Logo Bergwandern

Bergwandern für Senioren

Impressionen aus den Bergen

Almen, Hütten

Heimgartenhütte


Heimgartenhütte

Heimgartenhütte – die an den Berg gepresste, urige, private Berghütte knapp unter dem Gipfel des Heimgartens. Wer auf ihr einkehrt, hat eine anstrengende Strecke hinter sich (Stand: Dezember 2017)

Wanderrouten
Heimgarten
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Bayerische Voralpen, Estergebirge (Heimgarten/Herzogstand-Gruppe); Bayerische Voralpen, Estergebirge (Heimgarten/Herzogstand-Gruppe)
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Die Heimgartenhütte ist ein private Berghütte , sie liegt auf 1750 m Höhe, eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. Adresse (unpräzise): Heimgartenhütte, D-82441 Ohlstadt. Koordinaten: N = 47.612089, E = 11.280388; Geographische Daten: N = 47°36´43.5´´, E = 11°16´49.4´´; UTM-Daten: Z = 32T, E = 671374, N = 5275707; Gauß-Krüger: R-E = 4446004.093, H-N = 5275105.984. An Aufstiegswegen gibt es drei Möglichkeiten, die jeweils eine gute Kondition und/oder Mut erfordern: der Übergang vom Herzogstand auf dem Heimgartengrat, der Südaufstieg vom Walchensee oder der Westaufstieg (in mehreren Teilvarianten) aus Ohlstadt.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: +49 171 950 7787 (Hütte); Internet: www.heimgartenhuette.de
Die Heimgartenhütte hat von Mitte Mai (Christi Himmelfahrt) bis Mitte Oktober (Kirchweih) geöffnet, einen Ruhetag gibt es in dieser Zeit nicht. Die tägliche Öffnung beginnt um 9:00 Uhr und geht bis 17:00 Uhr. Sie bietet die übliche Bergverpflegung an, wie etliche Suppen, Bratwürste, diverse Brotzeiten und natürlich den Kaiserschmarrn. Getränke gibt es ebenfalls in großer Zahl, allerdings kein alkoholfreies Bier. Möglichkeiten zur Übernachtung gibt es nicht.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Das ursprüngliche, gemauerte Hauptgebäude ist zweigeschossig und steht in Nord/Südrichtung am Hang. Nach Osten gibt es einen Anbau, der nunmehr den Eingangsbereich darstellt. Die Inneneinrichtung ist im Altbau und man kann sie als richtig gemütlich bezeichnen. Die Gebäude sind eng an den Hang gebaut, so dass West- und Nordseite vom Berg umschlossen sind. Vor dem Eingang gibt es eine kleine Terrasse mit Tischen und Bänken, wobei die Fläche von einigen Felsen unterbrochen ist und deshalb die Tische unterschiedlich hoch stehen. Weitere Sitzmöglichkeiten gibt es im Süden und Westen des Hauses. Ergänzt wird die Hütte durch zwei Schuppen und die Hütte der Bergwacht. Unmittelbar an die Terrassenflächen fällt der Berg steil ab. Dadurch hat man eine wunderbare Fernsicht nach Osten (zum Herzogstand und Walchensee) und nach Süden ins Estergebirge. Durch die an den Berg gepresste Lage gibt es kaum Fotos von der Hütte, auf denen sie in Gänze zu sehen ist.
Die Heimgartenhütte ist ausschließlich gastronomisch genutzt. Nachbarlich angeschlossen ist eine Hütte der Bergwacht.
Anmerkungen
Heimgartenhütte und Herzogstandhaus – krasser könnte der Unterschied der in Sichtweit liegenden Nachbarn nicht sein: hier an normalen Wandertagen die ruhige, gemütliche Einkehrstube, dort das hektische Gasthaus. Das alles macht eine Bergbahn aus. Zum Herzogstandhaus kann man ohne jede Anstrengung kommen, bei der Heimgartenhütte hat man fast 1000 Höhenmeter hinter sich – oder den anstrengenden Heimgartensteig. Das bedeutet, dass auf der Hütte durchwegs die etwas ambitionierten Wanderer anzutreffen sind, mit denen man recht schnell zu guten Kontakten kommen kann. Einige dieser Wanderer sind ganz offenbar Frühaufsteher. Das belegt der frühe Beginn der Bewirtung um 9:00 Uhr, zu dem diese Personen nach drei Stunden Aufstieg schon eine Stärkung haben wollen.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018