Logo Bergwandern

Bergwandern für Senioren

Impressionen aus den Bergen

Almen, Hütten

Haaralm


Haaralm

Haaralm – eigentlich „Sulzner-Kaser“ auf der Haaralm westlich von Urschlau bzw. Ruhpolding. Die fünf benachbarten Almhütten wechseln sich jährlich in der Bewirtung der Wandergäste ab; nächstes Jahr ist ein anderer Kaser an der Reihe

Wanderrouten
Röthelmoos, Haaralmschneid
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Chiemgauer Alpen, Ruhpoldinger Berge; Südflanke des Haaralmschneids westlich von Urschlau
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Der Sulzner-Kaser auf der Haaralm ist eine Jausenstation, wie die anderen Hütten auch (in der Zeit, in der sie mit der Bewirtung an der Reihe sind), er liegt auf 1294 m Höhe, eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. An Wanderwegen ist im Prinzip nur der Aufstieg aus Urschlau zu nennen. Es gibt aber die Möglichkeit zum weiteren, weglosen Aufstieg zum Gipfel des Haaralmschneids mit Abstieg in den Nesslauer Graben. Auch in Richtung Eschelmoos gibt es alte Steige. GPS-Koordinaten: N = 47°44´09´´, E = 12°33´25´´.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: +49 171 881 3495 (Sulzner-Kaser, gilt nur für das Jahr 2014); andere Rufnummern: +49 8663 1364 oder +49 8663 9547 (andere Nutzer, die auch Bescheid wissen). Eine eigene Internetseite gibt es nicht.; Internet:
Der Sulzner-Kaser (Haaralm) hat von Anfang Juni bis Ende September geöffnet, das hängt etwas vom Wetter und den Auf- und Abtriebszeiten ab. Einen Ruhetag gibt es in dieser Zeit nicht. Im Verpflegungsangebot stehen die üblichen Brotzeiten aus Käse und Speck bzw. Wurst. Etwas größer ist die Liste der Biere, es gibt verschiedene Weizenbiere und andere Sorten, auch alkoholfrei. Dazu kommen Limonaden, Säfte sowie Kaffee und besonders große Kuchen; das alles zu günstigen Preisen. Möglichkeiten zur Übernachtung bestehen nicht.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Der Sulzner-Kaser ist eines der größeren Gebäude auf der Haaralm. Er ist eingeschossig mit einem etwas höheren, gemauerten Sockel, der Rest ist aus Holz. Der Haupteingang befindet sich am ostseitigen Giebel bei dem das Dach nur leicht übersteht. Einen klassischen Vouhaagl gibt es nicht, dafür sind an der Ostseite und der Südseite des Hauses größere Terrassen mit Holzbohlen angebracht. Im weiteren, mit Holzstangen eingezäunten Hofbereich ist eine Rasenfläche. Direkt an der Giebelseite befindet sich eine neue, massive Holztischkombination; an der südlichen Traufseite sind Biertische aufgestellt. Das Gebäude liegt an der Sohle das riesigen südseitigen Hanges der Haaralm in einer kleinen Mulde. Fernblicke sind sehr gut: zunächst sieht man den Gurnwandkopf und die Hörndlwand, dahinter sind die Spitzen der Loferer Steinberge. Etwas links davon reicht der Blick zum Sonntagshorn und den benachbarten Bergen. Rechts des Gurnwandkopfes geht der Blick weit in die Zentralalpen mit Großglockner und Großvenediger. Ja, und das Sahnehäubchen ist der Blick auf den Haaralmschneid mit seinem Gipfelkreuz und die große Weidefläche nördlich der Hütte. Die übrigen Hütten liegen in der Nähe, ein Forsthaus etwas weiter unten am Waldrand.
Die Gemeinschaftsalm „Haaralm“ ist mit Tieren vielfach besetzt. Es gibt vor allem Jungvieh (verschiedene Rassen, darunter Pinzgauer und Fleckvieh), einige Kühe, Mastochsen und Pferde. Für Kinder ist das ein handfester Grund mitzuwandern, wenn es auf diesen Berg geht. Die Bewirtung gerät für sie fast zur Nebensache, nicht natürlich für die Erwachsenen.
Anmerkungen
Auf der Haaralm habe ich etwas erlebt, was ich bis dahin nicht kannte. Die fünf Hütten auf dem Almgelände wechseln sich in der Bewirtung der Wandergäste ab und zwar im jährlichen Wechsel. Wer mit den Verhältnissen dort oben nicht vertraut ist, weiß am Aufstieg nicht, welche der Hütten offen ist. Allerdings hat er die Sicherheit, dass es eine auf jeden Fall ist. Die wehende, weiß/blaue Fahne zeigt ihm den Weg. Die Interessen der Wanderer dort oben dürften zweigeteilt sein: diejenigen, die zur Hütte wandern, einkehren und wieder ins Tal gehen. Die anderen werden von dort wohl weiter aufsteigen oder eine längere Strecke Richtung Hochfelln in Angriff nehmen.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018