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Impressionen aus den Bergen

Almen, Hütten

Hutzenalm


Hutzenalm

Hutzenalm – die Ganzjahresalm nahe Reit im Winkl. Für Wanderer und Kurzausflügler ist es ein leicht erreichbares und lohnendes Ziel auf einer guten Straße

Wanderrouten
Sonnwendköpfl (Kaiserwinkel), Wetterkreuz Reit im Winkl
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Chiemgauer Alpen, Kaiserwinkel; Südhang des Schwarzberges, nördlich von Reit im Winkl.
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Die Hutzenalm ist eine Jausenalm mit einigen Merkmalen eines Berggasthofes , sie liegt auf 998 m Höhe, eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. Ein Asphaltweg führt zur Hütte, der ab dem Wanderparkplatz in Birnbach gesperrt ist. Von der Hütte geht es weiter bergauf zur Stoibenmöseralm und den anderen Zielen im Gebiet um den Taubensee. Ferner beginnt nahe der Alm ein Rundweg über die Glapfalm und das Wetterkreuz, dem herrlichen Aussichtpunkt, zurück nach Reit im Winkl. GPS-Koordinaten: N = 47°41´12´´, E = 12°46´45´´.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: +49 162 410 4792 oder +49 178 586 2270. Eine eigene Internetseite gibt es (noch?) nicht.; Internet:
Die Hutzenalm hat ganzjährig geöffnet, von Mai bis Oktober und im Winter mit einem Ruhetag am Dienstag. Die tägliche Öffnung beginnt um 11:00 Uhr. In der Zwischensaison ist nur an Wochenenden geöffnet. Zu einer langen Liste an Getränken gibt es die üblichen Almspeisen, also vor allem Brote mit Speck, Käse oder gemischt. Hinzu kommen einige warme Speisen. Natürlich ist die Alm auch für den nachmittäglichen Besuch mit Kaffee und einigen almtypischen Gebäcken gut gerüstet. Möglichkeiten zur Übernachtung bestehen nicht.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Das Almgebäude ist ein massiver Steinbau mit Holzaufsatz und ausgebautem Dach. Das Haupthaus und die beiden anderen Gebäude – ein Stall und ein Schuppen – sind in sehr gutem Renovierungszustand. Der Eingang befindet sich an der südseitigen Giebelfront, bei der das Dach ein Stück weit übersteht und die beiden Tische an der Hausfront schützt. Hinzu kommen auf der anschließenden Terrasse über einem Kellerteil etliche Tische und Stühle ebenso auch an der zum Hof liegenden Traufseite des Hauses. Das Wohnhaus liegt an dem nach Süden geneigten Hang, der aber in Höhe der drei Gebäude eine kleine Mulde hat, die zu einer schönen Hoffläche umgebaut ist. Im anschließenden Garten stehen etliche Bienenvölker. Fernsicht gibt es durch das Tal nach Süden, wobei in Hofnähe sogar ein Aussichtspunkt mit dem Hinweise „Glocknerblick“ markiert ist; gemeint ist der Großglockner, den man bei gutem Wetter tatsächlich sehen kann. Daneben sind die Loferer Steinberge ebenfalls zu sehen.
Auf der Hutzenalm stehen vor allem Jungrinder und Mutterkühe. Bis vor einiger Zeit ist auch noch gemolken worden. Auf einigen geeigneten Flächen wird Heu gewonnen und ins Tal gebracht.
Anmerkungen
Die Hutzenalm ist das typische Beispiel des Übergangs von einem Bergbauernhof zu einer Alm. Ausgerüstet mit den nötigen Gebäuden und Einrichtungen konnte es durchaus ein Hof sein, der die Tiere dort ganzjährig hält. Aus verschiedenen Gründen ist das aber nicht mehr sinnvoll. Andererseits ist die Höhe von nur 1000 m nicht das, was man von einer Alm erwartet. Diesen Umständen hat der Hof auch Rechnung getragen, dass er eine ganzjährige „Gastwirtschaft“ betreibt, die natürlich den Charakter einer Almhütte hat. Die vielen Besucher wird es freuen, wenn man dort nach dem Aufstieg mit den Wanderstiefeln oder mit dem Rodel im Schlepptau sich erst einmal stärken kann. Und nicht zu vergessen, für die Mountainbiker muss die Abfahrt auf der Asphaltstraße der Wahnsinn sein. Ein zu einem Fahrradständer umgebauter Baumstamm lädt die Mountainbiker jedenfalls dazu ein.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018