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Almen, Hütten

Sonnbergalm


Sonnbergalm

Sonnbergalm – die gemütliche Jausenalm am Fuße des Rossstein/Buchstein belohnt auch die Wanderer, die den Weiterweg auf die Tegernseer Zwillingsberge nicht machen wollen

Wanderrouten
Roßstein
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Bayerische Voralpen, Tegernseer Berge; Bayerwald, Buchstein/Roßstein
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Die Sonnbergalm (Oberleger) ist eine Jausenalm., sie liegt auf 1483 m Höhe, eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. An Wanderrouten ist im Prinzip nur der steile Aufstieg aus Bayerwald zum Rossstein/Buchstein zu nennen, der nahe an der Hütte vorbeiführt. Ansonsten ist sie als Teilabstieg über die Route von der Siebenhüttenalm zu erreichen, die letztlich von Lenggries kommt. GPS-Koordinaten: N = 47°37´45´´, E = 11°40´49´´.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: Hüttentelefon und Internetseite sind nicht bekannt.; Internet:
Die Sonnbergalm hat nur während der Weidesaison von Juni bis September geöffnet. Sie bietet verschiedene, eigene Almprodukte (Milch, Käse), sowie Wurstbrot, Kuchen und verschiedene Getränke zu günstigen Preisen an. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es nicht.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Die Alm besteht aus mehreren, aus Holz gebauten Hütten, die als Wohngebäude und als Stall sowie zur Versorgung der Alm dienen. Die Haupthütte hat einen nach Westen gerichteten Giebel mit dem Eingang und dem Vouhaagl. Bei Bedarf können weitere Tische und Stühle auf der anschließenden Freifläche (Wiese) aufgestellt werden. Die Almfläche ist am Standort der Gebäude leicht nach Süden geneigt auf einer kleinen Nase unterhalb der mächtigen Felsen des Rossstein/Buchsteins. Die Fernsicht richtet sich vor allem auf dieses Felsmassiv, aber auch nach Osten in die weiteren Tegernseer Berge und die Blauberge.
Auf der Alm stehen Milchkühe und Jungvieh.
Anmerkungen
Wer von Bayerwald aufsteigt, findet nach dem Wald einen kleinen Hinweis auf einer Holztafel, dass es dort frische Buttermilch gibt. In den Wanderkarten ist nichts von einer bewirteten Hütte vermerkt. Die meisten werden das nicht Ernst nehmen, denn sie wollen ja nach ganz oben. Wenn man allerdings weiß, was sich dahinter verbirgt, wird man es zumindest auf dem Rückweg nicht auslassen. Es ist eine willkommene Einkehrmöglichkeit für Wanderer, die sich für die Tour belohnen oder die den Schlussanstieg zum Rossstein scheuen. Diese Jausenalm vermittelt das ursprüngliche Flair, Gast auf einer Alm zu sein, ganz im Gegensatz zu der „oben sitzenden“ Tegernseer Hütte. Wenn der Wanderer etwas Glück hat, wird er von der dafür extra beauftragten Kuh am Eingang zur Hütte begrüßt. Wer etwas in der Geschichte der Almen stöbern möchte, dem sei der „Sonderbereich oberbayerische Almen“ in www.agrarkulturerbe.de empfohlen. Er wird dort eine höchst spannende Erzählung über die Sonnbergalm finden.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018