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Bergwandern für Senioren

Impressionen aus den Bergen

Almen, Hütten

Fell-Alm


Fell-Alm

Fellalm – auf dem Dach des Sudelfeldes. Wenn man Glück hat ist die Sennerin da und man kann almtypische Speisen und Getränke bekommen

Wanderrouten
Traithen kl.
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Bayerische Voralpen, Mangfallgebirge; Sudelfeld. Die Alm liegt auf den freien Sattel zwischen großen und kleinem Traithen.
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Die Fellalm ist eine Jausenalm, sie liegt auf 1620 m Höhe, eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. An Wanderwegen ist zunächst der Aufstieg von der Rosengasse über den Traithenkessel zu nennen. Etwas anspruchsvoller ist der Weg von der Speckalm über den Vogelsang und den kleinen Traithen, der über den großen Traithen in Richtung Brünnstein weitergeht. Letztlich kommt ein Aufstieg aus dem Ursprungtal dazu. GPS-Koordinaten: N = 47°39´08´´, E = 12°02´13´´.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: Telefonisch ist die Alm nicht erreichbar, ebenso ist eine eigene Internetseite nicht bekannt.; Internet:
Die Fellalm bietet keine reguläre Bewirtung an, ist aber zur Weidezeit grundsätzlich geöffnet. „Wenn jemand vorbei kommt, werde ich ihm etwas geben, er muss aber damit rechnen, dass ich nicht da bin“, so die Auskunft der Sennerin. Die Alm ist von Mitte Juni bis Mitte September behirtet. An Speisen und Getränken gibt es typische Almprodukte (Buttermilch, Käse und natürlich auch Bier und einen Schnaps). Übernachtungen sind nicht möglich.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Die Hütte ist ein aus Naturstein gemauertes Gebäude mit dem Wohnteil und dem Stall unter einem Dach. Ursprüngliche Gerätschaften und Einrichtungen zur Verarbeitung der Milch bzw. zur Bewirtschaftung einer Alm zeigen an, was man auf einer Alm braucht. Ein kleiner eingezäunter Vorgarten mit einigen Sitzmöglichkeiten erstreckt sich in Ostrichtung vom giebelseitigen Eingang weg. Die Alm liegt geschützt im Sattel zwischen dem großen und kleinen Traithen. Der Fernblick ist nach Süden (Traithen, hint. Sonnwendjoch) und Westen (Schinder, Rotwandgruppe, Miesinggruppe) möglich. In manchen Beschreibungen wird sie als „neue“ Fell-Alm bezeichnet, weil es weiter östlich im Traithenkessel die „alte“ Fell-Alm gab, die aber schon länger verfallen ist.
Auf der Fellalm stehen vor allem Jungvieh und zwei Kühe. Auch ein Ferkel und ein paar Hühner laufen rum.
Anmerkungen
Die Alm ist ein typischer Vertreter des „sanften Tourismus“ im Gegensatz zu den nur wenig weit entfernten Almen (Waller Alm, Speck Alm) und Berggasthöfen (Rosengasse), die vom Besuch vieler Touristen leben. Sämtliche Routen zur Fellalm sind nicht einfach und haben eine gewisse Länge; „Sandalenwanderer“ wird man daher nicht sehen. Wer dort oben ankommt, freut sich auf die einfache Bewirtung und stellt keine Ansprüche. Dafür wird er mit sehr persönlichen Kontakten zur Sennerin und den anderen, wenigen Gästen belohnt. Die unterschiedlichen Formen des Tourismus sind mir an diesem Tag ganz besonders aufgefallen (siehe auch Anmerkungen zur Wanderung).

 

 

 

 

 

 

[Impressum] [Webmaster], Letzte Änderung am 18.11.2018