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Impressionen aus den Bergen

Almen, Hütten

Naringalm


Naringalm

Naringalm – die Jausenalm hoch oben im Kaiserwinkl, an der Südflanke des Rudersburg bzw. der Wetterfahne. Auf der neuen Aussichtsterrasse kann man bei einer kräftigen Brotzeit die Berge genießen (Stand: August 2017)

Wanderrouten
Rudersburg
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Chiemgauer Alpen, Untergruppe südliche Chiemgauer Berge;; Kaiserwinkl, westlich von Kössen, südlich des Rudersburg.
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Die Naringalm ist eine klassische Jausenalm, sie liegt auf 1130 m Höhe, eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. Adresse (unpräzise): Naringalm, A-6345 Kössen /Tirol. Koordinaten: N = 47.679180, E = 12.370274; Geographische Daten: N = 47°40´45.0´´, E = 12°22´13.0´´; UTM-Daten: Z = 33T, E = 302628, N = 5283994; Gauß-Krüger: R-E = 4527908.979, H-N = 5282380.844. Zur Alm sind Aufstiege möglich ab Kössen West über den Ostaufstieg direkt entlang des Versorgungsweges, über die Hinhageralm oder durch das Staffenbachtal. Viele dieser Strecken sind Versorgungswege, also für Bikes bestens geeignet. Nach Nordwesten erweitert sich das Netz über die Karalm bis zum Karkopf, Breitenstein und Geigelstein einschließlich der Übergänge nach Ettenhausen. Mit etwas ausgedehnteren Strecken kommt man auch zum Wandberg und zum Brennkopf.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: +43 664 360 2911 (Alm). Die Alm ist Teil des Wegererhofes, zu dem die Internetseite führt.; Internet: www.wegererhof.at
Die Naringalm ist zur Weidezeit von Juli bis Ende Oktober ohne Ruhetag geöffnet. Darüber hinaus ist an den Wochenenden auch im Juni geöffnet. Das alles gilt aber nur für schönes Wetter. Bei schlechtem Wetter kann es sein, dass sie zu ist. Im Angebot an Verpflegung stehen kräftige Almbrotzeiten und natürlich alle üblichen Getränke. Übernachtungen sind auf der Alm nicht möglich, wohl aber auf dem Hof, zu dem sie gehört. Der liegt allerdings auf der anderen Seite des Achentales, östlich von Kössen.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Das Almgebäude ist ein sehr schöner, alter Bau aus Holz, errichtet in der früher üblichen Blockbauweise. Wohnteil, Stall und Scheune stehen unter einem First in Ost/West-Richtung. Der Stall ist neueren Datums und gemauert. Der Eingang in die Stube befindet sich in der Mitte der östlichen Giebelfront. Das Dach ist zwar sehr flach, aber durch den doch etwas höheren Kniestock kann es genutzt werden. Der ursprüngliche Vouhaagl umfasst nur die halbe Hausbreite und ist mit Holzbohlen belegt. Die übrige Hoffläche ist betoniert, mit einem Stangenzaun abgetrennt und mit neuen, massiven Holztischen und –bänken möbliert. Sie erstreckt sich mit einer kleinen Abstufung auch auf die südliche Traufseite, die ebenfalls neu möbliert ist. Die Alm hat also gastronomisch stark aufgerüstet. Ein besonderes Zeichen dieser Alm sind die vielen Blumenkästen und –töpfe, die an allen Ecken und Enden stehen und in sämtlichen Farben blühen. An Nebengebäuden gibt es zwei Eingänge in einen Bergkeller des nördlich liegenden Berges. Man sieht von ihm nur die südliche Front mit den Türen. Das Haus steht an dem steilen Südhang der offenen Bergflanke des Rudersburg. Dadurch hat man beste Fernsicht in alle Himmelsrichtungen, vor allem in das Tal, nördlich des Staffen, das zum Harauer Sattel hochführt. Mit zu diesem Blick gehört auch das Kaisergebirge in seiner vollen Breite südlich des Walchsees (letzteren sieht man nicht).
Auf der Alm weiden den Sommer über Kühe und Jungtiere. Die Milch wird täglich ins Tal gebracht.
Anmerkungen
Die Alm bildet zusammen mit der östlichen liegenden Hinhageralm und der westlich liegenden Oberen Notheggeralm eine Kette entlang der Südflanken von Rudersberg und Wetterfahne hoch oben am Berg. Dort trifft man auf ein zusammenhängendes Wandernetz. Die Naringalm ist aber die einzige, die zur Jause geöffnet hat. Das macht ihre große Bekanntheit und Beliebtheit aus. Wie viele der Wanderer nach dem Aufstieg zur Alm auch noch den Rudersberg in Angriff nehmen, ist ungewiss. Ich könnte mir gut vorstellen, dass mancher die anschließende „schwarze“ Strecke sein lässt, die herrliche Aussicht genießt, noch ein Weißbier trinkt und dann wieder den Abstieg beginnt. Er hat bis dahin durchaus schon einiges geleistet. Das bestätigt ihm ein Blick von der Edernalm nach oben mit der Feststellung „dort oben war ich“.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018