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Impressionen aus den Bergen

Almen, Hütten

Längentalalm htr.


Längentalalm htr.

Hintere Längentalalm – Jausenstation im Längental am nördlichen Rand des Brauneckmassivs. Wer durch das Tal weiter bergauf will, hat dort die letzte Gelegenheit, sich noch einmal zu verpflegen (Aufnahme: Jun-2014)

Wanderrouten
Längental
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Bayerische Voralpen, Isarwinkel, Brauneck; Längental; Eingang ins Tal von Arzbach aus, oder als Abstieg von den Achselköpfen.
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Die hintere Längentalalm ist eine Jausenalm., sie liegt auf 1039 m Höhe, eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. Der Hauptwanderweg führt ab Arzbach durch das Längental und geht östlich der Probstenwand in Richtung Achselköpfe weiter. Ab dort kann man dann westlich zum Rotöhrsattel und zur Benediktenwand, einschließlich Tutzinger Hütte aufsteigen oder östlich über den Latschenkopfsattel zur Stiealm gehen. Eine Querverbindung besteht auch von der Reiseralm ins Längental. Ferner gibt es eine offiziell nicht ausgewiesene Verbindung zum Längenberg bzw. zur Neulandhütte. GPS-Koordinaten: N = 47°40´12´´, E = 11°30´03´´.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: +49 8042 8875 (Hütte). Eine eigene Internetseite ist nicht bekannt.; Internet:
Die hintere Längentalalm ist zur Weidezeit von Mitte Mai bis Mitte Oktober geöffnet; einen Ruhetag gibt es in dieser Zeit nicht. Im gastronomischen Angebot steht die bekannte „Jausenverpflegung“, also einige kalte Brotzeiten, warme Speisen gibt es nicht. Dafür ist das Angebot an Getränken sehr groß, es reicht von verschiedenen Bieren über Säfte, Milch und Buttermilch bis zu selbst gebrannten Schnäpsen. Für Jausenalmen ist es ungewohnt, aber ein besonderer Service: man wird rasch und sehr freundlich bedient. Übernachtungen sind verständlicherweise nicht möglich.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Die Hütte ist ein eineinhalb-geschossiger Bau mit gemauertem Unterbau und einem bewohnbaren, relativ hohen, hölzernen Dachaufsatz. Der Eingang befindet sich an der östlichen Giebelseite. Hinter dem Wohntrakt sind Stallungen und Scheune unter dem gleichen First. Einen klassischen Vouhaagl gibt es nicht, aber einen überdachten, mit Steinen gepflasterten Vorbau, auf dem zwei massive Holztische mit Holzbänken stehen. Weitere Sitzmöglichkeiten befinden sich auf der südlichen Traufseite, sowie etliche Biertische mit Tischdecken östlich des Eingangs. Die Inneneinrichtung ist sehr rustikal gehalten. Die Nordseite des Hauses ist etwas weiter überdacht als die Südseite, ist aus Holz und enthält z.B. die Toiletten. Fernsicht ist vor allem nach Süden zum Kamm des Braunecks, sprich ab Kirchstein westwärts bis einschließlich zur Probstenwand möglich.
Auf der hinteren Längentalalm stehen Jungtiere und einige Pferde.
Anmerkungen
Die hintere Längentalalm besteht aus zwei Hütten, die westliche davon ist bewirtet. Sie tragen verschiedene Namen und gehören auch verschiedenen Eigentümern, was aber niemand bemerkt: Seiboldalm, Ottenalm. Im Grund zählen auch die Enzianhütte, Edelweishütte und Freisinger Hütte (versteckt) mit zur hinteren Längentalalm (näheres zu Namen, Geschichte usw. siehe „Agrarkulturerbe“). Wandert man von Osten auf die beiden Häuser zu, fällt als erstes die geschlossene Hütte auf und man könnte enttäuscht sein. Geht man aber nur ein paar Meter weiter, sieht man die einladende Front der zweiten, bewirteten Hütte. Auf der Strecke durch das Tal muss man öfter über Weideroste gehen. Angesichts der Tatsache, dass auch Heu genutzt wird, muss man Vorsorge treffen, dass die Tiere des Nachbarn nicht kurz vorher das Gras abfressen. Vom Parkplatz Arzbach sind es bis dahin knapp 6 km auf einer guten Straße und mit relativ geringen Höhenanstiegen. Somit ist ihre Lage prädestiniert für Besuche entweder zu Fuß oder – noch einfacher – mit dem Mountainbike. Wenn im Winter an einem sonnigen Tag Schnee liegt, muss die Umgebung der Hütte in dem breiten Hochtal phantastisch aussehen.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018