Logo Bergwandern

Bergwandern für Senioren

Impressionen aus den Bergen

Almen, Hütten

Hochplattenalm


Hochplattenalm

Hochplattenalm – die verträumte, unscheinbare Hütte am Fernwanderweg E4 unter der Hochplatte

Wanderrouten
Hochplatte (Chiemgau)
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Chiemgauer Alpen; Marquartstein West, Hochplatte
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Die Hochplattenalm ist eine Jausenalm, sie liegt auf 1320 m Höhe, eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. An Wanderwegen ist der Fernwanderweg E4 zu nennen, der von Marquartstein kommt und über den Hochplattensattel in Richtung Kampenwand weitergeht. GPS-Koordinaten: N = 47°46´15´´, E = 12°24´34´´.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: Hüttentelefon und Internetseite sind nicht bekannt.; Internet:
Die Hochplattenalm ist zur Weidezeit von Ende Juni bis Ende September geöffnet. Sie bietet einige almtypische, kalte Getränke und an. An besonderen Tagen wohl auch einige kalte Speisen zu haben. Möglichkeiten zur Übernachtung gibt es nicht.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Das Haupthaus besteht aus einem einstöckigen, gemauerten Gebäude mit ausgebautem Dach. Der Stall ist direkt an den Wohnteil angebaut. Vor dem Hausbestehen einige Sitzmöglichkeiten in Form von Holztischen und Bänken. Die Gebäude liegen im Nordostkessel der Hochplatte auf einer kleinen, ostseitig geneigten Mulde. Murmeltiere haben in der Nähe ihren Bau und „kündigen die Besucher zuverlässig an“. Eine Fernsicht gibt es zum gegenüber liegenden Hochgern, der aus dieser Perspektive noch mächtiger aussieht, als er tatsächlich ist.
Die Hochplattenalm hält Jungtiere auf ihren Flächen.
Anmerkungen
Die Hochplattenalm – auch „Plattenalm“ genannt – ist eine recht unscheinbare Alm. Man kann nicht gleich erkennen, ob sie zur Bewirtung geöffnet hat und viele gehen deshalb wohl daran vorbei. Sie liegt zwar am gut frequentierten Fernwanderweg, aber strategisch sehr ungünstig: wer aufsteigt, geht meist weiter bis zur Piesenhauser Hochalm (deren Bewirtung auf den Wegweisern angekündigt ist), wer absteigt, geht weiter zur bekannten Staffn-Alm. Auf die Hochplattenalm gibt es im Gelände keine Hinweisschilder. Möglicherweise ist die „Verschlafenheit“ auch eine persönliche und damit zu respektierende Angelegenheit des Besitzers. Schade, mir ist sie sehr sympathisch und ich kehre auf solchen Hütten gerne ein.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018