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Almen, Hütten

Herrenalm


Herrenalm

Herrenalm – Gemeinschaftsalm mehrerer „Herren“ (daher wohl auch der Name); die Bewirtschaftung erfolgt auf dem Wege der Pacht. Tiere von vier Bauern stehen gleichzeitig auf der weitläufigen Alm, sie gehen sich aber weitgehend aus dem Weg (Stand: Sep 2015)

Wanderrouten
Erlbergkopf
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Chiemgauer Alpen, Untergruppe Chiemgauer Berge;; Die Alm liegt südlich von Bernau (Chiemsee) im Talkessel zwischen Reifenberg und Schwarzenberg, den beiden Vorbergen zur Kampenwand.
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Die Herrenalm ist eine „behirtete Alm, also Brotzeitalm, sie liegt auf 847 m Höhe, eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. Die kürzeste Wanderverbindung geht wohl vom Parkplatz Aigen aus auf einer gut präparierten Versorgungsstraße zur Alm. Die zweite Hauptrichtung ist die Anbindung an das östlich liegende Adersberg, entweder über die Lindlalm oder über die Waldstrecke. Nicht unerwähnt soll aber auch das nördliche Wandernetz bleiben, das in Unterbergham beginnt. Koordinaten: N = 47.785498, E = 12.373365; Geographische Daten: N = 47°47´07.8´´, E = 12°22´24.1´´; UTM-Daten: Z = 33T, E =303261, N = 5295801.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: +49 8051 8402 (Fam. Bauer, Bernau); eine eigene Homepage ist nicht bekannt, nähere Eindrücke sind aber über die unten genannte Adresse von „Chiemsee-Alpenland“ möglich.; Internet: www.chiemsee-alpenland.de/Media/Sehenswuerdigkeiten-Ausflugsziele/Herren-Alm
Die Herrenalm hat in der Weidezeit von Ende Mai bis Anfang Oktober geöffnet, einen Ruhetag gibt es am Dienstag. Sie bietet die übliche Almverpflegung an, also Brotzeiten mit Käse, Wurst und Speck. Dazu gibt es sämtliche Getränke (nur keine eigene Almmilch), sowie Kaffee und Kuchen. Sämtliche Speisen sind liebevoll zubereitet und garniert. Übernachtungen sind nicht möglich.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Die Almhütte ist ein eingeschossiger, gemauerter und weiß verputzter Bau mit einem Dachaufsatz aus Holz. Dieser war früher wohl wohnlich genutzt, ist das aber offenbar jetzt nicht mehr. Das Haus steht mit dem First in Ost/West-Richtung und ist ungewöhnlich breit. Der Eingang befindet sich an der östlichen Giebelseite mit einem kleinen vorgelagerten Vouhaagl, abgetrennt durch einen Stangenzaun. Auf diesem Vorplatz und auch auf der südlichen Traufseite stehen einige massive Holztische und Bänke zur Bewirtung der Gäste. Das Gebäude steht am Nordhang des Bergkessels in einer kleinen Mulde, ja fast schon Vertiefung im Gelände und damit gut geschützt. Fernsicht gibt es nur nach Osten auf den Berg in Richtung Lindlalm.
Auf der Am stehen ausschließlich Jungtiere.
Anmerkungen
Es ist nicht ungewöhnlich, dass Almen von mehreren Grundbesitzern gemeinsam erstellt und betrieben werden. Dann sind natürlich auch Tiere aus verschiedenen Ställen auf der Fläche. Im Regelfall vermischen sie sich nach wenigen Tagen. Die Almerin hat uns aber versichert, auf der Herrenalm würden sich auch noch am Ende der Weidezeit weitgehend aus dem Wege gehen, das ist bemerkenswert. Ansonsten ist für die Nutzer der Hütte bestimmt sehr wichtig, über die Bewirtung der Wandergäste ihr Einkommen zu erzielen. Bekanntheit und Lage der Herrenalm sind dafür gute Voraussetzungen. Ganz besonders trägt aber zum Wohlfühlen der Gäste – und damit zum Erfolg – die freundliche und zuvorkommende Bewirtung durch die Almerin bei. Wer bei ihr eingekehrt ist, hat allen Grund, wieder zu kommen.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018