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Möseralm


Möseralm

Möseralm am Scheibelberg – ein wunderschöner, leistungsfähiger Berggasthof, ausgewiesen als Schutzhütte. Das Haus ist völlig neu renoviert und strahlt neben Behaglichkeit auch entsprechenden Glanz aus

Wanderrouten
Scheibelberg
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Chiemgauer Alpen, Südliche Chiemgauer Berge,; Winkelmoosalm/Steinplatte; südlich des Scheibelbergs, Bundesland Salzburg
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Die Möseralm ist ein Berggasthof (Schutzhütte) mit Übernachtung, sie liegt auf 1404 m Höhe, eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. Für Hausgäste besteht aber die Möglichkeit, ab dem Parkplatz Steinplatte mit einer Sondergenehmigung bis zum Haus zu fahren. Wandermöglichkeiten gibt es vor allem auf der Nord/Süd-Achse von der Winkelmoosalm über den Scheibelberg kommend und weiter nach Süden über die Kammerköhralm bis zur Steinplatte führend. Aber auch nach Westen in Richtung Eggenalm, Fellhorn und Hemmersuppenalm bestehen Wanderverbindungen. Als ein österreichisches Haus ist es vor allem auch von Südwesten anzusteuern; der entsprechende Ausgangspunkt ist etwa 30 Gehminuten entfernt. Koordinaten: N = 47°37´38´´, E = 12°34´33´´; UTM-Daten: Z = 33T, E = 317884, N = 5277730.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: +43 5353 52 473 (Alm); Internet: www.moeseralm.at
Die Möseralm ist ganzjährig geöffnet mit einer Sommersaison von Mitte Mai bis Ende Oktober und mit einer Wintersaison von Anfang Dezember bis Ende März. In den Zwischenzeiten ist die Alm geschlossen. Ruhetage gibt es in der geöffneten Zeit nicht. In Angebot an Speisen und Getränken stehen viele österreichische Spezialitäten, einschließlich des Kaiserschmarrns. Es gibt aber auch Schnitzel, Gulasch, Knödel, Suppen, Knödel u.a. Die Liste der Getränke ist ebenfalls sehr lange und geht von Bieren, Säften, Schnäpsen bis zu Kaffee und Kuchen. Die Alm bietet auch die Möglichkeit zur Übernachtung an.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Die Almhütte ist ein großes gemauertes, zweigeschossiges Gebäude mit ausgebautem Dach. Das weiße Mauerwerk ist mit braunen Holzelementen (Fenster, Türen, Balkon) aufgelockert, was insgesamt zu einem sehr freundlichen Gesamtbild führt. Die Inneneinrichtung ist ebenfalls komplett neu, sehr gediegen und geschmackvoll. Kein Wunder, das Haus hat erst im Sommer eine umfassende Renovierung innen und außen durchgemacht. Zum Wanderzeitpunkt (Sep 2014) war das noch gar nicht ganz abgeschlossen. Teil des Anwesens ist auch ein Rundbau aus Holz, der auf der großen Hoffläche errichtet ist und nur im Winter geöffnet wird. Das Haus steht auf einer kleinen, ebenen Fläche an einem mäßig steilen Südhang. Fernsicht besteht nach Süden zur Steinplatte und auch nach Osten letztlich bis zu den Berchtesgadener Alpen und Loferer Steinbergen.
Die Alm ist ausschließlich gastronomisch genutzt mit den beiden Standbeinen Wanderer und Skifahrer. Sie ist möglicherweise an dem ringsum stattfindenden Almbetrieb beteiligt, das hat aber mit der Gastronomie nichts zu tun.
Anmerkungen
Die Alm liegt am Länderdreieck Bayern/Tirol/Salzburg und zwar nur wenige Meter östlich der Grenze auf Salzburger Gebiet. Sie hat eindeutig die beiden Schwerpunkte „Wanderer“ im Sommer und „Skifahrer“ im Winter. Für letztere öffnet sie den unmittelbar neben dem Haus stehenden „Grenzstadl“, eine Bar im Rundbau, mit dem bekannten Gastronomiebetrieb für die Skifahrer. Dies bietet sich besonders an, weil die Piste direkt am Haus vorbeiführt. Da mag manchmal ein großer Trubel sein. An dem etwas ruhigen, trüben Wandertag Ende September bei unserem Besuch hat die Alm jedenfalls besondere Behaglichkeit ausgestrahlt und das wird auch bei größerem Besuch so sein. Mit dazu passt das riesige, abwechslungsreiche, weitläufige Almgelände, das bei Schnee und Sonnenschein einen phantastischen Anblick bieten mag.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018