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Impressionen aus den Bergen

Almen, Hütten

Mühlberg-Alm


Mühlberg-Alm

Jausenstation Mühlberg-Alm – „vom Kaiserblick zum Kaiserschmarrn“ – das ist das Motto des Hauses am Mühlberg über Kössen, das man schnell erreicht und das die erste Verpflegungsstelle auf dem weiteren Weg nach oben ist – oder die letzte Einkehr nach dem Rundweg vor dem Katzensprung ins Tal (Stand: Jun 2015)

Wanderrouten
Almentour Kössen
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Chiemgauer Alpen, Untergruppe Kaiserwinkl;; Mühlberg nordöstlich von Kössen/Tirol.
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Die Mühlberg-Alm ist eine Jausenstation, wobei man aufgrund der Größe des Hauses eher einen stattlichen Berggasthof erwarten würde., sie liegt auf 900 m Höhe, eine öffentliche Zufahrt ist möglich. Vor dem Haus gibt es einige Parkmöglichkeiten, weitere sind am nahen Schafflerhof (gebührenpflichtig) verfügbar. An Wanderwegen ist der Aufstieg aus Süden (ab Parkplatz „Große Brücke“) zu erwähnen. Vom Haus geht eine Route weiter nach Norden, die sich später teilt und entweder direkt zur Taubenseehütte oder mit einem Versorgungsweg zur Exenbergeralm führt. Ansonsten sind die nach Nordosten gerichteten Routen zu nennen, die über die Rinderbrachalm und Frankenalm letztlich zur Stoibenmöseralm und/oder über die Hutzenalm nach Reit im Winkl führen. Adresse: Mühlbergweg 50, A 6345 Kössen/Tirol. Koordinaten: N = 47.679717, E = 12.420669; Geographische Daten: N = 47°40´47.0´´, E = 12°25´14.4´´; UTM-Daten: Z = 33T, E = 306412, N = 5283926.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: +43 5357 2819 (Haus) oder +43 676 625 2094 (Mobil); Internet: www.muehlberg-alm.at
Die Mühlbergalm hat ganzjährig geöffnet mit einem Ruhetag am Mittwoch. Die tägliche Öffnungszeit beginnt in den Sommermonaten (Anfang Mai bis Ende September) um 9:30 und geht bis 23:00 Uhr. In der übrigen Jahreszeit beginnt der Betrieb erst um 10:00 Uhr und endet am Montag und Dienstag um 17:00 Uhr, sonst auch um 23:00 Uhr. Dem Charakter einer Jausenstation entsprechend gibt es vorrangig deftige Brotzeiten und österreichische Schmankerl, darunter natürlich den Kaiserschmarrn und selbstgemachte Kuchen. Auf Anmeldung von Gruppen zeigt der Thomas aber auch sein Können in der Küche, wobei das Rindfleisch direkt von nebenan, von den Tieren der Rinderbrachalm kommt. Für Gruppenfeiern stehen zwei besondere Stuben zur Verfügung. Übernachtungen sind in geringerem Umfange möglich: es gibt eine Ferienwohnung und zwei Doppelzimmer.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Das Haus ist ein zweigeschossiges, gemauertes Gebäude mit ausgebautem Dach. Es ist innen wie außen sehr geschmackvoll eingerichtet und in einem sehr guten Renovierungszustand. Durch die Anordnung von Wohntrakt und Wirtschaftsteil unter einem First erkennt man noch den früheren Bauernhof, der seine Größe u.a. auch einer früheren Mühle und einem Wasserkraftwerk (Stromerzeugung) verdankt. Das Gebäude steht mit dem First in Ost/Westrichtung mit dem Eingang in der Mitte des östlichen Giebels. An der südseitigen Traufe gibt es eine große Terrasse zur Bewirtung der Gäste. Das Obergeschoß ist an drei Seiten von einem sehr schönen Holzbalkon umrahmt, auch der Dachteil hat an der Giebelseite einen Balkon. Das Haus steht an der Kante eines südlich gerichteten Hanges. Die Sonnenschirme auf der Terrasse sieht man schon von weitem aus dem Tal. Der Blick nach Süden zum Kaisergebirge und den weiteren Bergen ist phantastisch. Auf der Nord- und Ostseite ist das Gelände relativ eben, es besteht aus gepflegten Wiesen.
Die Alm ist Teil eines größeren Anwesens, wirtschaftet davon aber getrennt; mit Tieren hat es direkt nichts zu tun.
Anmerkungen
Zu Beginn der Tour waren wir gar nicht sicher, ob wir auf der Mühlbergalm einkehren sollten. Es ist ein sehr großes Haus, das man aus der Ferne mit der persönlichen Atmosphäre einer Jausenalm nicht sofort in Verbindung bringt. Wir konnten uns aber eines Besseren belehren lassen und kamen mit dem Thomas – den im Kaiserwinkl wohl jedes Kind kennt – sofort in persönliche Gespräche. Das zweite Motto des Hauses – „als Fremder gekommen, als Freund gegangen“ – können wir absolut bestätigen. Es lohnt sich bestimmt auch, mit nicht ganz „bergtauglichen“ Bekannten oder Freunden einen Ausflug mit dem Auto dorthin zu machen, empfehlen aber, sich dafür rechtzeitig anzumelden.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018