 2018)

Wanderrouten
Dürrnbachhorn
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Chiemgauer Alpen, Untergruppe: südliche Chiemgauer Berge; Winklmoosalm, am Aufstieg zum Dürrnbachhorn durch das Tal des Dürrnbaches.
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Der Pötsch-Kaser ist eine Jausenalm, er liegt auf 1330 m Höhe, eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. Adresse: Dürrnbachhornweg D-83242 Reit im Winkl. Koordinaten: N = 47.668080, E = 12.592829; Geographische Daten: N = 47°40´05.1´´, E = 12°35´34.2´´; UTM-Daten: Z = 33T, E = 319292, N = 5282217; Gauß-Krüger: R-E = 4544629.255, H-N = 5281250.564. Der Hauptwanderweg ist der Aufstieg auf dem Versorgungsweg von der Winklmoosalm, der ab der Hütte als mittelschwerer Steig weiter nach oben geht und im großen Bogen zur Bergstation der Seilbahn führt. Darüber hinaus gibt es einen Steig, der entlang des Dürrnbaches vom Seegatterl über Kohlstatt kommt und als Querverbindung über den Bergrücken zur Finsterbachalm geht.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: +49 8640 8778 (Hof im Tal); die Alm hat keine eigene Internetsete. Die Infoseite der Stadt Reit im Winkl gibt aber kurze, aktuelle Hinweise zur Öffnung der Alm.; Internet:
Der Pötsch-Kaser auf der Dürnbachalm hat von Mitte Juni bis Mitte September seine Weidezeit und ist damit auch zur Bewirtung geöffnet. Eine feste Tageszeit zur Öffnung gibt es nicht, ebenso keinen Ruhetag. Im Angebot stehen verschiedene Brotzeitteller mit Speck und selbst hergestelltem Käse und natürlich alle üblichen Getränke. Möglichkeiten zur Übernachtung bestehen nicht.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Die Almhütte ist ein vergleichsweise großes Gebäude mit Wohntrakt und Stall unter einem First. Etwas ungewöhnlich ist die Anordnung der Teile: die Wohnbereich liegt nach Westen mit einem Eingang an der südlichen Traufseite. Das Gebäude hat ein gemauertes Erdgeschoß über einem genutzten Kellersockel. Der Dachaufsatz aus Holz mit großem Kniestock erlaubt eine wohl recht gemütliche Nutzung des Daches. Ein betonierter Vouhaagl, aufgesetzt auf gemauerten Stelzen umfasst die Süd- und Westseite. Er ist mit Holzstangen gesichert und über eine kleine Treppenstufe erreichbar. Der Stalleingang an der Ostseite der Hütte ist ebenerdig. Das Gebäude steht fast in der Talsohle des nach Westen geneigten Geländes nur wenige Meter über dem Bachbett. Fernsicht ist nach Westen über das weitere Tal hinweg möglich, insbesondere auf die Hemmersuppenalmen und die dortigen Berge.
Der Pötsch-Kaser hat neben den Jungtieren auch einige Kühe auf der Alm stehen. Aus der Milch bereitet die Sennerin Frisch- und Almkäse, der in Brotzeiten angeboten ist, aber auch mitgenommen werden kann.
Anmerkungen
Ich hatte in Erfahrung gebracht, dass man wohl auf dem Pötsch-Kaser einkehren könne, war mir aber nicht sicher. Beim Aufstieg schien sich die Hoffnung auf ein erfrischendes Getränk als falsch zu entpuppen: es gibt von außen keinerlei Hinweise auf eine Öffnung, wie die ansonsten übliche Fahne, ein Schild oder was es sonst noch gibt. Wir gingen aber zum Haus, trafen Personen, fragten nach und waren erfolgreich. Etwas zweifeln an einer dauerhaften Besetzung ließ uns auch das Fehlen von jeglichem Blumenschmuck oder sonstigen Attributen, welche die dauernde Anwesenheit einer Frau anzeigen würde. Durch diese Schmucklosigkeit leidet die Hütte insgesamt etwas. Man muss schon zweimal hinsehen um zu erkennen, dass dort ein regulärer Almbetrieb herrscht, sogar mit der Anwesenheit von Kühen und dem dann erforderlichen täglichen Melken. Beim Weitergehen habe ich mich über diese Alm dann sehr gefreut.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018