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Almen, Hütten

Herzogstandhaus


Herzogstandhaus

Herzogstandhaus – ehemals eine urige Berghütte, die sich dank der Seilbahn zu einem respektablen Berggasthof in einer gut frequentierten Gegend entwickelt hat.

Wanderrouten
Herzogstand
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Bayerische Voralpen, Estergebirge; Walchensee, Herzogstand
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Das Herzogstandhaus ist ein Berggasthof, es liegt auf 1575 m Höhe, eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. Es liegt aber nur 10 Minuten Gehzeit von der Bergstation der Herzogstandbahn entfernt. An kurzen Wanderstrecken gibt es vom Gasthof aus die Aufstiege zum Herzogstand, zum Martinskopf und zum Fahrenberg. Deutlich anspruchsvoller sind die Gratwanderung zum Heimgarten und der Abstieg zum Walchensee über die Südroute. Der Abstieg zum Kesselbergsattel dagegen ist auch für Unerfahrene ohne Probleme zu gehen. GPS-Koordinaten: N = 47°36´29´´, E = 11°18´39´´.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: +49 8851 234; Internet: www.berggasthaus-herzogstand.de
Das Herzogstandhaus hat ganzjährig ohne Ruhetag geöffnet. Lediglich von Mitte November bis Weihnachten bzw. zu Revisionszeiten der Bergbahn ist es geschlossen. Der Berggasthof führt ein breites Angebot an Speisen und Getränken mit wechselnden Hauptgerichten. Übernachtungen sind auf Anfrage möglich.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Es ist ein mehrstöckiges Gebäude mit gemauertem Erdgeschoss, der übrige Teil ist aus Holz. Nach einem Brand in den 90er Jahren wurde es neu aufgebaut. Es gibt große süd- und ostseitige Aussichtsterrassen. Das Haus liegt auf dem Sattel zwischen Martinskopf und Fahrenbergkopf. Die Hauptblickrichtungen gehen nach Südwesten ins Estergebirge und ins Wettersteingebirge, sowie nach Osten zum Jochberg. Bergneulinge werden sicher auch den Serpentinenaufstieg zum Herzogstand bestaunen.
Das Herzogstandhaus ist ausschließlich gastronomisch genutzt.
Anmerkungen
Es ist ein Berggasthof mit einer geschichtsträchtigen Vergangenheit. Unweit vom jetzigen Standort gibt es den Königsbau, auf dem König Ludwig II. sein Domizil hatte. Eine Bronzestatue erinnert an diesen Sachverhalt. Nach seinem Tod wurde die Liegenschaft vom Alpenverein übernommen, mehrfach nach Bränden neu aufgebaut und von der „Berghütte“ zu einem „Ausflugsgasthof“ entwickelt. Nach dem Bau der Seilbahn kam folgerichtig die Übernahme in private Bewirtschaftung. Aber es war und bleibt ein liebenswertes Ziel für Bergsteiger, Wanderer und Ausflügler, die sich trotz unterschiedlichster Ansprüche an das Bergwandern bestens verstehen.

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018