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Impressionen aus den Bergen

Almen, Hütten

Rontalalm


Rontalalm

Rontalalm - Kühe, Jungtiere, Kälber, den Blick auf die Östliche Karwendelspitze - und natürlich riesige Portionen Brotzeiten, das alles gibt es auf der Rontalalm im gleichnamigen Bergkessel westlich von Hinterriß (Stand: Aug 2015)

Wanderrouten
Torscharte
Gebirge, Berg, Lage, Tal
Karwendelgebirge, Untergruppe Nördliche Karwendelkette;; Rontal, Hinterriß. Liegt im Schatten des mächtigen Massivs der Östlichen Karwendelspitze.
Hüttentyp, Höhe, Öffentl. Zufahrt
Die Rontalalm ist eine Jausenalm, sie liegt auf 1262 m Höhe., eine öffentliche Zufahrt ist nicht möglich. Ein Zugang besteht nur über das Rontal von Hinterriß bzw. über das Tortal und die Torscharte. Eine Abzweigung von dieser Strecke gibt es auch zum Torkopf. Von der Rontalalm aus ist der Aufstieg zur Rappenspitze bzw. in das Hochalpl-Gebiet möglich. Zusätzlich sind auf dieser Strecke auch Überquerungen ins Soierngebiet möglich. Adresse: Hinterriß 17, A-6215 Hinterriß. Koordinaten: N = 47.467831, E = 11.430828; Geographische Daten: N = 47°28'04.2'', E = 11°25'51.0''; UTM-Daten: Z = 32T, E = 683181, N = 5260019.
Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Gastronomie
(ohne Gewähr; es wird dringend empfohlen, Öffnungszeiten bzw. Bewirtschaftung vor der Wanderung aktuell zu erkunden)
Hüttentelefon: Ein Wandertelefon, sowie eine eigene Internetseite der Rontalalm sind nicht bekannt.; Internet:
Die Rontalalm hat von Ende Mai bis Ende September geöffnet, einen Ruhetag gibt es in dieser Zeit nicht. Im Jausenangebot sind vor allem Speck- und Käsebrote, sowie einige andere Speisen, manchmal auch ein Kuchen. An Getränken werden vor allem Milch und Milchprodukte serviert, aber natürlich auch Biere, Säfte usw. einschließlich Kaffee; manchmal auch ein Kuchen. Übernachtungen sind nicht möglich.
Gebäude/Umgebung, Almwirtschaftl. Nutzung
Die Alm selbst besteht aus zwei Gebäuden: dem älteren, größeren Gebäude, das jetzt als Stall dient und früher wohl auch als Wohnhaus. Das zweite Gebäude ist neueren Datums und ausschließlich als Wohnung gebaut. Das ältere Gebäude ist - ähnlich wie bei der Tortalalm auch - mit asymetrischen Dach. Auf der Ostseite ist es sehr weit nach unten gezogen und bietet somit Schutz für allerlei Geräte, die man dort unterstellen kann. An der Giebelseite gibt es noch eine Außentreppe auf den Balkon zum ausgebauten Dachgeschoß. Das neuere Gebäude ist deutlich kleiner, eingeschossig, gemauert und weiß verputzt. An der östlichen Giebelseite befindet sich der Eingang mit einem Vouhaagl, abgetrennt mit einem Bretterzaun. Vor dem Eingang und an der südlichen Traufseite befinden sich Holztische und -bänke für die Gäste. Beide Gebäude stehen im rechten Winkel zueinander und bilden mit ihren Giebelseiten einen Hof. Beide Gebäude stehen in der Mitte der fast ebenen Hochfläche des Bergkessels mit Blick zu den südlich und westlichen liegenden Bergen. Zusätzlich gibt es in dem Kessel noch eine weitere, historische Hütte und zwei Jagdhütten.
Die Alm ist mit Kühen und Jungvieh bestoßen wobei augenscheinlich die Milchhaltung der wichtigere Teil ist.
Anmerkungen
Die Fläche der Rontalalm ist im Vergleich zur Tortalalm erheblich größer, entsprechend sind auch die Gebäude und anderes ausgerichtet bis hin zu den weiteren Hütten, die es dort gibt. Auch wenn der Schein etwas trügen mag, man hat das Gefühl dort näher an Hinterriß zu sein. Das wirkt sich auf die Sitzfestigkeit aus, "weil man ja gleich im Tal ist". Die Gefahr eines Fahrradunfalles ist nicht gegeben, man darf es ohnehin nicht benützen. Entsprechend deutlich sind auch die Geschichten, die der Almer zu erzählen weiß. Er wirkt auch auf diejenigen, die ihn des Dialektes wegen nicht ganz verstehen, so wie er ist: ein kraftvolles Tiroler Urviech.

 

 

 

 

 

 

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