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Almen, Hütten

Höllenbachalm


Höllenbachalm

Höllenbachalm – ein ehemaliger Bauernhof auf der freien Almfläche mit dem einfachen, kurzen Aufstieg von der Bundesstraße 305 (Deutsche Alpenstrasse). Bekannt ist sie auch wegen ihrer selbst hergestellten Almprodukte die man auch mitnehmen kann (Stand: September 2017)

Wanderrouten
Kienberg Staufengruppe
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Chiemgauer Alpen, Teilbereich Staufengruppe ; östlich der Verbindung zwischen Inzell und Schneizlreuth, Nordseite des Höllenbachtales.
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Die Höllenbachalm ist eine Jausenalm, sie liegt auf 776 m Höhe, eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. Adresse (unpräzise): Höllenbachalm, D-83458 Schneizlreuth. Koordinaten: N = 47.721930, E = 12.804152; Geographische Daten: N = 47°43´19.0´´, E = 12°48´15.0´´; UTM-Daten: Z = 33T, E = 335325, N = 5287730; Gauß-Krüger: R-E = 4560437.878, H-N = 5287380.807. Die Alm liegt auf der sonnigen Südseite des Schadlosberges, nördlich des Höllenbaches. Dieser Bach mündet in den Weißbach, der nach Süden in die Saalach fließt. Die Hauptwanderroute führt entlang des Höllbaches von der Bundessstraße 305 zur Alm und weiter zum Thumsee bzw. nach Bad Reichenhall. Nördlich der Alm gibt es ein Netz von Waldwegen, einer davon führt als Pfad in das Jochbergtal. An dieser Route liegt auch der Kienberg, den wir uns als Wanderziel gewählt hatten.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: +49 8651 2822 (Hof in Bad Reichenhall); Internet: www.eisenbichler-hof.de
Die Höllenbachalm ist von Anfang Mai bis Kirchweih (Mitte Oktober) geöffnet. Einen Ruhetag gibt es nicht. Die tägliche Öffnung beginnt um 10:00 Uhr und geht bis 18:00 Uhr. Das Verpflegungsangebot umfasst einige Speck- und Käsbrote, sowie warmen Leberkäs, Würstchen und Erbsensuppe. Dazu kommen natürlich selbst gemachte Kuchen. Die Liste der Getränke reicht von Bier über Säfte und Wasser bis zum Kaffee. Übernachtungen sind auf der Alm nicht möglich.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Die Höllenbachalm („Höll´nbach Alm“) ist ein ehemaliger Bauernhof, bis 1960 noch ganzjährig bewohnt. Das Hauptgebäude steht auf einem gemauerten und weiß verputzten Sockel. Das Erdgeschoß und der Dachaufbau sind mit senkrechten Brettern verkleidet. An den Wohnbereich schließen sich der Stall und die Scheune an, alles unter einem First. Dieser Teil des Gebäudes ist durch eine Hocheinfahrt erreichbar. Der Eingang in den bewirteten Teil befindet sich an der östlichen Giebelseite. Den klassischen Vouhaagl gibt es nicht. Die an den Eingang vorgelagerte Grasfläche ist mit Biertischen und –bänken bestuhlt. Bei Bedarf kann man etliche Sonnenschirme aufstellen. Lediglich ein weitläufiger Elektrozaun grenzt diese Hoffläche zu den Almweiden ab. Das Anwesen steht auf einem auslaufenden Südhang, der dort zu einer kurzen Ebene wird, ehe es weiter wieder steil bergab ins Flusstal geht.
Die Alm hält auf ihren Flächen vor allem Jungrinder und zeitweise auch einige Kühe, sowie ein paar Ziegen. Die Alm ist Teil des Eisenbichlerhofes, der seine Produkte selbst vermarktet. So gibt es auch auf der Alm Käse und Butter zum Mitnehmen.
Anmerkungen
Die Höllenbachalm ist eine freie Weidefläche am Südosthang des Schadlosberges, östlich von Weißbach bzw. Schneizlreuth. Dort gab es ehemals fünf Bauernhöfe, wegen der geringen Höhe ganzjährig bewohnt. Ja, es war sogar ein kleines Dorf namens „Höllmbach“. Spätestens im Zug des Baus der Salinenleitung von Bad Reichenhall nach Rosenheim kam es zur Auflösung. Vier der fünf Höfe sind verkauft bzw. versteigert worden und verschwunden. Dem jetzigen, verbliebenen Anwesen sieht man die Vergangenheit als vollständiger Bauernhof noch deutlich an. Auch heute noch hat es die Einrichtungen zum Melken und tut das beizeiten auch. Die Milch wird aber täglich ins Tal gebracht und dort zu Käse verarbeitet. Auch das Fleisch und die Fleischprodukte sind in der eigenen Metzgerei hergestellt. Es wird den meisten Wanderern und Bikern aber nicht auffallen, dass es eher ein Bauernhof, denn eine Alm ist. Für die Bewirtung der Wandergäste ist das unerheblich. Ein besonderes Alleinstellungmerkmal ist der Verkauf von Milch- und Fleischprodukten aus eigener Erzeugung. Das geht natürlich nur im Verbund zwischen der Alm und dem Hof im Tal.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018