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Bergwandern für Senioren

Impressionen aus den Bergen

Almen, Hütten

Steinlingalm


Steinlingalm

Steinlingalm – „Basislager“ für den Aufstieg zum Gipfelkreuz der Kampenwand. Wer oben war, feiert anschließend mit einem Schnaps, wer es nicht geschafft hat, tröstet sich auch mit einem Schnaps, am besten schmeckt der Enzian

Wanderrouten
Kampenwand
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Chiemgauer Alpen, Chiemsee; Aschau, Kampenwand
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Die Steinlingalm ist ein Berggasthof, sie liegt auf 1460 m Höhe, keine öffentliche Zufahrt möglich. Die Alm befindet sich aber im Nahbereich der Kampenwandbahn. Wandertechnisch liegt sie an einer Kreuzung mehrerer Wege. Der Hauptzugang führt fast höhengleich von der Bergstation der Kampenwandbahn zur Hütte und geht weiter hoch zum Ostgipfel der Kampenwand mit dem Gipfelkreuz. Außerdem führen Wege von der Gorialm/Schlechtenbergalm zum nahen Sultensattel. Dort trifft auch der Aufstieg vom Rossboden/Gedererwand ein. Ferner gibt es zwei östliche Umgehungen der Kampenwand, die an der Steinlingalm enden. GPS-Koordinaten: N = 47°45´33´´, E = 12°21´57´´.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: +49 8052 2962 (Hüttentelefon); Internet: www.steinlingalm.de
Die Steinlingalm ist von Mai bis Oktober täglich geöffnet, außer Montag (Ruhetag). Zwischen Weihnachten und März ist sie von Donnerstag bis Sonntag offen. Die täglichen Öffnungszeiten gehen von 8:00 bis 18:00 Uhr, donnerstags auch länger. An Speisen gibt es ein großes Sortiment, überwiegend almtypische Brotzeiten, aber auch Selchfleisch, Leberkas mit Spiegelei, etliche Suppen usw. Ebenso ist die Liste der Getränke sehr groß. Es herrscht Selbstbedienung, dadurch sind die Preise sehr günstig. Möglichkeiten für Übernachtungen gibt es nicht.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Von der ursprünglichen Almhütte ist fast nichts mehr zu erkennen; zu oft gab es Anbauten und Erweiterungen, die alle der Kapazitätsvergrößerung für die Gastronomie dienten. Die heutige Hütte ist ein Komplex an Gebäudeteilen. Östlich des Hauptgebäudes gibt es eine große Terrasse mit Tischen, Bänken und Sonnenschirmen auf mehreren Stufen. Die gesamte Anlage liegt auf einem längeren Flachstück am nördlichen Fuße der Kampenwand. In unmittelbarer Nähe stehen weitere Wohn- und Wirtschaftsgebäude eines anderen Nutzers, sowie die in den 70er Jahren erbaute Kapelle. Die Fernsicht in Richtung Norden ist sehr gut, insbesondere zum gegenüberliegenden Sulten. Und natürlich schauen viele ganz sehnsüchtig auch zur Kampenwand hoch, deren 14 Meter hohes Gipfelkreuz deutlich zu sehen ist.
Die Steinlingalm wird ausschließlich gastronomisch genutzt. Sie hatte lange Zeit Weiderecht, hält selbst jedoch keine Tiere mehr.
Anmerkungen
Am Beispiel der Steinlingalm und deren Entwicklung, heute noch teilweise sichtbar an den Bauwerken, kann man erahnen, welche lange Zeit das Gebiet an der Kampenwand schon Kulturland ist, nämlich mindestens 500 Jahre. Diese lange Zeit haben dort Menschen gelebt und ihr karges Auskommen gehabt. Kein Wunder, dass sie die nachhaltige Nutzung der Natur praktiziert haben mussten, verbunden mit tiefer Religiosität. Nähere Hinweise dazu gibt die Chronik der Alm, in Kurzform aufgeschrieben in der o.g. Homepage. Es wäre schön, wenn eine Wanderung in solchen Gebieten, verbunden mit einer Einkehr auf einer Alm, den einen oder anderen Wanderer Anlass zum Nachdenken wäre und zur eigenen Zufriedenheit und Freude beitragen könnte.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018