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Impressionen aus den Bergen

Almen, Hütten

Hitscheralm


Hitscheralm

Hitscheralm – die aus Holz in Blockbauweise neu erstellte Almhütte thront wie ein Kaiseradler an der Kante zum Steilhang und hat von dort einen herrlichen Fernblick vor allem auf den Walchsee und das gegenüberliegende Kaisergebirge. Die Altbäuerin Lore führt im Haus und auf der Terrasse umsichtig Regie (Stand: Juli 2016)

Wanderrouten
Brennkopf
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Chiemgauer Alpen, südliche Chiemgauer Berge; Kaiserwinkl Nord, nördlich von Walchsee.
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Die Hitscheralm ist eine Jausenalm, sie liegt auf 1095 m Höhe, eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. Adresse (unpräzise): Aufinger Alm 60, A-6342 Rettenschöss. Koordinaten: N = 47.670347, E = 12.293826; Geographische Daten: N = 47°40´13.2´´, E = 12°17´37.8´´; UTM-Daten: Z = 33T, E = 296856, N = 5283210. Die wichtigste Wanderverbindung aus dem Tal ist der steile Steig, der nahe des Golfplatzes an der Schwemm beginnt und direkt zur Hütte führt. Ein weiterer nicht minder steiler Steig startet in Winkl und führt über das Brennköpfl bzw. den Brennkopf auf den Berg. Einmal oben angekommen ist dann ein verzweigtes Netz an Steigen und Wirtschaftswegen zu nutzen, das zu vielen anderen Almen führt, von Rettenschöss im Westen bis nach Kössen im Osten und letztlich hinauf zur Burgeralm und Wandberghütte, ja sogar hinüber nach Bayern. Viele neue Wegweiser weisen die Hitscheralm mit gekreuztem Messer und Gabel als gastronomisches Ziel aus. In den Kompasskarten ist das nicht verzeichnet.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: +43 664 5060 189 (Hütte); eine eigene Internetseite ist nicht bekannt.; Internet:
Die Hitscheralm hat zur Weidezeit den Sommer über geöffnet; die täglichen Zeiten gehen von 9:00 bis 17:00 Uhr. Ruhetag ist am Montag. Im Verpflegungsangebot stehen die üblichen Jausenbrotzeiten, also Speck- und Käsbrote, Würste und einige Suppen. An Getränken gibt es verschiedene Biere, Wein, Säfte, Wasser und natürlich einige Schnäpse. Nicht unerwähnt sollen mehrere, täglich frisch gebackene Kuchen sein (auf welche die Almerin sehr stolz ist), serviert zum Kaffee oder anderen warmen Getränken. Die Hitscheralm nimmt gerne Reservierungen von Gruppen für verschiedene Feierlichkeiten an. Möglichkeiten zur Übernachtung gibt es nicht.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Das Almgebäude ist neueren Baudatums, errichtet von der in den Bergen traditionellen Blockbauweise mit Holzstämmen. Der Wohnbereich ist eingeschossig mit flachem Dach. Die Giebelseite mit dem mittigen Eingang ist nach Südosten ausgerichtet, also mit Blick ins Tal. Abweichend von der üblichen Bauweise erfolgte die Angliederung des Stalles bzw. des Wirtschaftsteiles: die Firste sind nicht in einer Reihe, sondern in T-Form aneinander gegliedert. Damit wird wohl eine bessere Trennung von Wohn-und Wirtschaftsteil bezweckt. Das Gebäude steht unmittelbar an der Kante eines Steilhanges. Dem Giebel mit seinem weit überstehenden Dach ist eine Terrasse an der Südost- und auch an der Südwestseite vorgelagert. Sie ist mit Holzbohlen ausgelegt und mit einem massiven Geländer gut gesichert (runterfallen möchte ich nicht!). Für die Gäste stehen sehr schöne, massive Holzmöbel bereit. Durch die Lage an der Bergkante hat man beste Fernsicht, ins Tal, hinüber ins Kaisergebirge, aber auch nach Westen und Osten. Wer den Standort kennt, kann die Alm auch von vielen Punkten im Tal aus sehen mit der großen, steilen Weidefläche und den beiden markanten Bäumen.
Die Hitscheralm hält Kühe und Jungtiere auf ihren Flächen. Die Milch wird zweimal täglich auf den Hof ins Tal und von dort zu einer Molkerei gebracht.
Anmerkungen
Die Hitscheralm ist eine von nicht wenigen Tiroler Almen, die sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt haben. Man spürt sofort an den Bauaktivitäten und an den Einrichtungen, aber auch an der positiven Einstellung des Hüttenpersonals, dass es in den letzten Jahren aufwärts gegangen ist. Das kommt sicher den Betrieben direkt zugute, ist aber auch für die Tourismusregion und die Wanderer sehr vorteilhaft. Für die Hitscheralm gilt im Besonderen, dass sie trotz vieler Nachbarn die einzig gastronomisch bewirtschafte Hütte nördlich des Walchsees ist, ausgenommen natürlich die drei Hütten Harauer Alm, Ottenalm und Riederalm im Nahbereich. Andere geöffnete Almen liegen schon etwas weiter entfernt im Westen (Schöne Aussicht, Wildbichlalm) im Norden (Harlanderalm, Burgeralm, Wandberghütte) oder im Osten (Karalm, Naringalm). Wer sich den wunderschönen Aussichtspunkt „Brennkopf“ zum Ziel gemacht hat, kommt eigentlich an der Hitscheralm nicht vorbei.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018