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Impressionen aus den Bergen

Almen, Hütten

Hinteralm (Hochgern)


Hinteralm (Hochgern)

Hinteralm (Hochgern) – die Einkehrhütte östlich des Sillecks, einem Nebengipfel des Hochgerns. Wie der Name vermuten lässt, steht sie an einer Stelle „hinten am Waldrand“. Aber so ganz stimmt das mit dem „hinten“ doch nicht, sie ist gut zu erreichen (Stand: Juli 2017)

Wanderrouten
Almentour Silleck, Weisse Achen-Tal
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Chiemgauer Alpen, Untergruppe Chiemgauer Berge, Hochgerngebiet;; Talort ist Bergen/Kohlstadt.
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Die Hinteralm ist eine klassische Jausenalm, sie liegt auf 1139 m Höhe, eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. Adresse (unpräzise): Hinteralm, D-83324 Ruhpolding. Koordinaten: N = 47.754396, E = 12.533375; Geographische Daten: N = 47°45´15.8´´, E = 12°32´00.1´´; UTM-Daten: Z = 33T, E = 315135, N = 5291950; Gauß-Krüger: R-E = 4540098.038, H-N = 5290815.065. Die wichtigste Wanderstrecke (bzw. der Versorgungsweg) führt von Bergen/Kohlstadt aus über die Eschelmoos zur Hütte. Von dort geht ein Steig weiter in Richtung Hochgern über die Bischofsfellnalm; ein weiterer Steig führt fast höhengleich von der Hütte nach Norden durch das Steilgelände des Sillecks und seiner diversen Wände zur Vorderalm bzw. zur Brachtalm. Von diesem Verbindungssteig zweigt ein sehr schöner anderer Steig ab, der weiter unten auf den Versorgungsweg trifft.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: +49 8641 61 566 (Hof im Tal); eine eigene Internetseite ist nicht bekannt. Weitere Informationen sind aber über die Seite „Chiemgau-Wandern“ möglich.; Internet: www.chiemgau-wandern.de/content/bergen/hinteralm/
Die Hinteralm hat von Anfang Juni bis Ende September geöffnet, einen Ruhetag gibt es in dieser Zeit nicht. Im Verpflegungsangebot stehen vor allem kalte Brotzeiten. Die Almerin heizt aber auch mal den Holzofen an, dann gibt es Rohrnudeln oder etwas anderes und natürlich Kuchen. Dazu kommen die üblichen Getränke zu günstigen Preisen. Übernachtungen sind nicht möglich.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Die Almhütte ist ein gemauertes Gebäude mit einem Dachaufsatz aus Holz; das Dachgeschoss ist/wäre nutzbar. Der Giebel mit dem Eingang befindet sich auf der Westseite; die Stube liegt im südlichen Eck und hat nur ein Fenster. Im östlichen Teil des Hauses ist unter dem gleichen First der Stall angebaut. Das Dach steht am Westgiebel und an den Traufseiten deutlich über. Der Vouhaagl umfasst die Eingangs- und die südliche Traufseite; dort stehen auch einige Tische und Bänke für die Besucher. Abgegrenzt ist der Hofbereich durch einen Stangenzaun, der Boden ist Rasen, teilweise auch gepflastert. Das Gebäude steht am Rande einer fast ebenen Fläche, mit dem Wald im Rücken. Fernsicht gibt es lediglich in Richtung Westen zu dem Steilhang, der zur Bischofsfellnalm führt.
Die Alm hat Jungtiere auf ihren Flächen stehen.
Anmerkungen
Auf den Wegweisern im Gelände ist für die Hinteralm lediglich das Symbol für Getränke angebracht, von Speisen ist nichts vermerkt. Ich hatte mir schon in Gedanken Formulierungen zur Beschreibung der Gastronomie überlegt, da sah ich den rauchenden Kamin der Hütte; „wo Rauch ist, gibt es sogar was Warmes zum Essen“ (altes Schweiger´sches Sprichwort). Und so war es auch: am Wandertag hatte die Almerin Rohrnudeln frisch gebacken. Damit haben alle vier Almen auf der Ostseite des Hochgerns eine vollwertige Almverpflegung im Angebot. Hungern und Dürsten muss man also nicht. So machte ich mich nach einem recht erfreulichen und informativen Gespräch mit einem Mitglied der Bergwacht zufrieden und gestärkt auf den anstrengenden Weiterweg durch das Steilgelände zur Brachtalm.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018