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Impressionen aus den Bergen

Almen, Hütten

Jägerbauernalm


Jägerbauernalm

Jägerbauernalm – wer Tiere sehen möchte, der findet sie auf der urigen Alm am Nordhang des Jägerkamps, einem der Schlierseer Berge. Die Alm hat keinen Versorgungsweg, sondern ist nur auf Pfaden erreichbar.

Wanderrouten
Jägerkampkessel
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Bayerische Voralpen, Schlierseer Berge ; Nordflanke des Jägerkamps, südlich von Schliersee.
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Die Jägerbauernalm ist eine behirtete Alm, sie liegt auf 1500 m Höhe, eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. An Wanderwegen ist der Aufstieg von der Straße zum Spitzingsattel zu nennen, der auf zwei Routen zum Jägerkamp und zur Benzingalm weiter geht. Früher gab es auch einen Steig westlich der „Wilden Fräulein“ vom Spitzingsattel zur Hütte, der wegen eines Abbruchs aufgelassen ist, aber auf eigene Verantwortung doch noch begangen wird. GPS-Koordinaten: N = 47°40´38´´, E = 11°54´15´´.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: +49 160 761 0904 (Hüttentelefon). Eine eigene Internetseite ist nicht bekannt.; Internet:
Die Jägerbauernalm ist zur Weidezeit von Anfang Juni bis Ende September geöffnet; einen Ruhetag gibt es nicht. Sie bietet die üblichen Almspeisen, also verschiedene, selbst hergestellte Käseprodukte, Speck, Wurst sowie Kaffee und Kuchen an. An Getränken sind ebenfalls neben Kuhmilch, Ziegenmilch und Buttermilch auch Biere und Säfte zu haben. Die Almerin hat keine Preise für die Speisen und Getränke, sondern bittet um eine Spende, je nachdem wie man den Wert der Verpflegung einschätzt. Möglichkeiten zur Übernachtung bestehen nicht.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Die Almhütte ist aus Stein gemauert, eingeschossig mit einem „begehbaren“ Dach. Wohnteil und der relativ große Stall sind unter einem First. Die Giebelseite mit dem Eingang ist nach Süden gerichtet. Einen Vouhaagl gibt es, aber nicht überdacht, da das Gebäude kein überstehendes Dach hat. Am Eingang stehen vier Tische mit Bänken für die Gäste. Vor dem Haus ist ein kleiner Platz mit Steinen und Sitzmöglichkeiten hergerichtet, auf dem wohl das eine oder andere Mal ein Lagerfeuer brennt. Der Blick richtet sich in den großen, herrlichen Bergkessel mit den beiden Gipfeln des Jägerkamps.
Auf der Jägerbauernalm steht eine Vielzahl von Tieren, man kann fast schon von einem Zoo sprechen. Es gibt aber u.a. auch Kühe, deren Milch auf der Alm verarbeitet (und verkauft) wird.
Anmerkungen
Die gelegentlich in Beschreibungen benutzte Formulierung „Urige Alm“ trifft auf alle Fälle zu. Das hat zwei Gründe: zum einen ist es eine der wenigen Almen die keinen Versorgungsweg hat, zum anderen stehen viele Tiere auf der Alm einschließlich Esel, Pony und der Hüttensau. Vorrangig ist natürlich die Haltung der Jungrinder, zweier Milchkühe und einiger Ziegen. Zum anderen muss alles sonstiges was an Verpflegung für die Gäste angeboten wird, von der Almerin den steilen Steig von der Spitzingstraße hoch getragen werden. Daran sollte man denken, wenn man nach „vermeintlicher Anstrengung“ sein Weizenbier genießt. Möglicherweise kann der eine oder andere Wanderer vor Antritt der Tour prüfen, ob in seinem Rucksack noch etwas Platz ist für einige Lebensmittel, die auf der Alm dringend gebraucht werden. Frisches Gemüse und Obst sind immer willkommen; vielleicht ruft man aber einfach an und fragt nach, was fehlt. Es wäre ein schöner Beitrag dazu, mit dieser Unterstützung eine Almkultur zu erhalten, die wir als Wanderer alle so schätzen.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018